Vom Mädchen zur Frau

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Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

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Die Pubertät ist eine ganz schön turbulente, aber auch spannende Zeit. Die Verwandlung vom Mädchen zur jungen Frau kann bei deiner Freundin ganz anders anfangen und voranschreiten als bei dir: Vielleicht verändern sich deine Brustwarzen oder du entdeckst dein erstes Schamhaar. Bei manchen passiert das schon mit zehn Jahren, bei anderen erst mit 14. Das ist ganz normal! Erst zwischen 17 und 20 Jahren sind alle Entwicklungen abgeschlossen und dein Körper ist erwachsen.

Mädchen  betonen ab der Pubertät ihre Weiblichkeit

Neue Haare

Die Hauptursache für die körperlichen Veränderungen bei Mädchen ist vor allem das Geschlechtshormon Östrogen. Es sorgt unter anderem dafür, dass du an vielen deinen Stellen deines Körpers plötzlich Haare bekommst. Sie können bei jedem Menschen anders aussehen, deine Gene bestimmen die Farbe und Form. Meist fangen sie vereinzelt an zu sprießen und werden dann nach und nach dichter. Sie wachsen auf den Beinen, dem Venushügel (das ist der gewölbte Teil oberhalb deiner Scheide), auf den Schamlippen, unter den Achseln und manchmal sogar auf dem Busen.

Viele Mädchen entfernen die Haare an den Beinen, unter den Achseln und in der sogenannten Bikinizone. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Rasieren, Epilieren oder die Entfernung mit Wachs. Welches die beste Methode für dich ist, musst du selbst herausfinden. Ein wenig Übung braucht es aber immer, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Vor allem anfangs reagiert deine Haut möglicherweise gereizt mit Rötungen und kleinen Pickeln. Du musst die Haare aber nicht entfernen, das ist allein deine Entscheidung.

Weibliche Rundungen

Östrogen lässt deinen Körper auch weiblicher werden: Du bekommst mehr Po, Hüften und Oberschenkel runden sich, und dein Busen wächst. Meist beginnt das damit, dass deine Brustwarzen größer werden. Die Haut um die Brustwarze, auch Warzenhof genannt, wölbt sich und wird dunkler. Manchmal passiert es sogar, dass eine Brust kleiner als die andere ist. Ursache dafür ist, dass die Pubertätshormone nicht zur gleichen Zeit an den wichtigen Stellen deines Körpers aktiv sind. Das Wachstum lässt sich leider nicht beeinflussen, doch keine Panik: Spätestens am Ende der Pubertät sind beide Brüste annähernd gleich groß.

Zudem entwickeln sich noch weitere Geschlechtsorgane. Im Inneren deines Körpers sind das die Gebärmutter, die Eileiter, die Eierstöcke und die Scheide. Zu den äußeren Geschlechtsteilen gehören große und kleine Schamlippen, der Kitzler (auch Klitoris genannt) vorn zwischen den Schamlippen, und der Scheideneingang. Den gesamten Bereich nennt man Vulva. Die äußeren Geschlechtsteile sehen bei jeder Frau anders aus. Die Schamlippen können eher rötlich oder bläulich sein. Sie können auch unterschiedliche Länge haben. Die inneren können genauso groß wie die äußeren sein, und auch die Klitoris ist unterschiedlich groß - alles ganz normal.

Erste Regel

Vielleicht fühlt sich dein veränderter Körper noch etwas ungewohnt an, aber deine weiblichen Rundungen haben einen speziellen Sinn. Denn erst wenn dein Körperfettanteil ein Fünftel deines Gewichts ausmacht, sind deine Geschlechtsorgane bereit für die erste Regelblutung. Anzeichen dafür ist ein weißlicher Ausfluss, den viele Mädchen in ihrem Slip entdecken. Danach dauert es noch sechs bis zwölf Monate, bis die Regel kommt.

Wenn der Hormonhaushalt noch nicht ausgeglichen ist, kann die Blutung anfangs sehr unregelmäßig sein. Ein Zyklus von 30 Tagen und mehr oder eine Pause von zwei Monaten ist normal. Theoretisch kannst du während deiner Periode alles machen, was du sonst auch tust.

Manche Mädchen haben vor ihrer Monatsblutung Stimmungsschwankungen, Kopfweh oder Heißhunger auf Süßes. Das ist so normal, dass es sogar einen Namen hat: Prämenstruelles Syndrom. Vielleicht hast du während deiner Tage auch Bauchschmerzen oder -krämpfe. Das ist unangenehm, aber meist harmlos, die Beschwerden verschwinden für gewöhnlich mit Ende der Monatsblutung wieder. Oft tut bei solchen Menstruationsbeschwerden Wärme gut: eine Wärmflasche, ein Bad, krampflösende Tees … finde heraus, was für dich am besten funktioniert.

Sobald du deine erste Regel bekommen hast, kannst du theoretisch auch schwanger werden. Wenn du einen Freund hast und ihr miteinander schlaft, solltet ihr deshalb unbedingt an die Verhütung denken.

Jungfernhäutchen - Kein Problem!

Das Jungfernhäutchen (Hymen) ist eine dünne Membran, die den Scheideneingang umgibt. Wenn ein Mädchen das erste Mal mit einem Jungen schläft, kann das Häutchen reißen. Das nennt man Entjungferung. Einige spüren dabei leichte Schmerzen, andere fast gar nichts. Der kleine Riss heilt nach ein paar Tagen problemlos ab. Das Jungfernhäutchen entwickelt sich ebenso wie die Brust oder die Geschlechtsteile. Aus der transparenten Membran der Kindheit wird eine Art weicher, sehr nachgiebiger Wulst. Das Häutchen hat eine Öffnung, sodass Schleim oder Regelblut herausfließen kann. Selbst wenn du noch nicht mit einem Jungen geschlafen hast, kannst du daher während deiner Regelblutung Tampons verwenden.

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