Pubertät - was ist das?

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Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für e-happiness.

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Kein Kind mehr, aber auch noch nicht erwachsen - die Pubertät ist für Mädchen und Jungen eine aufregende, aber meist auch schwierige Zeit. Dein Körper verändert sich, die Gefühle fahren Karussell und du verstehst dich selbst oft genauso wenig wie die Erwachsenen. Diese turbulente Phase dauert auch noch ganz schön lange: Bei Mädchen beginnt die Pubertät meist ab dem zehnten Lebensjahr, bei Jungen etwa zwei Jahre später. Bis zum 20. Lebensjahr ist die Entwicklung zum Erwachsenen dann abgeschlossen. Doch was passiert während des Übergangs von der Kindheit ins Erwachsenenalter eigentlich?

Pubertät ist die wilde Zeit

Körperliche Veränderungen

Die auffälligste Veränderung, die die Pubertät mit sich bringt, ist die Ausbildung der sogenannten sekundären Geschlechtsorgane. Angestoßen wird sie durch die Sexualhormone, mit deren Produktion der Körper jetzt beginnt:

» Die Mädchen bekommen Brüste, Schamhaare und breitere Hüften - der Körper nimmt also weibliche Formen an. Außerdem stellt sich die Regelblutung (Menstruation) ein. Rein organisch betrachtet sind sie nun bereit für eine Schwangerschaft.

» Auch bei den Jungs tut sich einiges: ihnen sprießen die ersten Scham- und Barthaare. Rücken und Brust werden breiter, die Stimmlage rutscht nach unten (Stimmbruch) und sie erleben ihren ersten Samenerguss.

Gleichzeitig wächst der ganze Körper, manchmal sogar ziemlich schnell. Viele von euch machen regelrechte Wachstumsschübe durch, die euch quasi in die Höhe schießen lassen. Nicht alle Körperteile wachsen aber gleich schnell, was dann insgesamt oft unproportioniert aussieht. Ein Beispiel dafür sind 1,60 Meter große Jungs mit Schuhgröße 41. Kein Wunder, wenn man sich da unwohl und ungelenk fühlt. Aber keine Sorge, mit der Zeit pendelt sich das ein!

Manchmal kann Wachsen auch weh tun. Wachstumsschmerzen treten meist nachts auf und dauern nur kurz. In der Regel schmerzen die Beine, es können aber auch die Arme zwacken. Mädchen sind davon häufiger betroffen als Jungen.

Die Umstellungen im Hormonhaushalt bescheren euch nicht nur Busen und Schamhaare, sondern leider allzu oft auch eine unreine Haut oder sogar Akne: Die Talgdrüsen produzieren vermehrt Hautfett. Trifft das auf verengte oder verstopfte Hautkanäle, erblühen Mitesser und Pickel. Eine harte Bewährungsprobe in einer Zeit, in der das eigene Selbstbewusstsein meist sowieso nicht sehr ausgeprägt ist. Zum Glück verschwinden die Hautprobleme mit der Zeit und der richtigen Pflege meist von ganz allein.

Geistige Veränderungen

Das Gehirn verändert sich ebenfalls in der Pubertät: Die riesige Zahl an "wilden" Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen verringert sich. Zudem wandelt sich die bei Kindern überreichlich vorhandene graue Hirnsubstanz zunehmend in weiße Substanz um. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Im Laufe der Pubertät nimmt die Zahl deiner Gehirnzellen ab, dafür sind diese jetzt aber effektiver miteinander verschaltet. Die Weitergabe von Informationen funktioniert dadurch schneller und besser. Der Preis dafür: Der enorme Ideenreichtum, die überbordende Fantasie und Kreativität sowie die Fähigkeit, nahtlos zwischen Träumen und Realität zu wechseln - alles Eigenschaften, wie sie bei Kindern zu beobachten sind - nehmen ab.

Seelische Veränderungen

Der Umbau im Gehirn hinterlässt auch dramatische Spuren in deiner Gefühlswelt: Stimmungsschwankungen von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, Launenhaftigkeit, der erste Liebeskummer oder sogar Suizidgedanken - auf dem Weg zum Erwachsensein durchleben die meisten ein stürmisches Wechselbad der Gefühle. Das gilt besonders, wenn es um das Liebesleben geht. Dein sexuelles Interesse erwacht - beim einen früher, beim anderen später. Die neuen Gefühle, Unsicherheiten und Verwirrungen, die damit verbunden sind, können manchmal ganz schön anstrengend sein - aber eben auch spannend.

In der Zeit als Teenager nabelst du dich darüber hinaus vom Elternhaus ab. Du willst unabhängig sein, selbstständige Entscheidungen treffen, Grenzen austesten - kurz: du wirst "flügge", eine Entwicklung, die deinen Eltern vermutlich nicht immer leichtfällt. Reibereien und Streit sind oft das Resultat. Mit viel Verständnis und Offenheit - auf beiden Seiten - lässt sich diese schwierige Phase aber meistern.

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