Mein Busen ist zu groß!

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Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für e-happiness ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

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Blöde Sprüche, aufdringliche Blicke: Ein großer Busen kann ein junges Mädchen ganz schön verunsichern. Vor allem, wenn er bei den besten Freundinnen deutlich kleiner ist. Wenn du denkst, dass du wegen deines großen Busens nicht attraktiv bist oder dass die Jungs sich nur wegen deiner Brüste für dich interessieren, kratzt das am Selbstwertgefühl. Es ist aber ganz normal, dass sich jeder Mädchenkörper in der Pubertät rasant verändert. Po und Hüften werden rund, Achsel- und Schamhaare wachsen – und eben auch der Busen. Bei manchen Mädchen mehr, bei anderen weniger. Und diese Veränderungen nimmst du in der Pubertät verstärkt wahr.

Busen; Brust; Brustvergrößerung; Schönheitsoperation; Mädchen

Selbstbewusstsein aufpeppen

Vermutlich fragst du dich ab und zu, ob das alles so in Ordnung ist. Das geht den meisten Mädchen in der Pubertät so. Es dauert ein wenig, bis du dich an deine neuen Rundungen – egal wie ausgeprägt sie sind – gewöhnt hast. Manchmal empfindest du aber auch etwas an deinem Körper als Mangel oder Makel, was kein anderer so sieht. Das beste Mittel gegen die Verunsicherung und dafür, dass du dich in deiner Haut wohl fühlst, ist ein starkes Selbstbewusstsein. Wenn du deine Oberweite mit Stolz trägst, kannst du dumme Bemerkungen einfach an dir abperlen lassen.

Selbstbewusst zu werden, ist zugegebenermaßen leichter gesagt als getan. Vielleicht hilft es dir, wenn du dich einmal aufmerksam in deinem Umfeld umschaust und umhörst. Du wirst ziemlich sicher feststellen, dass du nicht die Einzige an deiner Schule bist, die einen großen Busen hat. Vermutlich beneidet dich sogar so manches Mädchen mit wenig Busen um deine Oberweite. Und einige Frauen legen sogar sehr viel Geld auf den Tisch, um deine Maße zu bekommen!

Gekonnt kontern

Auch viele Jungs finden einen großen Busen toll – und oft verbergen sie dieses Interesse nicht sonderlich gut. Es ist verständlich, dass du dich unwohl fühlst, wenn dir ein Junge unverhohlen auf die Brüste starrt oder einen blöden Spruch macht. Versuche aber, das nicht persönlich zu nehmen. Auch für die Jungs ist es ungewohnt, dass die Mädchen um sie herum zu Frauen werden, zumal ihr Körper sich ebenfalls verändert und die Hormone verrückt spielen. Am besten überlegst du dir ein paar Sprüche, mit denen du in einer solchen Situation kontern kannst, zum Beispiel: „Hey, meine Augen sind ein Stück weiter oben“ oder „Lieber viel Brust als wenig Hirn“.

Pflegen, stützen, straffen

Wenn dein Busen schnell größer wird, kann es sein, dass sich Dehnstreifen in der Haut bilden. Das ist kein Grund, sich Sorgen zu machen. Oft verblassen die Streifen nach einigen Monaten von selbst, sodass sie kaum noch zu sehen sind. Ansonsten kannst du deine Haut mit Jojoba-Öl geschmeidig pflegen. Auch gesunde Ernährung und Sport helfen dir dabei, deine Brust straff(er) zu machen. Zwar lässt sich der Busen selbst nicht trainieren (er besteht aus Drüsen und Fettgewebe), wohl aber die Muskulatur um ihn herum. Und: mit speziellen Übungen stärkst du außerdem deinen Rücken. Das macht ihn stark und er kann das Gewicht der Brüste besser ausgleichen.

Brustverkleinerung

Problematisch wird ein großer Busen nur, wenn er so schwer ist, dass er gesundheitliche Beschwerden verursacht, zum Beispiel Rücken- und Nackenschmerzen oder schmerzhafte Entzündungen in der Falte zwischen dem Busen und Bauch. Manche Jugendliche leiden auch unter sehr starken seelischen Problemen. Nur wenn der Busen wirklich zu einer seelischen oder körperlichen Belastung wird, kann eine Brustverkleinerung sinnvoll sein.

Wichtig ist, dass du dich vorher von einem Arzt beraten lässt. Er sollte schon Erfahrung mit Brustverkleinerungen haben. Am besten beziehst du auch deine Eltern mit ein. Bevor du diesen Schritt angehst, muss der Busen ausgewachsen sein. Mindestens ein halbes Jahr sollte die Größe unverändert geblieben sein.

Eine Schönheitsoperation kann helfen, dass du dich mit deinem Körper wohler fühlst und dein Selbstbewusstsein wieder stärker wird. Aber sie kann nicht alles möglich machen und garantiert auch nicht immer, dass du hinterher mit dem Ergebnis zufrieden bist. Hemmungen und Unzufriedenheit mit sich selbst lassen sich nicht wegoperieren. Und ein neuer Busen ist auch keine Garantie dafür, dass du plötzlich zufrieden bist, Glück hast und erfolgreich bist.

So läuft eine Brustverkleinerung ab

Entschließt du dich tatsächlich zu einer Brustverkleinerung, entnimmt der Arzt so viel Haut und Brustgewebe, dass die Brüste schließlich die gewünschte Größe haben. Die Brustwarze muss dann nach oben versetzt werden. Der Schnitt erfolgt meist um die Brustwarze herum und senkrecht nach unten.

Eine Brustverkleinerung wird in Vollnarkose vorgenommen. Es kann passieren, dass sich durch die Operation Infektionen im Wundgebiet bilden, die Wunden nur langsam heilen oder sich Narben Bilden. Mitunter können die Brüste nach der Operation auch asymmetrisch sein oder die Brustwarzen zu hoch sitzen. In seltenen Fällen werden Milchgänge verletzt, sodass die Frau nicht mehr stillen kann.

Eine Brustverkleinerung ist also keine Kleinigkeit. Du solltest dir sehr gut überlegen, ob du das Risiko wirklich eingehen willst.

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