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Sportverletzungen - Wandern und Bergsteigen

Im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Skifahren oder Golfen müssen Sie das Wandern nicht erst mithilfe von Profis erlernen, weil keine komplexen Bewegungsabläufe zu bewältigen sind. Trotzdem sind vor allem für Bergwanderer eine richtige Ausrüstung, Vorbereitung und Wetterkunde ein Muss! Denn jedes Jahr sterben Hunderte von Menschen bei Unfällen in den Alpen. Schuld daran sind vor allem Unkenntnis und Selbstüberschätzung.

Sportverletzung WandernSportverletzung WandernSportverletzung Wandern

Zerrungen & Co.

Die gesundheitlichen Risiken beim Wandern sind gering, weil man sich langsam bewegt. Das gilt allerdings nur, wenn die Wanderer nicht in zu großer Höhe (bis 2.500 Meter) unterwegs sind. Wer zudem auf gesicherten Wegen bleibt und sich nicht überschätzt, hat ein geringes Risiko für Muskelzerrungen, Muskelrisse sowie Gelenk- und Bandverletzungen. Am ehesten kann eine wunde Ferse den Spaß trüben. Teleskopstöcke, die je nachdem, ob es bergauf oder bergab geht, in der Höhe verstellt werden können, beugen Überlastungen der Gelenke vor. Und feste, knöchelhohe Schuhe mit gutem Profil schützen die Sprunggelenke vor Verletzungen durch Umknicken.

Auskühlung und Erschöpfung schwächen die Konzentration. Die Tritte werden unsicherer, was zu Stürzen mit blauen Flecken und Prellungen führen kann. Achten Sie darauf, dass Sie unterwegs rechtzeitig und ausreichend trinken und Kohlenhydrate zu sich nehmen. Planen Sie Pausen ein. Wenn Sie über 45 Jahre alt sind, seit Jahren keinen Sport getrieben haben und in die Höhe wollen, sollten Sie sich vorher ärztlich untersuchen lassen.

Sonnenbrand

Vor allem, wenn Sie in den Bergen unterwegs sind, sollten Sie Sonnenbrille und Sonnencreme dabei haben. Denn durch die dünnere Luft verstärkt sich die Sonnenstrahlung in der Höhe und die UV-Strahlung nimmt zu. Aufgrund der kühleren Temperaturen in höheren Regionen unterschätzen außerdem viele die Sonnenbrandgefahr!

Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit kann bei Menschen auftreten, die sich in größere Höhen begeben. Bereits in mittleren Höhen von 1.500 bis 2.500 Metern über dem Meeresspiegel kann - wenn auch selten - eine Höhenkrankheit entstehen. Ab einer Höhe von 2.500 Metern ist diese Krankheit relativ häufig, vor allem bei schnellem Aufstieg und Überanstrengung. Der Körper hat hier keine Zeit, sich an den abnehmenden Luft- und damit niedrigen Sauerstoff-Partialdruck im Blut zu gewöhnen. Alkohol, starkes Schwitzen (und damit Flüssigkeitsverlust), Infekte und Schlafmittel können den Zustand der Betroffenen verschlimmern.

Es gibt drei Formen von Höhenkrankheit: Die Akute Bergkrankheit, das Höhenlungenödem und das Höhenhirnödem.

Die Akute Bergkrankheit kommt bei etwa einem Drittel der Bergwanderer vor, wenn sie über 3000 Meter steigen. Die Betroffenen leiden an Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen, Atemnot, Husten und Benommenheit. Außerdem stellen sich psychiatrische Störungen (wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten) ein. Das kann sehr schnell zu einem schweren Bergunfall führen!

Lebensgefahr besteht aber auch ohne Unfall: Wenn der Betroffene nicht absteigt oder sogar noch höher geht, können sich die Beschwerden verschlimmern. Schließlich kommt es zur manifesten schweren Höhenkrankheit mit Wassereinlagerungen in Lunge (Höhenlungenödem) und/oder Gehirn (Höhenhirnödem). Ohne sofortige Hilfe kann der Bergsteiger sterben!

Schon bei den ersten Anzeichen von Höhenkrankheit sollten Sie sofort absteigen (am besten in Begleitung). In schweren Fällen schaffen die Betroffenen den Abstieg nicht mehr selbst und müssen evakuiert werden.

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Autor:
Dr. med. Karlheinz Zeilberger
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