Herstellung und Formen

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Schüßler Salze Tabletten

Schüßler-Salze: Herstellung

Schüßler-Salze werden in ähnlicher Weise hergestellt wie homöopathische Heilmit In beiden Fällen wird die Ausgangssubstanz in mehreren Schritten stark verdünnt, wobei sich ihre Wirkung aber sukzessive steigern soll. Bei Homöopathika wird nach jedem Verdünnungsschritt die Mischung zehnmal kräftig auf eine feste Unterlage geschlagen („verschüttelt“) und damit dynamisiert.

Schüßler-Salze werden ohne dieses Verschütteln und Dynamisieren hergestellt – ein wichtiger Unterschied zur klassischen Homöopathie. Schüßler-Salze sind in den Tiefpotenzen D3, D6 und D12 erhältlich. Diese eignen sich – wie entsprechend potenzierte Homöopathika – auch zur Selbstbehandlung. Aufgrund der fehlenden Dynamisierung müssen Schüßler-Salze aber oftmals häufiger angewendet werden als Homöopathika der gleichen Potenz.

Schüßler-Salze – die wichtigsten Formen

Schüßler-Salze gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Am gebräuchlichsten sind Tabletten, zur Verfügung stehen aber beispielsweise auch Pulver, Globuli und alkoholische Tropfen. Für die äußere Anwendung gibt es unter anderem Schüßler-Salze-Salben, -Lotionen oder -Gele.

Schüßler-Salze: Laktosefrei?
Bei den Schüßler-Salze-Tabletten dient Milchzucker (Laktose) als Trägersubstanz. Wer darauf empfindlich reagiert, kann auf Schüßler-Salze-Globuli (Streukügelchen aus Rohrzucker) oder alkoholische Tropfen (Dilutionen) zurückgreifen. Aufgrund des Alkoholgehaltes sind die Tropfen aber weder für Kinder noch für (trockene) Alkoholiker geeignet!

Sonstige Inhaltsstoffe
Neben Milchzucker können in den Tabletten auch Weizenstärke und andere Hilfsstoffe enthalten sein. Wenn Sie darauf empfindlich oder sogar allergisch reagieren, sollten Sie vor Anwendung der Schüßler-Salze mit Ihrem Arzt sprechen.