Haarausfall: Dicke Raucher werden schneller kahl

Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für e-happiness ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Rauchen schadet der Gesundheit – und auch die Haarpracht kann unter dem giftigen Dunst leiden. Das gilt besonders für Raucher, die auch noch übergewichtig sind.

Forscher um Cristina Fortes vom Istituto Dermopatico dell'Immacolata in Rom hatten Daten von 351 Teilnehmern ausgewertet, die unter hormonell-erblichem Haarausfall (androgenetische Alopezie) litten. Im Durchschnitt waren die Probanden 35,6 Jahre alt, die meisten von ihnen waren Männer.

Alle beantworteten zu Beginn der Studie Fragen zu ihrem Gewicht, ihrer Ernährung, ihrem Wein- und Tabakkonsum, eingenommenen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sowie auch zu ihrer Bildung.

Versechsfachtes Risiko

Die Auswertung ergab, dass übergewichtige Teilnehmer und die Raucher unter den Probanden mit sechsmal so hoher Wahrscheinlichkeit unter einer mittelstarken bis schweren Alopezie litten wie schlanke Nichtraucher. War jemand dick und rauchte obendrein, war der Haarverlust in der Regel besonders ausgeprägt.

Außer dem Alter und Geschlecht hatten alle anderen abgefragten Variablen keinen Einfluss auf die Schwere des Haarausfalls.

Ungeklärte Ursachen

Warum Rauchen mit einem höheren Glatzenrisiko einhergeht, ist momentan noch ungeklärt. Möglicherweise schädigen die Giftstoffe im Tabakrauch direkt die Haarwurzeln. Auch eine schlechtere Durchblutung der Kopfhaut bei Rauchern wäre eine mögliche Ursache.

Zudem könnten allgemeine Entzündungsprozesse, die durch Rauchen im Körper angeregt werden, Ursache für Haarausfall sein. . Letzteres ist auch bei Übergewicht der Fall, denn auch Fettgewebe sendet Botenstoffe in den Körper, die Entzündungen befeuern.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Übergewichtige und Raucher auch früher ergrauen als schlanke Nichtraucher.

Überempfindliche Haarwurzeln

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls. Die Veranlagung dazu wird vererbt. Ursache ist eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber den männlichen Sexualhormonen (Androgenen).

Jeder zweite Mann in Deutschland ist im Laufe seines Lebens davon betroffen, bei Frauen ist diese Form des Haarausfalles sehr viel seltener. Typisch ist ein fortschreitender Verlust der Haardichte mit späterer Glatzenbildung.

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