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Leukopenie

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

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Bei einer Leukopenie (auch: Leukozytopenie) ist die Anzahl der Leukozyten im Blut zu niedrig. Manchmal wird die Zahl der weißen Blutkörperchen durch einen Infekt verringert, seltener sind Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks oder Vergiftungen die Ursache. Unterschreitet der Leukozytenwert eine bestimmte Grenze, kann das lebensgefährlich sein. Lesen Sie alles Wichtige über die Leukopenie!

Zu wenig weiße Blutkörperchen: Ursachen

Eine niedrige Leukozytenzahl entsteht, wenn weiße Blutkörperchen in größeren Mengen verbraucht und/oder nicht genügend neue Zellen im Knochenmark nachproduziert werden. Da der Körper über einen gewissen Leukozyten-Speicher verfügt, macht sich eine Leukopenie erst nach etwa einer Woche mit Symptomen bemerkbar.

Es kann verschiedene Gründe haben, wenn der Blutspiegel der Leukozyten niedrig ist, so zum Beispiel:

Zu wenig weiße Blutkörperchen: Symptome

Ist die Zahl der Leukozyten zu niedrig, kann das verschiedene Symptome verursachen. Leichte Leukopenien verlaufen häufig symptomlos. Da der Organismus aber durch zu wenig Leukozyten im Blut angreifbarer für Erreger von außen ist, treten häufiger Infektionen auf. Nicht selten verursachen dann sogenannte atypische Erreger fieberhafte Erkrankungen. Die Erreger werden als „atypisch“ bezeichnet, da sie bei Menschen mit einem gesunden Immunsystem meist keine Erkrankung auslösen. Hierzu zählen verschiedene Bakterien und Pilze. Je geringer die Zahl der weißen Blutkörperchen ist (also je ausgeprägter die Leukopenie), desto schwerer können die Infekte verlaufen.

Insgesamt können verschiedene Beschwerden und Erkrankungen Zeichen einer Leukopenie sein. Dazu zählen:

Leukozyten zu niedrig: Was tun?

Bei einer leichten Verringerung der Leukozytenzahl kann zunächst abgewartet und in zeitlichem Abstand eine erneute Blutkontrolle durchgeführt werden. Oftmals hat sich der Blutwert dann schon wieder von allein normalisiert, etwa wenn eine nun ausgeheilte Infektion die Ursache war.

Ist die Zahl der weißen Blutkörperchen stark vermindert, muss gegebenenfalls eine Knochenmarksprobe entnommen werden, um die Ursache zu finden.

Bei weniger als 1000 Leukozyten pro Mikroliter Blut können Erreger nicht mehr adäquat abgewehrt werden. Bei Messwerten unter 500 Leukozyten pro Mikroliter besteht praktisch kein Immunschutz mehr. Der Patient muss sofort auf einer sogenannten Isolierstation von Erregern abgeschirmt werden. Um das Knochenmark zur Leukozytenproduktion anzuregen, ist es möglich, sogenannte Wachstumsfaktoren zu verabreichen. Des Weiteren erhalten die Leukopenie-Patienten vorbeugend Medikamente gegen Bakterien (Antibiotika) und gegen Pilze (Antimykotika), um Infektionen zu verhindern.

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источник farm-pump-ua.com
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