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ACTH

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

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ACTH (adrenocorticotropes Hormon, Kortikotropin) ist ein Hormon, das in der Hirnanhangsdrüse gebildet wird. Es reguliert die Ausschüttung von Kortison aus der Nebennierenrinde. Die Konzentration von ACTH schwankt mit der Tageszeit. Erhöhte Werte können durch Tumoren entstehen, die ACTH produzieren. Lesen Sie alles Wichtige über das Hormon aus der Hirnanhangsdrüse. 

Was ist ACTH?

ACTH wird in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet und in das Blut abgegeben. Das Hormon regt die Zellen in der Nebenniere an, Glukokortikosteroide (Kortison) zu produzieren.

Hormone aus dem Hypothalamus und aus der Nebenniere regulieren die Höhe der ACTH-Konzentration. Sie schwankt darüber hinaus während des Tages: Am Morgen ist viel ACTH im Blut vorhanden, abends weniger.

Bei Stress wie psychischen oder körperlichen Belastungen, Kälte, Krankheit oder Verletzungen wird ACTH vermehrt ausgeschüttet. Ist genug Kortison vorhanden, wird die Bildung von ACTH gedrosselt. Ein ACTH-Mangel führt wiederum zu einem Mangel an Kortison.

Wann wird ACTH im Blut bestimmt?

Der Arzt bestimmt die ACTH-Konzentration, wenn er den Verdacht hat, dass die Nebennierenrinden des Patienten nicht mehr genügend Kortison produzieren. Er will damit prüfen, ob der Mangel durch eine fehlende Stimulation durch die Hirnanhangdrüse bedingt ist.

Auch wenn der Patient zu viel Kortison im Blut hat (Morbus Cushing) und die Ursache noch unklar ist, muss die ACTH-Konzentration bestimmt werden.

ACTH – Normalwerte

Normalwerte

8 – 10 Uhr

20 – 22 Uhr

Erwachsene, Kinder

10 – 60 pg/ml

3 - 30 pg/ml

Die Werte können von anderen Referenzwerten leicht abweichen.

Meistens werden die ACTH-Werte abends bestimmt.

Wann ist der ACTH-Wert erniedrigt?

Zu geringe ACTH-Werte können auftreten, wenn entweder zu wenig ACTH gebildet wird oder die Nebennierenrinde zu viel Kortison produziert. Als Reaktion auf eine hohe Kortisonkonzentration schüttet die Hirnanhangsdrüse nämlich weniger ACTH aus. Zusammengefasst kann es bei folgenden Erkrankungen zu einem ACTH-Mangel kommen:

  • Funktionsstörungen der Hirnanhangsdrüse
  • Kortison-produzierender Tumor der Nebennierenrinde
  • Vergrößerung der Nebennierenrinde mit vermehrter Kortisonproduktion

Wann ist der ACTH-Wert erhöht?

Erhöhte ACTH-Werte finden sich:

Was tun, wenn ACTH erhöht oder erniedrigt ist?

Ist der ACTH-Wert erhöht oder erniedrigt, muss zusätzlich auch die Konzentration von Kortison im Blut bestimmt werden. Des Weiteren folgen ein sogenannter Dexamethason-Test und ein CRH-Stimulationstest. Bei diesen Tests werden Hormone zugeführt und die Reaktion der ACTH-Produktion gemessen. Auf diese Weise kann die Ursache für die veränderte Konzentration von ACTH im Blut gefunden werden. Gegebenenfalls folgen weitere Untersuchungen wie Röntgen- und CT-Aufnahmen des Kopfes.

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