Hämorrhoiden - Hausmittel

Mareike Müller

Mareike Müller ist freie Autorin in der e-happiness-Medizinredaktion und Assistenzärztin für Neurochirurgie in Düsseldorf. Sie studierte Humanmedizin in Magdeburg und sammelte viel praktische medizinische Erfahrung während ihrer Auslandsaufenthalte auf vier verschiedenen Kontinenten.

Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für e-happiness.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

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Was hilft gegen Hämorrhoiden? Es gibt einige Hämorrhoiden-Hausmittel, die Beschwerden gut lindern können. In schweren Krankheitsfällen können sie die schulmedizinische Behandlung unterstützen. Lesen Sie alles Wichtige zum Thema „Was tun bei Hämorrhoiden?“!

Hämorrhoiden_Hausmittel

Hämorrhoiden-Hausmit Essen und Trinken

Die besten Hausmittel gegen Hämorrhoiden sind oft die einfachsten: Das Problem entsteht meist durch verstärktes Pressen beim Stuhlgang. Dazu neigen Menschen mit Verstopfung (Obstipation). Wer also der Darmträgheit vorbeugt, beugt auch Hämorrhoiden vor. Das bedeutet:

Ernähren Sie sich ballaststoffreich, etwa mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Abführend wirken zum Beispiel Sauerkraut und eingeweichte Trockenfrüchte (wie Trockenpflaumen).

Ein zusätzliches Hämorrhoiden-Hausmittel mit vielen Ballaststoffen ist Weizenkleie, Leinsamen oder Indischer Flohsamen. Sie können davon einen Esslöffel am Tag zu sich nehmen, zusammen mit mindestens einem Glas Wasser. Die Kombination mit viel Flüssigkeit gewährleistet, dass die Quellstoffe im Darm gut aufquellen können.

Generell sollten Sie bei Verstopfung auf eine reichliche Flüssigkeitsaufnahme achten. Empfohlen werden 1,5 bis 2 Liter pro Tag, am besten in Form von Wasser oder Tee.

Meiden Sie stopfende Lebensmittel wie bittere Schokolade, Kakao, Blaubeeren, geriebenen Apfel und pürierte Banane. Ebenfalls ungünstig ist lang gezogener Schwarzer Tee.

Verzichten Sie auch auf Lebensmittel, welche die Schleimhaut reizen. Dazu zählen Kaffee und scharf gewürzte Speisen.

Hämorrhoiden-Hausmit Weitere Tipps

Was hilft bei Hämorrhoiden, ist auch viel Bewegung: Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, bringt seinen Darm in Schwung. Das verhindert eine Verstopfung und erleichtert den Stuhlgang - bei schmerzhaften Hämorrhoiden ein großer Vorteil!

Vorsicht mit Abführmitteln! Einige machen bei längerer Einnahme den Darm träge und erzeugen so eine erneute Verstopfung.

Übergewicht fördert übrigens die Entstehung lästiger Hämorrhoiden. Deshalb gilt: Wenn Sie übergewichtig sind, sollte Sie abnehmen. Dabei helfen eine gesunde Ernährung und viel Bewegung.

Schnelle Hilfe bei Hämorrhoiden bieten Sitzbäder mit entzündungshemmenden Gerbstoffen wie zum Beispiel Eichenrinde. Dieses Hämorrhoiden-Hausmittel stoppt das Entzündungsgeschehen am After und hilft damit gegen Juckreiz und Schmerzen.

Wer beim Sitzen Schmerzen hat, kann auf ein Hämorrhoiden-Kissen zurückgreifen. Dies ist meist ein aufblasbarer Ring, der die betroffene Region beim Sitzen nicht belastet und so die akuten Beschwerden mindert. Hilfreich ist so ein Kissen übrigens auch, wenn man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen beim Sitzen hat.

Hilfe bei Hämorrhoiden: Richtiger Toilettengang

Hämorrhoiden entstehen oft durch starkes Pressen beim Stuhlgang. Nehmen Sie sich deshalb für den Stuhlgang ausreichend Zeit und pressen Sie auf keinen Fall zu stark. Versuchen Sie lieber zu entspannen. Hilfreich kann es auch sein, einen Hocker für die Füße vor die Toilette zu stellen. Die dadurch entstehende gekrümmte Haltung unterstützt den Stuhlgang.

Versuchen Sie außerdem, Ihren Körper an feste Toilettenzeiten zu gewöhnen. Gehen Sie zum Beispiel immer nach dem Frühstück zur Toilette. So gewöhnen Sie Ihren Darm an einen geregelten Rhythmus.

Reinigen Sie nach dem Stuhlgang die Afterregion mit Wasser oder einer pH-neutralen, milden Waschlotion. Verwenden Sie dabei besser einen weichen Lappen als Toilettenpapier. Tupfen Sie danach den Analbereich vorsichtig trocken. Vermeiden Sie dabei starkes Reiben! Für unterwegs sind Feuchttücher mit entzündungslindernden Wirkstoffen praktisch. Sie sollten frei von Parfüm und Konservierungsstoffen sein.

Hämorrhoiden-Hausmittel als begleitender Ansatz

Die beste Antwort auf die Frage "Was tun gegen Hämorrhoiden?" lautet: Wählen Sie einen ganzheitlichen Therapieansatz. Nutzen Sie Hämorrhoiden-Hausmittel und Ernährungsumstellungen genauso wie Salben und andere Mittel, die Sie von Ihrem Arzt verschrieben bekommen. Bei fortgeschrittenen Hämorrhoiden können Sie weitere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht ziehen, zum Beispiel einen operativen Eingriff. Ergänzend können Sie aber auch dann auf Hämorrhoiden-Hausmittel setzen und damit Ihre Beschwerden lindern.

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