Grippe

Dr. med. Ricarda Schwarz

Ricarda Schwarz studierte Medizin in Würzburg, wo sie auch ihre Promotion abschloss. Nach sehr vielseitigen Aufgaben in der medizinischen praktischen Ausbildung (PJ) in Flensburg, Hamburg und Neuseeland ist sie nun in der Neuroradiologie und Radiologie der Uniklinik Tübingen tätig.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Quellen ansehen

Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Atemwegserkrankung, die durch Viren hervorgerufen wird. Grippe ist sehr ansteckend. Besonders in den Wintermonaten erkranken viele Menschen. Oft wird aber eine einfache Erkältung als Grippe verkannt, obwohl die Unterschiede sehr groß sind. Lesen Sie hier, welche Symptome für eine Grippe typisch sind und wie Sie sich schützen können!

Grippe

Kurzübersicht

Grippe: Symptome

Wer mit Husten, Schnupfen und Fieber im Bett liegt, fragt sich häufig, ob ihn eine Grippe oder eine Erkältung (grippaler Infekt) plagt. Das wichtigste Unterscheidungskriterium: Während es einem bei einer Erkältung langsam schlechter geht, überfällt einen die Grippe schlagartig.

Grippe oder Erkältung? Die wichtigsten Unterschiede

Grippe

"Erkältung" (grippaler Infekt)

plötzliches Fieber von mindestens 38,5°C

langsam ansteigendes oder gar kein Fieber

Fieber meist länger als drei Tage anhaltend

Fieber häufig nur kurzzeitig

schweres Krankheitsgefühl

leichtes bis mittelschweres Krankheitsgefühl

häufig Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

keine Magen-Darm-Probleme oder leichte Übelkeit

danach häufig anhaltende Leistungsschwäche

danach schnell wieder leistungsfähig

Die häufigsten Grippeanzeichen sind hohes Fieber, Schüttelfrost und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Oft tritt bei Erkrankten auch ein trockener Reizhusten auf. Hier finden Sie alle möglichen Grippesymptome im Überblick:

  • hohes Fieber
  • Schüttelfrost
  • Abgeschlagenheit
  • trockener Reizhusten
  • seltener Husten mit zähem, teils blutigem Auswurf
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Rachenentzündung
  • Bindehautentzündung
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Sensibilität gegenüber hellem Licht (Photophobie)
  • aufgedunsenes Gesicht
  • Glieder- und Muskelschmerzen

Grippe: Besondere Verläufe

Influenza-Viren verursachen aber nicht bei jedem Menschen typische Symptome. Sie können sich zwar schnell verbreiten und vermehren, lösen aber oftmals nur geringe Beschwerden aus. Dann werden zum Beispiel Grippe-Kopfschmerzen als Migräne gedeutet oder krankheitsbedingte Abgeschlagenheit als berufsbedingte Erschöpfung.

Bei Kindern wird Grippe häufig von einer Mittelohrentzündung mit Ohrenschmerzen begleitet. Kleinkinder können einen sogenannten Pseudokrupp entwickeln: Durch eine Entzündung des Kehlkopfes unterhalb der Stimmritze entsteht ein bellender Husten.



Nach einer ausgeheilten Grippe fühlen sich viele Menschen noch längere Zeit schwach und müde, leiden unter Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen. Auch wenn sich ein Grippe-Erkrankter nicht ausreichend geschont hat, kann die Krankheit länger verlaufen. Husten und Abgeschlagenheit können dann beispielsweise über Wochen anhalten. In diesem Fall spricht man von einer "verschleppten Grippe".

Grippe: Komplikationen

Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem besteht die Gefahr, dass die Grippe einen komplizierten Verlauf nimmt. Gefährdet sind Kinder, Schwangere, ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Asthma oder Menschen, die Immunsuppressiva einnehmen.

Läuft das Immunsystem durch die Grippevireninfektion auf Hochtouren, ist der Körper anfälliger für andere Erkrankungen. Dann können Bakterien leichter in den Körper eindringen. Man spricht von einer Superinfektion. Erste Anzeichen dafür sind ein erneuter Fieberanstieg und Schwäche oder ein sich wieder verschlimmernder Husten. Die folgenden Komplikationen können durch eine solche bakterielle Superinfektion entstehen:

Entzündungen der Atemwege

Die Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig als bakterielle Superinfektion bei Grippe. Menschen, die an Asthma oder COPD leiden, erkranken während einer Grippe nicht selten auch an einer durch Bakterien hervorgerufenen Lungenentzündung (Pneumonie). Sie ist sogar häufiger als jene Lungenentzündung, die durch die Influenza-Viren selbst ausgelöst wird. Die bakterielle Pneumonie ist eine lebensbedrohliche Komplikation und die häufigste Ursache für einen tödlichen Grippe-Verlauf.

Mittelohrentzündung

Insbesondere Kinder bekommen häufig zusätzlich zur Grippe eine bakterielle Mittelohrentzündung.

Herzentzündung

Bei einer Grippe kann auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden. Entzündet sich der Herzmuskel, spricht man von einer Myokarditis. Bei einer Perikarditis ist der Herzbeutel entzündet. Eine Myokarditis ist eine gefährliche Komplikation, da sie oftmals nur wenige Symptome verursacht. Gelegentlich treten Fieber, Brustschmerzen und spürbare Herzrhythmusstörungen auf. Wenn Menschen, die unwissentlich an einer Myokarditis erkrankt sind, sich zu sehr anstrengen, ist das Risiko für einen plötzlichen Herztod erhöht.

Eine Perikarditis verläuft meist nicht so dramatisch und heilt nach einiger Zeit von selbst aus. In beiden Fällen ist aber ein Krankenhausaufenthalt und Bettruhe nötig, um das Risiko weiterer Komplikationen zu verringern.

Hirnhautentzündung

In seltenen Fällen kann sich bei einer Grippe eine Hirnhautentzündung entwickeln. Neben Fieber treten dann meist heftige Kopf- und Nackenschmerzen sowie eine „Nackensteife“ auf. Kommt zu diesen Symptomen noch Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder ein Krampfanfall hinzu, haben sich höchstwahrscheinlich nicht nur die Hirnhäute, sondern auch das Gehirn entzündet.

Grippe: Schutz vor Ansteckung

Wenn jemand, der an Grippe erkrankt ist, niest oder hustet, fliegen die Viren – in feine Sekrettröpchen eingeschlossen – durch die Luft. Werden die Tröpfchen von anderen Menschen eingeatmet, können diese ebenfalls an Grippe erkranken. Auch wenn man mit Influenza-Viren kontaminierte Oberflächen berührt, kann man sich anstecken, etwa an Türklinken, PC-Tastaturen, Haltestangen im Bus, oder wenn man einem Grippe-Patienten die Hand gibt.

Ihr Ansteckungsrisiko können Sie verringern, indem Sie

  • regelmäßig Ihre Hände waschen
  • nicht mit den Händen das Gesicht und insbesondere die Augen berühren (die Grippeviren werden oft mit den Händen eingesammelt, und könnten so zu den Schleimhäuten gelangen)
  • auf Händeschütteln verzichten
  • große Menschenmassen meiden
  • die Zimmerluft feucht halten (trockene Heizungsluft entzieht den Atemwegen Feuchtigkeit und macht es den Erregern leichter, dort einzudringen)

Wie bei jeder Infektionskrankheit sind besonders Menschen gefährdet, die häufiger mit dem Erreger in Kontakt kommen. Daher besteht für Personen, die in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen, Alten- oder Pflegeheimen arbeiten, ein erhöhtes Risiko sich anzustecken. Aber auch in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten können sich die Grippe-Viren schneller ausbreiten.

Grippe vorbeugen: Impfung

Vor einer Grippe-Infektion können Sie sich am besten durch eine Impfung schützen. Menschen mit einem schwachen Immunsystem empfiehlt die Ständige Impfkomission (STIKO), sich impfen zu lassen.

Der günstigste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist im Herbst. Weil sich die Grippeviren sehr schnell verändern, muss die Impfung jedoch jedes Jahr wiederholt werden, um wirksam zu sein. Jüngere Studien zeigen, dass eine jährlich wiederholte Impfung den Schutz vor Grippe noch weiter verbessern kann.

Was es bei der Impfung zu beachten gilt und weitere Informationen zur Grippeimpfung lesen Sie hier: Grippeimpfung

Grippe: Behandlung

Die Grippe lässt sich nur eingeschränkt an ihrer Ursache behandeln. Jedoch lassen sich die Symptome mit verschiedenen Mitteln erheblich lindern.

Grippe-Behandlung: Medikamente

Gegen Influenza-Viren gibt es spezielle Medikamente, die das Protein Neuraminidase blockieren. Diese sogenannten Neuraminidase-Hemmer verhindern, dass sich die Grippe-Viren weiter vermehren. Dadurch verläuft die Erkrankung meist sehr viel milder und kürzer. Allerdings wirken diese nur in den ersten beiden Tagen nach Symptombeginn. Außerdem sind die Neuraminidase-Hemmer nicht gegen alle Influenza-Viren wirksam und haben einige Nebenwirkungen.

So wirken Neuraminidase-Hemmer
Wirkung Neuramidase
Grippe-Viren sind von dem Enzym Neuraminidase ummantelt, das ihnen ermöglicht, sich nach der Vermehrung von der infizierten Zelle abzulösen. Die Medikamentengruppe der Neuraminidase-Hemmer verhindert die Ablösung, sodass die neu entstandenen Viren an der Zellmembran haften bleiben und sich nicht weiter im Körper ausbreiten können.

Nimmt die Grippe einen komplizierten Verlauf, verursachen oft Bakterien zusätzlich zu den Influenza-Viren Krankheitssymptome. Eine solche bakterielle Superinfektion lässt sich dann mit Antibiotika behandeln. Diese töten die Bakterien ab, wirken jedoch nicht gegen die Grippe-Viren.

Linderung der Symptome

Verschiedene Medikamente können die Grippe-Symptome dämpfen und die Krankheit damit erträglicher machen. Gegen Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Achtung: Kinder sollten bei Grippe keine Acetylsalicylsäure einnehmen. Hohes Fieber können Sie mit fiebersenkenden Medikamenten behandeln - auch hier helfen die vorgenannten Wirkstoffe. Zudem können bei entsprechenden Symptomen Hustensäfte oder abschwellende Nasentropfen sinnvoll sein.

Grippe-Behandlung: Hausmittel

Hausmittel werden oft begleitend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt. Die folgenden Hausmittel können helfen, die Grippe-Beschwerden zu bessern:

Wadenwickel

Wadenwickel sind ein altbewährtes Mittel gegen Fieber. Man taucht ein Handtuch in lauwarmes Wasser, wringt es aus und wickelt es locker um die Waden. An den befeuchteten Waden entsteht eine Verdunstungskälte, die den gesamten Körper kühlt. Das Fieber sinkt.

Inhalieren

Bei starkem Husten und Schnupfen ist Inhalieren ein geeignetes Hausmittel. Inhaliergeräte gibt es in der Apotheke. Sie können aber auch mit einem einfachen Kochtopf und einem Handtuch inhalieren. Dazu wird Wasser mit Salz aufgekocht. Nachdem das Wasser gekocht hat, können Sie Kamille-, Salbei- oder Pfefferminztees hinzugeben. Dann breitet man ein Handtuch über dem Kopf aus und atmet den mit den ätherischen Pflanzenstoffen angereicherten Wasserdampf zehn Minuten lang ein. Der Vorgang kann mehrmals täglich wiederholt werden.

Vollbäder

Auch bei Wasserbädern mit Aromaöl-Zusätzen aus Anis, Eukalyptus, Minze, Kiefern- und Fichtennadeln werden die heilenden Aromastoffe eingeatmet und die Atemwege befeuchtet. Vollbäder entspannen und lindern den Husten. Bei hohem Fieber sollten Sie allerdings nicht baden, da der Kreislauf dann zu sehr belastet wird.

Tee

Bei einer Grippe ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da der Kreislauf durch das Fieber mehr Wasser verliert. Zudem können die Atemwege den Schleim besser abtransportieren, wenn sie gut befeuchtet werden. Besonders unterstützend wirken beispielsweise Holunderblütentee, Lindenblütentee, Ingwertee, Kamillentee, Pfefferminztee, Salbeitee und Tee aus Ginseng. Holunder- und Lindenblüten erhöhen die Schleimproduktion in den Bronchien, Ingwer hemmt die Entzündung und lindert Schmerzen. Kamille wirkt ebenfalls entzündungshemmend und stimuliert das Immunsystem. Ginseng hilft bei Erschöpfung.

Hühnersuppe

Hühnersuppe ist ein hervorragendes Nahrungsmittel bei Infektionskrankheiten. Sie führt dem Körper Flüssigkeit und wichtige Salze (Elektrolyte) zu. Außerdem wird der Hühnersuppe auch eine gewisse antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Grippe: Krankheitsverlauf und Prognose

Ein bis vier Tage nachdem man sich mit dem Influenza-Virus infiziert hat, treten die ersten Beschwerden auf. Infizierte Personen sind allerdings häufig schon vor dem Ausbruch der Symptome selbst ansteckend.

Die Grippe kann einen sehr unterschiedlichen Verlauf nehmen. Bei einer normalen Grippe verschwindet das Fieber nach fünf bis sieben Tagen. Symptome wie Husten, Schnupfen oder ein Schwächegefühl können aber noch ein bis zwei Wochen länger anhalten.

Bei Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr wie Kinder, ältere Menschen, Schwangere oder Patienten mit chronischen Erkrankungen (vor allem Atemwegserkrankungen) dauert eine Grippe oft länger. Es können dann zudem Komplikationen auftreten, die in seltenen Fällen sogar tödlich enden.

Weil das Grippe-Virus durch veränderte Genabschnitte ständig neue Subtypen entwickelt, kann man mehrmals im Leben an der Grippe erkranken. Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten, die man nur einmal bekommt, weil das Immunsystem dann wirksame Schutzmechanismen gegen den Erreger entwickelt hat, wird man also gegen Grippe nicht dauerhaft immun.

Dies gilt zumindest für das häufigere Influenza-A-Virus. Es gibt jedoch verschiedenen Grippe-Viren-Typen. Typ B verändert sich viel langsamer, so dass man meist nur einmal im Leben an einer Grippe durch Influenza-B-Viren erkrankt, häufig bereits im Kindesalter. Die Krankheit verläuft meist mild.

Wie verläuft eine Sommergrippe?

Ebenfalls meist mild ist der Verlauf der sogenannten Sommergrippe, die eigentlich gar keine „echte Grippe“ ist. Denn sie wird nicht durch Influenza-Viren ausgelöst, sondern durch Enteroviren. Wie der Name schon sagt, tritt sie meist im Sommer auf und verläuft ähnlich wie eine Erkältungskrankheit.

Wie man eine Sommergrippe von einer Grippe unterscheidet und Informationen zur Behandlung der Sommergrippe lesen sie im Beitrag Sommergrippe

Grippe: Untersuchungen und Diagnose

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Grippe-Virus infiziert zu haben, sollte zu einem Arzt gehen. Insbesondere Personen mit einem erhöhten Risiko wie ältere Menschen oder chronisch Kranke sollten bereits bei den ersten Anzeichen einer Grippe ihren Hausarzt aufsuchen.

In vielen Fällen kann der Arzt anhand der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung bereits feststellen, ob ein Patient an einer Influenza oder nur an einem grippalen Infekt (Erkältung) erkrankt ist. Wenn es dem Betroffenen aber sehr schlecht geht oder die Gefahr besteht, dass die Erkrankung einen schweren Verlauf nimmt, ist ein Virus-Nachweis sinnvoll. Wenn dieser positiv ausfällt, kann sofort mit einer gegen Viren wirkenden Behandlung begonnen werden.

Influenza-Virus-Nachweis

Einen wichtigen Hinweis, ob es sich tatsächlich um Grippe-Viren handelt, gibt der Influenza-Schnelltest. Für diesen Test wird aus dem Nasen- oder Rachenraum Speichel mit einem Wattestäbchen abgestrichen und auf einen Teststreifen gebracht. Färbt sich der Test, ist eine Influenza-Infektion sehr wahrscheinlich.

Manchmal muss das Material aber weiter in ein Labor geschickt werden, wo man durch eine Genanalyse das Virus hundertprozentig identifizieren kann.

Meldepflicht

Wurden bei einem Patienten Grippe-Viren nachgewiesen, muss der Arzt dies dem Gesundheitsamt melden. So können Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die eine größere Ausbreitung der Krankheit verhindern sollen. Im Krankenhaus etwa werden Erkrankte in einem Einzelzimmer isoliert. Besucher und medizinisches Personal müssen Schutzkleidung tragen, wenn sie das Krankenzimmer betreten. Auch regelmäßiges Händewaschen dämmt die Weitergabe der Viren an andere Personen ein.

Grippe: Das Influenza-Virus

Die Grippe wird durch Viren hervorgerufen, die man wissenschaftlich als Influenza-Viren bezeichnet. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Grippeviren-Gattungen: A, B und C. Aber nur Influenza A-Viren können den Menschen wirklich gefährlich werden. Anders als die B-Viren, die meist nur mildere Krankheitsverläufe provozieren und die C-Viren, die nur sehr sporadisch auftreten, sind sie für die schweren Grippeepidemien verantwortlich. Sie sind sehr wandlungsfähig und werden in eine ganze Menge Untergruppen eingeteilt.

Diese Subgruppen, die zum Beispiel H1N1 oder H3N2 heißen, gliedern sich nach den Proteinen auf der Oberfläche der Influenza-A-Viren, mit deren Hilfe diese in die Wirtszellen eindringen und sich anschließend aus dieser wieder befreien können. H steht dabei für Hämagglutinin, N für Neuraminidase.

Tritt die Grippe zeitlich und örtlich gehäuft auf, spricht man von einer Epidemie. Überschreitet die Erkrankungswelle Länder oder sogar Kontinente nennt man das Pandemie. Grippewellen treten beinahe jedes Jahr in der Winterszeit auf. Alle zehn bis 40 Jahre kommt es zu einer Grippe-Pandemie, die aber unterschiedlich schwer verlaufen kann. An der „Schweinegrippe“ starben im Jahr 2009 weltweit 18.000 Menschen.

4,4 / 5 40 Bewertungen – Ihre Bewertung
http://www.biceps-ua.com

medicaments-24.com

https://avtokum.com