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Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern - Diagnose

Bereits gegen Ende des zweiten Lebensjahres kann der Arzt eine beginnende Sprachentwicklungsstörung erkennen, etwa wenn das Kind erst wenige sinnbezogene Wörter spricht und der sprachlichen Entwicklung seiner Altersgenossen hinterherhinkt. Berücksichtigt werden auch mögliche Risikofaktoren für eine Sprachentwicklungsstörung wie zum Beispiel:

  • Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft
  • schwerwiegende Erkrankungen des Kindes, lange Krankenhausaufenthalte
  • motorische Entwicklungsstörungen
  • Hörstörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen, Lese-, Rechtschreibstörungen und andere Sprachdefizite in der Familie
  • ungünstige familiäre Situation (z.B. in Bezug auf die berufliche und Beziehungssituation der Eltern sowie die Betreuungssituation des Kindes)
  • Kommunikationsstil in der Familie

Individuelle Entwicklung

Allerdings entwickelt sich jedes Kind individuell und ist daher auch in seiner Sprachentwicklung einzigartig. Der Arzt kann dann eine Sprachtherapie zur genaueren Diagnose bei einem Sprachtherapeuten/Logopäden verordnen.

Anamnesegespräch

Zunächst wird sich der Logopäde mit den Eltern über die allgemeine und sprachliche Entwicklung des Kindes unterhalten (Anamnesegespräch). Das Kind sollte nicht dabei sein. Idealerweise findet das Gespräch an einem separaten Termin vor der Untersuchung statt, damit sich der Logopäde dann Zeit hat, die Untersuchung genau zu planen. So kann er etwa jene Spielmaterialien auswählen, die den Interessen des Kindes entsprechen, und Test- und Screeningverfahren vorbereiten, mit deren Hilfe sich die von den Eltern genannten sprachlichen Auffälligkeiten des Kindes genau untersuchen lassen.

Freispiel oder Gespräch

Als nächstes steht das Treffen mit dem Kind an. Zunächst wird der Logopäde in einem Freispiel oder Gespräch einen Kontakt mit dem Kind aufbauen. Das Gespräch beziehungsweise gemeinsame Spiel ermöglicht es dem Therapeuten zudem, die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes einzuschätzen.

Sprachentwicklungstest und Screenings

Schließlich wird ein Sprachentwicklungstest durchgeführt. Gibt es kein Testverfahren, das die spezifischen Probleme des Kindes erfassen kann, werden Screenings durchgeführt. Anhand der Ergebnisse lässt sich ein individueller Therapieplan erstellen.

Sonstige Untersuchungen

Falls notwendig, werden noch weitere Untersuchungen durchgeführt, etwa wenn noch andere Entwicklungsstörungen oder aber Erkrankungen bestehen. So können im Einzelfall zum Beispiel Hörtests durchgeführt oder das Kind auf Stoffwechselstörungen hin untersucht werden.

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Autoren:
Stefanie Kreckow, Martina Feichter
Quellen:
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie: Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern (2008)
  • Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.: www.dbl-ev.de (Abruf: 17.07.2014)
  • Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter, Georg Thieme Verlag, 2006
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