Dysgrammatismus bei Kindern

Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Kinder mit Dysgrammatismus wenden die grammatikalischen Regeln bei der Bildung von Sätzen und Beugung von Wörtern falsch an. Beispiele sind: "Ich will der Auto haben", "Flori aufs Klo muss", "Mama ist weggegangt" oder "die Igels".

                               

Dysgrammatismus

Beim Sprechenlernen ist es völlig normal, dass das Kind nicht sofort alle Wort- und Satzkonstruktionen richtig bildet. Mit vier bis fünf Jahren sollte es jedoch übliche Sätze in grammatikalisch richtiger Form sprechen können. Unterscheidet sich die Wort- und Satzbildung eines Kindes deutlich erkennbar von der seiner Altersgenossen, spricht man von Dysgrammatismus. Die Sprachstörung tritt bei ungefähr drei Prozent der sechsjährigen Jungen und 1,5 Prozent der gleichaltrigen Mädchen auf.

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