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Ausschlag bei Kindern

Was sind Ausschläge?

Ausschläge sind meistens harmlose Begleitsymptome von Infektionserkrankungen. In einigen Fällen ist der Ausschlag sehr typisch und führt zur Diagnose (wie Windpocken, Masern, Scharlach, Ringelröteln oder Herpes).

Es gibt auch Ausschläge, die auf Allergieneigung und Neurodermitis hinweisen. Solche Ausschläge kehren immer wieder und müssen schon wegen ihres Juckreizes behandelt werden. Nur sehr selten treten spezielle Ausschläge bei rheumatischen und Systemerkrankungen auf.

Worauf muss ich bei Ausschlägen achten?

Es sind drei Faktoren, auf die Sie beim Ausschlag achten sollten: die Körperstelle (Lokalisation), die Erscheinungsform (Effloreszenz) und den Verlauf des Ausschlags. Diese Faktoren geben Auskunft über die mögliche Ursache des Ausschlags.

Körperstelle (Lokalisation):

Wichtig für die nähere Bestimmung des Ausschlages ist die Stelle, an der er auftritt. Findet sich der Ausschlag nur im Windelbereich (oft Soor)? Ist hauptsächlich der Rumpf oder sind bevorzugt die Arme und Beine betroffen? Ist auch die Mundschleimhaut gerötet oder zeigt Bläschen (bei Scharlach, Windpocken)? Bei chronischem trockenen Ekzem mit Einrissen an den Ohrläppchen ist diese Lokalisation ein Hinweis für Neurodermitis. Allergische Arzneimittelexantheme betreffen meist den gesamten Rumpf und die Extremitäten.

Erscheinungsform (Effloreszenz):

Man unterscheidet folgende Erscheinungsformen von Ausschlag:

  • Pünktchen (Maculae)
  • Knötchen (Papeln)
  • Bläschen (Vesikulae)
  • Krusten
  • Quaddeln (meist sehr stark juckend)
  • Trockene oder nässende Bezirke

Bei bestimmten Erkrankungen können verschiedene Erscheinungsformen nebeneinander bestehen (etwa bei Windpocken Knötchen, Punkte, Bläschen und Krusten gleichzeitig). Bei anderen überlagern sich die Erscheinungsformen (wenn etwa kleine Punkte bei Scharlach oft großflächige Rötungen ergeben).

Verlauf:

Wichtig für die Diagnose des Ausschlags ist sein Verlauf. Tritt der Ausschlag rasch auf? Bleibt er an Ort und Stelle? Wandert er (etwa bei Borreliose und Nesselsucht)? Ist er juckend (spricht zum Beispiel für eine Allergie oder Parasiten)? Liegen chronisch entzündliche Hautveränderungen vor (oft bei Neurodermitis)?

Für eine genaue Diagnose fragen Sie Ihren Kinderarzt!

Was kann ich tun?

Generell sollten Sie Ihrem Kinderarzt jeden Ausschlag Ihres Kindes sehen lassen. Achten Sie darauf, gleich bei der Anmeldung zu sagen, dass Ihr Kind einen Ausschlag hat. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass andere Kinder im Wartezimmer möglicherweise angesteckt werden. Windpocken etwa vermehren sich buchstäblich "wie der Wind"!

Bei stark juckendem Ausschlag kann die Gabe von Medikamenten (Antihistaminika) empfehlenswert sein. Bei nächtlicher Unruhe ist es wichtig, das Kind luftig anzuziehen: am besten in glatte Baumwollkleidung, die locker sitzt. So können Sie vermeiden, dass durch Scheuern der Kleidung die Haut Ihres Kindes noch weiter gereizt wird. Auch enge Hosengummis, steife Kragen und Ähnliches sollten Sie vermeiden.

Der Arzt wird Ihnen gegebenenfalls weitere Tipps geben.

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Autor:
Dr. med. Monika Seidel
Quellen:
  • Koletzko, B. (Hrsg.): Kinder- und Jugendmedizin, Springer-Verlag, 13. Auflage 2007
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