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Subcutis

Die Subcutis (Unterhaut)ist die unterste der aus drei Schichten bestehenden Haut unseres Körpers. Sie schließt an das Stratum reticulare der Lederhaut an und bildet das Unterhautgewebe (Subkutangewebe, Fettgewebe). Lesen Sie hier alles Wichtige über Aufbau und Funktion der Subcutis!

Was ist die Subcutis?

Die Subcutis (Unterhaut) ist die unterste der drei Hautschichten. Sie besteht aus geschlossenen Bindegewebskammern, die mit mehr oder weniger Fettzellen gefüllt sind. Das Fett wird entweder aus dem Blut in die Zellen aufgenommen oder aus Kohlehydraten direkt in der Zelle gebildet. Der Fettgehalt des Subkutangewebes schwankt individuell, ist verschieden je nach Geschlecht und Konstitution. Auch hormonelle Einflüsse wirken sich auf den Fettgehalt der Zellen des Subkutangewebes aus.

Die Subcutis ist mit der darüber liegenden Lederhaut (Dermis) über starke Bindegewebszüge fest verbunden, die sie auch mit darunter liegenden Strukturen wie zum Beispiel Sehnen, Faszien oder Knochenhaut verbinden. Diese Verbindung kann an einigen Stellen des Körpers – wie zum Beispiel an der Kopfhaut – so stark sein, dass die Unterhaut mit ihrer Unterlage zu einem einheitlichen, nicht verschieblichen Gebilde wird (Kopfschwarte).

An Körperstellen, an denen die Haut öfter an darunter liegende Knochenstrukturen gedrückt wird – wie zum Beispiel am Ellbogen, an der Kniescheibe oder an den Fersen – bildet die Unterhaut Schleimbeutel aus, die an diesen Stellen eine Dämpfung der mechanischen Belastung bewirken.

In der obersten Schicht der Subcutis (und in der tiefsten Schicht der Lederhaut) befinden sich die Schweißdrüsen, die tiefer liegenden Abschnitte der Haarfollikel und Rezeptoren der Haut (Vater-Pacini-Körperchen), die die Stellung von Körperteilen vermitteln.

Wichtige Aufgaben der Subcutis

Das subkutane Fettgewebe befindet sich immer in der Nähe von Blutgefäßen – jedes Fettläppchen hat seine eigene Blutversorgung. So kann Fett bei einem Überangebot aus dem Blut schnell ins Subkutangewebe abgegeben und dort gespeichert werden. Umgekehrt kann gespeichertes Fett bei unzureichender Ernährung rasch abgebaut und ans Blut abgegeben werden. Da Fett einen höheren Brennwert hat als Eiweiß oder Kohlehydrate, dient das Depotfett als hochwertiger Energiespeicher.

Außerdem bietet das Fett in der Subcutis dem Körper einen gewissen Schutz vor Unterkühlung.

Die fettgefüllten, verformbaren Bindegewebskammern sind in ihrer Größe unterschiedlich (je nach Beanspruchung der Haut im jeweiligen Bereich) und ermöglichen eine Verschiebbarkeit der Haut gegen die Unterlage.

Die Eigenschaft der Subcutis, in ihrem Subkutangewebe Wasser zu binden, macht diese Hautschicht zu einem wichtigen Faktor für den Wasserhaushalt unseres Körpers.

Welche Probleme kann die Subcutis verursachen?

Ein Schweißdrüsenabszess entsteht durch eine Entzündung der Schweißdrüsen, bei Erwachsenen meist in der Achselhöhle, bei Säuglingen an Nacken, Rücken und Gesäß. An den Schweißdrüsen können auch Tumoren entstehen.

Ein Phlegmone ist eine eitrige Entzündung der Unterhaut, die sich flächig ausbreitet.

Im Bereich der Unterhaut können Gefäßentzündungen auftreten (Vaskulitiden des Fettgewebes).

Lipome sind gutartige Fettgewebsgeschwülste in der Subcutis. Einen bösartigen Fettgewebstumor nennt man Liposarkom.

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Autor:
Eva Rudolf-Müller
Quellen:
  • Kirsch, J. et al.: Taschenlehrbuch Anatomie, Georg Thieme Verlag, 1. Auflage, 2010
  • Klinke, R. & Silbernagl, S.: Lehrbuch der Physiologie, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2005
  • Waldeyer, A.: Anatomie des Menschen, Walter de Gruyter Verlag, 17. Auflage, 2002
  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Walter de Gruyter Verlag, 262. Auflage, 2002
  • Rassner, G.: Dermatologie, Urban und Fischer in Elsevier (Verlag), 9. Auflage, 2009
  • Nasemann, Th. & Sauerbrey, W.: Lehrbuch der Hautkrankheiten und venerischen Infektionen, Springer-Verlag, 5. Auflage, 1987
  • Greither A.: Dermatologie und Venerologie, Springer-Verlag, 3. Auflage, 1978
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