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Thyreoglobulin (Tg)

Das Thyreoglobulin ist ein Eiweiß der Schilddrüse. Als Laborwert dient es vor allem der Verlaufskontrolle bei Schilddrüsenkrebs. Lesen Sie hier, welche Aufgabe das Thyreoglobulin im Körper hat, welche Messwerte als normal gelten und was veränderte Thyreoglobulin-Werte bedeuten können!

Was ist Thyreoglobulin?

Thyreoglobulin (TG) ist ein Eiweiß, das in der Schilddrüse gebildet wird. Es ist die Speicherform der Schilddrüsenhormone. Bei gesunden Menschen ist nur wenig Thyreoglobulin im Blut nachweisbar.

Wann wird Thyreoglobulin bestimmt?

Der Thyreoglobulin-Wert wird in erster Linie bei Schilddrüsenkrebs gemessen: Nachdem die komplette Schilddrüse mit dem Tumor operativ entfernt wurde, dient die Thyreoglobulin-Bestimmung der Kontrolle des Therapieerfolgs: Erhöhte Messwerte können auf einen Rückfall hindeuten.

Thyreoglobulin: Normwerte

Die TG-Konzentration wird im Blutserum oder Blutplasma bestimmt. Bei gesunden Erwachsenen beträgt sie weniger als 75 Mikrogramm pro Milliliter (µg/ml) Blut. Nach kompletter Entfernung der Schilddrüse (totale Thyreoidektomie) liegt der Thyreoglobulin-Spiegel im Blut normalerweise unter 3 µg/ml.

Wann ist der Thyreoglobulin-Wert zu niedrig?

Erniedrigte Thyreoglobulin-Konzentrationen finden sich zum Beispiel bei Menschen, die eine Schilddrüsenhormontherapie erhalten oder denen die Schilddrüsen entfernt wurde. Auch bei angeborenem Fehlen der Schilddrüse (konnatale Athyreose) ist der Thyreoglobulin-Wert ernidrigt.

Wann ist der Thyreoglobulin-Wert zu hoch?

Ein erhöhter Thyreoglobulin-Wert kann auf Schilddrüsenkrebs hinweisen (follikuläres Karzinom, papilläres Karzinom).

Aber auch bei gutartigen Erkrankungen der Schilddrüse kann der Thyreoglobulin-Spiegel im Blut erhöht sein. Dazu zählt etwa der Kropf (Struma), die Basedow-Krankheit sowie das autonome Adenom (Schilddrüsenüberfunktion durch Knoten, die losgelöst vom körpereigenen Regelmechanismus Schilddrüsenhormone produzieren).

steroid-pharm.com

steroid-pharm.com/hexarelin.html
Autoren:
Dr. med. Karlheinz Zeilberger, Martina Feichter
Quellen:
  • Neumeister, B. et al.: Klinikleitfaden Labordiagnostik, Elsevier/Urban & Fischer Verlag, 4. Auflage, 2009
  • Vieten, M.: Laborwerte verstehen leicht gemacht, Trias Verlag, 2009
  • Hagemann, O.: Laborlexikon, www.laborlexikon.de (Abruf: 28.11.2017)
  • Gressner, A.M. & Arndt, T.: Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik, Springer-Verlag, 2. Auflage, 2013
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