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SCC (Squamous cell carcinoma antigen)

Das SCC ist ein Tumormarker. Es gibt also Hinweise auf den Verlauf bestimmter Krebserkrankungen. Allerdings können auch einige gutartige Erkrankungen den SCC-Wert beeinflussen. Lesen Sie hier, was SCC genau ist, welche Messwerte als normal gelten und was veränderte SCC-Werte bedeuten können!

Was ist SCC?

SCC ist die Abkürzung für Squamous-cell-carcinoma-Antigen. Es handelt sich dabei um ein Glykoprotein, also um ein Eiweiß mit angehängten Zuckerresten. Man unterscheidet verschiedene Untergruppen von SCC. Sie werden in Deckzellen der Schleimhäute bestimmter Organe produziert, beispielsweise in der Lunge und im Gebärmutterhals.

Wann wird der SCC-Wert bestimmt?

SCC gehört zu den , weil es bei bestimmten Gewebswucherungen (Tumoren) erhöht sein kann. Die Bestimmung des Laborwerts dient meist dazu, den Krankheitsverlauf und den Therapieerfolg abzuschätzen. Der SCC-Messwert dient hierbei als Ergänzung zu anderen Befunden.

SCC-Normwert

SCC wird meist im Blutserum bestimmt. Bei Gesunden liegt seine Konzentration unter fünf Mikrogramm pro Liter (< 5 µg/l).

Wann ist der SCC-Wert zu niedrig?

Zu geringe SCC-Werte haben keine Bedeutung.

Wann ist der SCC-Wert zu hoch?

Zum einen kann der SCC-Wert bei verschiedenen Krebserkrankungen erhöht sein, so etwa in folgenden Fällen:

Zum anderen können auch einige gutartige Erkrankungen das SCC erhöhen, zum Beispiel Schuppenflechte (Psoriasis), entzündliche Hauterkrankungen (Ekzemen), Nierenschwäche und Nierenversagen, Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) und Lungenerkrankungen.

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Autoren:
Dr. med. Karlheinz Zeilberger, Eva Rudolf-Müller
Quellen:
  • Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: www.krebsinformationsdienst.de (Abruf: 07.12.2017)
  • Hagemann, O.: Laborlexikon, www.laborlexikon.de (Abruf: 07.12.2017)
  • Aulitzky, W.E. et al.: Handbuch Krebs, Südwest Verlag, 2008
  • Neumeister, B. et al.: Klinikleitfaden Labordiagnostik, Elsevier/Urban & Fischer Verlag, 4. Auflage, 2009
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