Geschwollene Lymphknoten

Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für e-happiness ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der e-happiness-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

Geschwollene Lymphknoten (Lymphadenopathie, Lymphadenitis) zeigen, dass das Immunsystem aktiv ist und gegen Krankheitserreger kämpft. So sind die Lymphknoten zum Beispiel bei Erkältungen oder Röteln oft deutlich und schmerzhaft tastbar. Dauerhaft vergrößerte Lymphknoten können aber auch auf Krebs hinweisen. Lesen Sie hier alles Wichtige rund um das Thema geschwollene Lymphknoten.

Geschwollene Lymphknoten

Kurzübersicht

  • Beschreibung: Die 600 bis 700 Lymphknoten des Körpers sind Teil des Abwehrsystems. Sie filtern die Lymphflüssigkeit und "fischen" dabei zum Beispiel Krankheitserreger oder Krebszellen heraus. Wenn die Lymphknoten anschwellen, sind sie gerade besonders aktiv, zum Beispiel während einer Infektion.
  • Ursachen: Geschwollene Lymphknoten finden sich bei Virusinfektionen (wie Erkältung, Grippe, Pfeiffersches Drüsenfieber, Masern, Röteln), bakteriellen Infektionen (wie Mandelentzündung, Diphtherie, Tuberkulose, Borreliose), rheumatoiden Erkrankungen und Krebs.
  • Wann zum Arzt? Immer, wenn die Schwellung nicht von allein nach spätestens drei Wochen verschwindet bzw. kein harmloser grippaler Infekt dahinter steckt. Auch bei einseitiger Lymphknotenschwellung sowie bei Auftreten zusätzlicher Symptome (wie ungewollter Gewichtsverlust, Fieber, Nachtschweiß, Müdigkeit) ist ein Arztbesuch ratsam.
  • Besonderheit bei Kindern: In den ersten Lebensjahren beobachtet man oft anhaltend geschwollene Lymphknoten, da das kindliche Immunsystem noch in seiner Lernphase ist. Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn Leistungseinbußen und Wachstumsstörungen hinzukommen und die Schwellung länger als vier Wochen bestehen bleibt.
  • Das macht der Arzt: Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), körperliche Untersuchung einschließlich Abtasten der betroffenen Lymphknoten, Blutuntersuchung. Bei Krebsverdacht: Gewebeentnahme (Biopsie). Steht die Ursache der Lymphknotenschwellung fest, wird eine geeignete Therapie eingeleitet.

Geschwollene Lymphknoten: Beschreibung

Bei Gesunden sind die Lymphknoten in der Regel nicht spürbar. Wer aber beispielsweise eine Erkältung oder eine andere Infektion hat, bemerkt oft eine Schwellung seitlich am Hals. Es handelt sich um geschwollene Lymphknoten - ein Zeichen, dass das Immunsystem gerade vehement gegen die Infektionserreger ankämpft. Die Lymphknoten können dann auf zwei Zentimetern und mehr anschwellen.

Doch wie entstehen solche „Knubbel“ unter der Haut? Antworten liefert ein Blick auf die Anatomie, die Aufgaben und die Lage der Lymphknoten im Körper.

Anatomie und Aufgaben

Das Lymphsystem zählt zum Abwehrsystem (Immunsystem) des Körpers. Es gliedert sich in die Lymphorgane (wie Milz, Lymphknoten) und das Lymphgefäßsystem.

Jeder Mensch besitzt etwa 600 bis 700 Lymphknoten (Einzahl: Nodus lymphoideus). Diese sind überall im Körper zu finden, etwa in der Achsel und Leiste, am Hals und in der Nähe der inneren Organe. Sie filtern das Gewebswasser, die sogenannte Lymphe. Das Lymphsystem ist also eine Art „Abwasserkanalnetz“, das Flüssigkeit über die Lymphgefäße aus dem Gewebe abtransportiert. Die Lymphknoten reinigen dieses "Abwasser", bevor es in den Blutkreislauf zurück gelangt.

Die mandelförmigen Lymphknoten sind normalerweise fünf bis zehn Millimeter groß und werden von einer festen Kapsel umhüllt. In ihrem Inneren befinden sich zahlreiche Zellen der Immunabwehr, sogenannte B- und T-Lymphozyten. Deren Aufgabe ist es, körperfremde Eindringlinge (Erreger wie Bakterien und Viren) in der Lymphflüssigkeit aufzuspüren und zu zerstören. Jeder Lymphknoten ist für die Reinigung der Lymphe einer bestimmten Region des Körpers oder eines Organs zuständig.

Eine besonders wichtige Rolle spielen die sogenannten Wächterlymphknoten (auch: Sentinel-Lymphknoten) als erste Filterstation im Lymphabflussgebiet eines bestimmten Organs. Bei einer Krebserkrankung werden sie immer auf Tumorzellen untersucht. Sind im Wächterlymphknoten Krebszellen nachweisbar, zeigt dies, dass die Krebszellen schon „auf Wanderschaft“ gegangen sind und sich möglicherweise bereits in anderen Organen angesiedelt haben (Metastasen).

Lage der Lymphknoten

Wichtig für den Arzt ist immer der Bereich des Körpers, in dem die Lymphknoten geschwollen sind. So lässt sich der Ort der Erkrankung eingrenzen. An einigen Stellen liegen die Lymphknoten so weit an der Oberfläche, dass man eine Vergrößerung deutlich durch die Haut ertasten kann. Man bezeichnet Lymphknoten je nach ihrer Lage im Körper beispielsweise als:

  • zervikal - am Hals, entlang der großen Venen
  • axillär -  in der Achselhöhle
  • inguinal - in der Leiste
  • popliteal -  in den Kniekehlen
  • abdominal -  an der Bauchvorderseite

Geschwollene Lymphknoten: Ursachen

Der Körper wehrt täglich viele Viren, Bakterien und andere Eindringlinge ab. Spätestens dann, wenn eine Infektion ausbricht, wird auch eine Lymphknotenschwellung sichtbar. Viele kennen noch aus Kindertagen den bei einer Erkältung typischen "dicken" Hals mit geschwollenen Lymphknoten. Auch einige Kinderkrankheiten äußern sich unter anderem durch geschwollene Lymphknoten mit teils heftigen Schluckbeschwerden. Die Ursachen geschwollener Lymphknoten sind also meist harmlos. Doch manchmal steckt auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter. So weisen geschwollene Lymphknoten oft als erstes Anzeichen auf eine Krebserkrankung hin.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Ursachen für geschwollene Lymphknoten:

Virusinfektionen

  • Pfeiffersches Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus, Mononukleose): Vor allem junge Erwachsene stecken sich durch Kontakt mit infektiösem Speichel mit dem Epstein-Barr-Virus an. Die Erkrankung wird auch als „Kusskrankheit“ bezeichnet. Geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen durch entzündete Mandeln, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und eine vergrößerte Milz sind typische Symptome.
  • Zytomegalie: Dieses Virus ist für Schwangere besonders gefährlich, da es das Ungeborene schädigen kann. Bei sonst abwehrstarken Personen können sich Symptome wie leichtes Fieber und geschwollene Lymphknoten bis zu einigen Wochen nach der Ansteckung zeigen.
  • Masern: Stark gerötete Hautausschläge, Fieber, geschwollene Lymphknoten und ein allgemeines Krankheitsgefühl zählen zu den typischen Beschwerden. Gegen diese Kinderkrankheit kann man sich impfen lassen.
  • Röteln (Rubella): Die typischen roten Hautausschläge werden von Fieber und geschwollenen Lymphknoten begleitet. Auch vor Röteln schützt eine Impfung.
  • HIV/Aids: Die Infektion mit dem HI-Virus zerstört wichtige Zellen der Immunabwehr, woraus eine dauerhafte Immunschwäche entsteht. Kurz nach der Ansteckung können sich grippeähnliche Symptome entwickeln. Dazu gehören Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten am Hals.

Bakterielle Infektionen

  • Mandelentzündung (Tonsillitis): Besonders die eitrige Mandelentzündung verursacht lokal geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.
  • Diphtherie: Gegen diese schwere Erkrankung, bei der auch die Lymphknoten geschwollen sind, gibt es mittlerweile eine Impfung. Ist der Rachen betroffen, treten Symptome des echten Krupp wie bellender Husten, Stimmverlust, Heiserkeit und Atemprobleme auf.
  • Syphilis: Die Geschlechtskrankheit äußert sich in ihrem zweiten Stadium (Lues II) durch grippeähnliche Symptome mit Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper.
  • Chlamydien: Eine Infektion mit diesen Bakterien zählt heute zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Geschwollene Lymphknoten in der Leistengegend gehören zu den Symptomen. Unbehandelt kann die sexuell übertragbare Krankheit zu Unfruchtbarkeit oder Erblindung führen.
  • Tuberkulose: Bei der aktiven Tuberkulose treten zunächst unspezifische Beschwerden wie Nachtschweiß, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie leichtes Fieber und geschwollene Lymphknoten auf.
  • Aktinomykose: Die Strahlenpilzkrankheit ist eine chronisch fortschreitende Infektionskrankheit. Auslöser sind Bakterien der Gattung Actinomyces, die zusammen mit anderen Keimen (z.B. Staphylokokken) die Erkrankung hervorrufen. Besonders im Gesicht und im Hals-Nasen-Rachen-Bereich können die Bakterien große Schäden verursachen. Auch hier sind die regionalen Lymphknoten geschwollen.
  • Borreliose: Auslöser sind Borrelien, die durch Zeckenbisse übertragen werden. Betroffene entwickeln einen anfänglichen Hautausschlag und grippeähnliche Symptome mit geschwollenen Lymphknoten.
  • Infektionen im Mund- und Rachenraum: Zahfleischentzündungen oder eitrige Abszesse im Mund rufen oft geschwollene Lymphknoten am Hals und Unterkiefer hervor.
  • Katzenkratzkrankheit: Diese meist harmlose Infektionserkrankung wird von einem Erreger der Gattung Bartonella verursacht. Über Kratzwunden gelangt der Erreger von der Katze zum Menschen. Zunächst bildet sich ein Knötchen in der Nähe der Wunde, anschließend schwellen die am nächsten gelegenen Lymphknoten an. Meist sind das die Lympknoten im Hals oder in den Achselhöhlen.

Rheumatoide Erkrankungen

  • Rheumatoide Arthritis: Sind die Gelenke entzündet, können auch die Lymphknoten in dem betroffenen Gebiet anschwellen.
  • Lupus erythematodes: Diese Autoimmunerkrankung äußert sich anfangs oft durch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Fieber, Gewichtsverlust und Lymphknotenschwellungen.

Krebserkrankungen

  • Maligne Lymphome: Lymphdrüsenkrebs (malignes Lymphom) tritt meist erst im höheren Alter auf. Medizinisch wird zwischen Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen unterschieden. Beide äußern sich durch schmerzlose, vergrößerte Lymphknoten am Hals, in den Achseln und in der Leiste sowie unspezifische Beschwerden wie Gewichtsverlust, Fieber und Nachtschweiß.
  • Leukämie: Die Vermehrung der weißen Blutkörperchen beim Blutkrebs wirkt sich auch auf das lymphatische System aus – geschwollene Lymphknoten, Leistungsabfall, Fieber und Infektanfälligkeit sind die Folgen.
  • Tochtergeschwulste (Metastasen): Krebszellen können von ihrem Ursprungsort, zum Beispiel einem Organtumor, auf Wanderschaft gehen, in den nahe gelegenen Lymphknoten hängen bleiben und dort eine Tochtergeschwulst bilden. Mediziner sprechen dann von Lymphknotenmetastasen.

Andere Ursachen

  • Toxoplasmose: Vor allem infizierte Katzen übertragen den Parasiten Toxoplasma gondii auf den Menschen. Meistens verläuft die Erkrankung symptomlos, manchmal kommt es jedoch zu Halsschmerzen, geschwollenen Lymphknoten oder Müdigkeit. Gefährlich ist Toxoplasmose für Schwangere, da der Erreger den Fötus schädigen kann.
  • Lymphödeme: Mechanische Schwächen der Lymphbahnen können die Lymphknoten ebenfalls anschwellen lassen. Dann kann die Lymphflüssigkeit nicht mehr ausreichend abtransportiert werden, so dass sie sich im Gewebe staut – dicke Beine und geschwollene Lymphknoten, besonders in der Leiste, sind die Folge. Ein Lymphödem kann sich zum Beispiel nach einer Krebsoperation entwickeln, wenn dabei viele Lymphknoten entfernt wurden.

Geschwollene Lymphknoten: Wann sollten Sie zum Arzt?

Viele Erkrankungen äußern sich nicht nur durch geschwollene Lymphknoten, sondern durch weitere Symptome wie Fieber, Schnupfen, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Halsweh. Oft liegt die Ursache der Lymphknotenschwellung dann schon klar auf der Hand: Meist handelt es sich um eine harmlose Infektion, die von allein wieder abklingt beziehungsweise sich problemlos behandeln lässt.

Hinweis: Auch noch einige Tage nach einer ausgeheilten Entzündung (wie Mandelentzündung) können die Lymphknoten noch geschwollen sein.

Gehen Sie aber unbedingt zum Arzt, wenn:

  • Lymphknoten geschwollen sind, ohne dass es Hinweise auf eine Infektion gibt.
  • sich die Lymphknotenschwellung nur auf einer Seite befindet (etwa nur in der linken Achselhöhle, nicht aber in der rechten).
  • die tast- oder sichtbare Schwellung schon länger (mehr als drei Wochen) und ohne erkennbaren Grund besteht.
  • weitere Beschwerden hinzukommen, zum Beispiel ein ungewollter Gewichtsverlust, ein spürbarer Leistungsknick, Fieber oder Nachtschweiß.

Geschwollene Lymphknoten bei Kindern

Bei Kindern ist eine Lympknotenschwellung meistens nicht besorgniserregend. Gerade in den ersten Lebensjahren sind die kindlichen Lympknoten oft anhaltend geschwollen, denn das noch junge Immunsystem ist permanent mit vielen, noch unbekannten Erregern und Fremdstoffen beschäftigt. Diese vermehrte Aktivität äußert sich in einer Lymphknotenschwellung.

Sind die Lymphknoten jedoch auch nach drei bis vier Wochen noch geschwollen, sollten Sie mit Ihrem Sprössling den Kinderarzt aufsuchen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn das Kind, zusätzlich zur Lymphknotenschwellung, in seiner Leistungsfähigkeit oder im Wachstum beeinträchtigt ist.

Geschwollene Lymphknoten: Was macht der Arzt?

Der Arzt wird zunächst die Krankengeschichte erheben (Anamnese): Er fragt Sie zum Beispiel nach kürzlich aufgetretenen Erkrankungen fragen - sofern diese nicht offensichtlich sind. Auch Informationen über andere Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts mit der Lymphknotenschwellung zu tun haben, können wichtige Hinweise liefern. Dazu zählen zum Beispiel Nachtschweiß, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber, Leistungsabfall oder Husten.

Besonders wichtig ist auch das Abtasten (Palpation) der Lymphknoten. Dabei prüft der Arzt die Konsistenz und Oberflächenbeschaffenheit, die Verschiebbarkeit und die Schmerzempfindlichkeit der betroffenen Lymphknoten. Bei gutartigen Veränderungen lassen sich die Knoten manuell von ihrer Umgebung abgrenzen und verschieben. Schmerzt das Abtasten und entsteht dabei ein Druckgefühl, deutet dies auf eine entzündliche, aber gutartige Infektion hin. Große, schmerzfreie Lymphknoten, die mit ihrer Umgebung fest verwachsen sind, gelten dagegen als Zeichen einer bösartigen Erkrankung.

Lässt sich durch die körperliche Untersuchung keine Ursache ermitteln, folgt ein Bluttest. Die Laborwerte können etwa Hinweise geben auf Entzündungen, Virusinfektionen (Antikörper!) oder Leukämie.

Vor allem bei einseitigen, plötzlich auftretenden Lymphknotenschwellungen ohne eindeutigen Infektionsherd wird der Arzt eine Gewebeprobe der geschwollenen Lymphknoten entnehmen und zur Analyse ins Labor schicken (Biopsie). Dort wird die Probe mikroskopisch auf Krebszellen hin untersucht.

Um einen Krebsverdacht abzuklären, kann der Arzt den Patienten zusätzlich mit bildgebenden Verfahren untersuchen. Besonders geeignet sind etwa Magnetresonanztomografie (MRT, Kernspintomografie) und Computertomografie (CT). Mit ihrer Hilfe lässt sich etwa feststellen, ob und welche Organe befallen sind und ob sich die Krebszellen bereits im Körper ausgebreitet haben.

Bei Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs stehen die Wächterlymphknoten besonders im Fokus. Sie werden zusätzlich zum Tumor entfernt und auf bösartige Veränderungen untersucht. Sind sie vom Krebs befallen, haben sich die Tumorzellen bereits im Körper ausgebreitet.

Geschwollene Lymphknoten: Das können Sie selbst tun

Ist ein Lymphknoten über mehrere Wochen hinweg geschwollen, sollte man grundsätzlich einen Arzt aufsuchen. Nur der Mediziner kann die zugrunde liegende Erkrankung diagnostizieren und die passende Behandlung einleiten.

Bei harmlosen Lymphknotenschwellungen kann man selbst etwas tun, um die Beschwerden zu lindern. Sind zum Beispiel die Lymphknoten am Hals infolge einer Erkältung oder Grippe geschwollen, sollten Sie Ihren Hals warmhalten. Kälte lindert die Schwellung in diesem Fall nicht.

Oft ist ein Lymphknoten aber auch ohne erkennbaren Grund geschwollen und druckempfindlich. Die Ursache kann eine lokale Entzündungsreaktion sein, die sogar eventuell bereits abgeklungen ist. In diesem Fall sollten Sie sich schonen. Auch wenn Sie sich körperlich gesund fühlen, scheint eine Infektion das Immunsystems zu beschäftigen. Um im Fall einer bakteriellen INfektion die Bakterien nicht zu verschleppen und den Körper unnötig zu schwächen, sollten Sie auf Sport und anstrengende Tätigkeiten verzichten. Warten Sie damit, bis Sie keine geschwollenen Lymphknoten mehr ertasten können und sich wieder ganz fit fühlen.

Christiane Fux

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für e-happiness ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.

Sabine Schrör

Sabine Schrör ist freie Autorin der e-happiness-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Als freie Redakteurin ist sie seit mehr als 15 Jahren in den verschiedensten Branchen zu Hause. Die Gesundheit gehört zu ihren Lieblingsthemen.

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Autoren:
Christiane Fux , Medizinredakteurin
Sabine Schrör , Medizinjournalistin

Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinar...

Sabine Schrör ist freie Autorin der e-happiness-Medizinredaktion. Sie studierte Betriebswirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit in K...

Qualitäts-hinweis:
Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.
Quellen:
  • M. Krams, Frahm, U. Kellner, C. Marwin: Kurzlehrbuch Pathologie, Thieme Verlag, 2013
www.steroid-pharm.com

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