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15. SSW

In der 15. SSW übt das Kind in Ihrem Bauch seine ersten Reflexe. So aufregend das eigentlich ist, Sie selbst – schon mit leichtem Bauch – werden zunehmend entspannter in der SSW 15. Allmählich setzt der „Schwangerschafts-Glow“ ein. Lesen Sie hier, warum Sie Ihr Baby beim Ultraschall jetzt ganz schön foppen kann und wieso Ihr Gehirn immer mehr zum Sieb wird.

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15. SSW: So entwickelt sich Ihr Baby

Augen zu und durch: In der 15. SSW sind die Augen des Ungeborenen zwar weitgehend fertig und Hornhaut, Linse sowie Iris ausgebildet. Die Lider des Fötus bleiben aber bis etwa zum siebten Schwangerschaftsmonat noch verschlossen.

Immer mehr Organe nehmen ihre Tätigkeit auf, Leber und Bauchspeicheldrüse produzieren zum Beispiel ab der 15. SSW Verdauungssäfte.

Das Kleine übt in der 15. SSW im Bauch auch seine ersten Reflexe, es öffnet und schließt den Mund, saugt und schluckt. Der Hals ist so ausgeprägt, dass der Fötus nicken und den Kopf drehen kann, mit seinen kleinen Händchen greift er nach der Nabelschnur.

15. SSW Ultraschall: Das ist zu sehen

Eine Messung des Fötus zeigt in der 15 SSW: Größe rund 8,5 Zentimeter, Gewicht um die 45 Gramm. Anstatt mittels der Scheitel-Steiß-Länge die Größe zu bestimmen, wird um die 15. SSW für den Gynäkologen der Biparietale Durchmesser (BPD) interessanter. Das ist der Querdurchmesser des Kopfes Ihres Kindes, der in der 15. SSW zirka 30 Millimeter betragen sollte. Er gibt Aufschluss darüber, ob sich das Kleine zeitgerecht entwickelt oder ob Fehlbildungen vorhanden sind.

Falls es bisher nicht möglich gewesen sein sollte, kann der Gynäkologe normalerweise feststellen in der 15 SSW: Geschlecht ist männlich oder weiblich. Es kann aber auch sein, dass ein Fingerchen oder ein Teil der Nabelschnur für einen kleinen Penis gehalten werden und es später eine Überraschung gibt. Die Fehlerquote bei der pränatalen Geschlechtsbestimmung liegt statistisch bei 19 Prozent.

15. SSW: Das verändert sich bei Ihnen

Werden Sie gerade häufiger auf Ihre tolle Ausstrahlung angesprochen? Kein Wunder, die Wohlfühlphase Ihrer Schwangerschaft ist in vollem Gange. Durch erste Wassereinlagerungen im Gesicht glätten sich kleine Fältchen, Sie wirken in der 15. SSW gesund und entspannt.

Diese Entspannung ist allerdings nicht daran schuld, wenn Ihnen mittlerweile immer mehr Dinge durchrutschen. Es sind wieder einmal die Hormone, die in der Schwangerschaft die Leistung Ihres Gehirns vorübergehend reduzieren und Sie selbst Sachen vergessen lassen, die vorher quasi eingemeißelt waren – Kenner sprechen von der sogenannten Schwangerschaftsdemenz. Man vermutet, dass sich das Gehirn einfach mehr schon mehr auf die Mutter-Kind-Beziehung fokussiert und dabei so Nebensächlichkeiten wie Dinge, die man Einkaufen wollte oder Geburtstage einfach vergisst.

Weitere Informationen

Mehr zu der zunehmenden Vergesslichkeit – die zum Glück reversibel ist – lesen Sie im Beitrag Schwangerschaftsdemenz.

15. SSW: Das ist jetzt wichtig

Die 15. SSW ist der optimale Zeitpunkt für die Fruchtwasseruntersuchung, auch Amniozentese genannt. Möglich ist diese Untersuchung zwar ab der 11. SSW, da zu diesem Zeitpunkt das Risiko einer Fehlgeburt noch höher ist, wird sie allerdings selten so früh durchgeführt.

Die Fruchtwasseruntersuchung ist die Standardmethode, um den fetalen Chromosomensatz zu bestimmen. So lassen sich vererbbare Krankheiten und Abweichungen im Erbgut eines Kindes noch im Mutterleib feststellen. Auch über kindliche Fehlbildungen und Infektionen gibt diese pränatale Untersuchungsmethode Auskunft. Kurz: Der Arzt überprüft, ob Ihr Kind gesund ist.

Dazu entnimmt er über eine Hohlnadel etwas Fruchtwasser aus der Fruchthöhle. Klingt schmerzhaft, ist aber nicht schlimmer als Blutabnehmen. Die Fruchtwasseruntersuchung wird nicht von der Krankenkasse übernommen, außer es handelt sich bei Ihnen um eine Risikoschwangerschaft. Außerdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich um einen invasiven Eingriff handelt, der auch mit Risiken verbunden ist.

Hebammentipp für die 15. SSW

Junge oder Mädchen? Welche Untersuchung machen, welche nicht? – wahrscheinlich schwirrt Ihnen in der 15. SSW noch anderes im Kopf herum als ein Geburtsvorbereitungskurs. Aber bedenken Sie: Hebammenarbeit ist gut gebucht und dünn gesät. Bitte nehmen Sie deshalb bald Kontakt auf, um einen Platz in einem Kurs zu bekommen. Eine gute Geburtsvorbereitung ist absolut wichtig für die Geburt und für mich einer der Schlüssel um sie zu einem schönen Erlebnis zu machen. Um dafür die Grundlage zu legen, ist die 15. SSW bestimmt nicht zu früh.

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Quellen anzeigen Quellen ausblenden keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Autor:
Carola Felchner
Quellen:
  • Kainer Prof. Dr. med. F., Nolden A.: Das große Buch zur Schwangerschaft; Gräfe und Unzer Verlag, 11. Auflage 2016
  • Höfer S., Scholz Dr. med. Alenka: Meine Schwangerschaft; Gräfe und Unzer Verlag, 4. Auflage 2015
  • Berufsverband der Frauenärzte e.V., Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.: Frauenärzte im Netz – Familienplanung; www.frauenaerzte-im-netz.de (Abrufdatum: 17.01.2017)
  • Kinderbildungswerk: Schwangerschaftskalender (Abrufdatum: 17.01.2017)
  • Institute of Medicine: Weight Gain During Pregnancy: Re-examining the Guidelines, Mai 2009 (Abrufdatum: 17.01.2017)
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