Schüßler-Salz Nr. 7: Magnesium phosphoricum

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Dr. Daniela Oesterle

Dr. rer. nat. Daniela Oesterle ist Molekularbiologin, Humangenetikerin sowie ausgebildete Medizinredakteurin. Als freie Journalistin schreibt sie Texte zu Gesundheitsthemen für Experten und Laien und redigiert wissenschaftliche Fachbeiträge von Ärzten in deutscher und englischer Sprache. Für ein renommiertes Verlagshaus verantwortet sie die Publikation zertifizierter Fortbildungen für Mediziner.

Das Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) lindert nach der Heilkunde des Dr. Schüßler Verkrampfungen der Muskulatur und damit verbundene Schmerzen. Zudem wirkt das Schüßler-Salz Nr. 7 beruhigend auf die Nerven und hilft beispielsweise bei inneren Erregungen, Lampenfieber oder Prüfungsangst. Lesen Sie hier mehr über Schüßler-Salze Nr. 7 und die Anwendung in der empfohlenen Potenz als Magnesium phosphoricum D6.

Schüßler Salze 7

Wissenswertes über Schüßler-Salz Nr. 7: Magnesium phosphoricum

Das Schüßler-Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum, auch Magnesiumphosphat genannt, gilt als Betriebsstoff für die Muskeltätigkeit und Nervenfunktion. Somit sollen Schüßler-Salze Nr. 7 an vielen Prozessen beteiligt sein, die durch Muskeln gesteuert werden, beispielsweise die Peristaltik des Magen-Darm-Traktes oder die Rhythmik des Herzens. Magnesium phosphoricum beeinflusst des Weiteren die Tätigkeit der Drüsen. Dieser Mineralstoff wird daher als Krampfmittel, Nervenmittel und zur Stärkung des Lymphsystems empfohlen.

Speicherorte für Magnesium phosphoricum

Wenn Schüßler-Salze in den Körperteilen zur Neige gehen, wird auf die Speicher zurückgegriffen. Für Magnesium phosphoricum sind diese in den Nerven und im Herzen angelegt.

Charakterliche Ursachen für einen Mangel an Magnesium phosphoricum

Die Heilkunde des Dr. Schüßler besagt, dass charakterliche Strukturen, besonders wenn sie zwanghaft werden, einen großen Einfluss auf den Mineralstoffverbrauch im Körper haben. Je zwanghafter die Strukturen, desto mehr Schüßler-Salze werden verbraucht. Das Schüßler-Salz Nr. 7 wird demnach verstärkt benötigt, wenn Menschen häufig angespannt sind oder gelegentlich unter panischer Angst leiden. Dabei zehren vor allem die Sorge, sich zu blamieren oder den Erwartungen der anderen nicht gerecht zu werden, an den Vorräten von Magnesium phosphoricum. Wer übermäßig stark an Lampenfieber, Schamgefühlen und der Furcht vor der Entblößung vermeintlicher Unzulänglichkeiten leidet, verbraucht laut Dr. Schüßler besonders große Mengen dieser Schüßler-Salze.

Magnesium phosphoricum-Mangel soll sich verhindern lassen, wenn man an seiner Selbstsicherheit arbeitet. Wer seinen eigenen Lebensweg und die Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen, akzeptieren lernt, und letztlich seine Anspannung abbaut, reguliere automatisch die Vorräte an Schüßler-Salz Nr. 7.

Mangelanzeichen im Gesicht

Mithilfe der sogenannten Antliltzdiagnose sucht ein Therapeut im Gesicht seines Patienten nach Mängeln an bestimmten Schüßler-Salzen. Sind die Vorräte von Magnesium phosphoricum erschöpft, sollen sich folgende Merkmale zeigen:

  • runde, rosafarbene Wangen, gelegentlich weitet sich die Färbung auf das ganze Gesicht aus
  • starkes Erröten bei Lampenfieber

Symptome und Krankheiten bei Mangel an Magnesium phosphoricum

Plötzlich auftretende oder krampfartige Schmerzen deuten laut Dr. Schüßler auf einen Mangel an Schüßler-Salz Nr. 7 hin. Da Magnesium phosphoricum die Muskeln direkt aber auch indirekt über die Nerven zu beeinflussen scheint, wirkt sich ein Mangel auf die Arm-, Bein- oder Kaumuskeln sowie Magen-Darm-, Herz- und Gefäßmuskeln aus. Folgende Beschwerden sind daher denkbar:

Bei innerer Unruhe, Lampenfieber und panischer Ängste oder Schlafstörungen sowie Juckreiz kann ebenfalls ein Bedarf an Magnesium phosphoricum vorliegen. Auch bei häufigem Heißhunger auf Süßigkeiten wie Schokolade kann es an Schüßler-Salz Nr. 7 mangeln.

Anwendung von Magnesium phosphoricum

Magnesium phosphoricum wird innerlich und äußerlich angewendet.

Innerliche Anwendung von Magnesium phosphoricum

Das Schüßler-Salz Nr. 7 wird in der sechsten Potenzierung, also als Magnesium phosphoricum D6, empfohlen. Die tägliche Anzahl der Tabletten richtet sich nach Ausmaß des Mangels. Innerlich eingenommen sollen diese Schüßler-Salze, Blähungen oder unterschiedlichste Krämpfe lösen. Bei schweren Krämpfen werden die Tabletten zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung eingesetzt. Die beste Wirkung soll sich ergeben, wenn die Einnahme von Schüßler-Salz Nr. 7 nach 19 Uhr erfolgt (laut chinesischer Organuhr).

Als besonders wirksam gilt die "Heiße 7". Schüßler-Salze Nr. 7 (sieben bis zehn Stück) werden dabei in kurz gekochtem heißem Wasser aufgelöst und dann schluckweise getrunken. Dies soll eine gute Wirkung bei Schmerzen und Krämpfen haben.

Äußerliche Anwendung von Magnesium phosphoricum

Die Magnesium phosphoricum D6-Salbe kann beispielsweise bei Hautjucken oder Muskelverspannungen angewendet werden. Zwei- bis dreimal dünn auf die entsprechenden Stellen aufgetragen soll die Salbe die Beschwerden reduzieren.

Weitere wichtige Informationen über Magnesium phosphoricum

Die "Heiße 7" soll rasche Wirkung zeigen. Ein Hinweis auf die erwünschte Reaktion des Körpers können abgehende Gase und Winde sein.

Das Schüßler-Salz Nr. 7 muss nicht aber zwingend in Form der "Heißen 7" eingenommen werden. Wie die anderen Schüßler-Salze kann man auch Magnesium phosphoricum-Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

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