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Was ist ein GAU bzw. Super-GAU?

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Die Abkürzung GAU (eigentlich: GaU) steht für größtmöglicher anzunehmender Unfall (auch Auslegungsstörfall genannt). Experten verstehen darunter den größten Unfall, für die die Sicherheitssysteme eines Atomreaktors gerüstet sein müssen. Das heißt: Es muss gewährleistet sein, dass die Strahlenbelastung, die aufgrund des Unfalls außerhalb der Anlage messbar ist, nicht die geltenden Störfallgrenzwerte überschreitet. Diese Grenzwerte sind in der Strahlenschutzverordnung festgelegt.

Im Falle eines noch größeren Unfalls - also einer Atomkatastrophe mit Grenzwertüberschreitung - ist in den Medien meist von einem Super-GAU die Rede. Bestes Beispiel dafür ist die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Die bisher aufgetretenen Störfälle in Kernkraftwerken werden anhand einer international festgelegten Skala kategorisiert (INES-Skala, für "International Nuclear Event Scale"): In die niedrigste Kategorie (Stufe 0) fallen Ereignisse mit keiner oder nur einer sehr geringen sicherheitstechnischen Bedeutung. Die höchste Stufe (7) steht für katastrophale Reaktorunfälle, welche die menschliche Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld beeinflussen.

Tschernobyl rangiert auf Stufe 7. Fukushima wurde ursprünglich auf Stufe 4 gesetzt, wird aber angesichts der jüngsten Entwicklungen jetzt auf Stufe 6 bis 7 angesiedelt.

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Autor:
Martina Feichter
Quellen:
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.bmu.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (www.dkfz.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Verbraucherzentrale Hamburg (www.vzhh.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. 262. Auflage, 2011.
  • ICD Diagnosen