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Radioaktive Substanzen zerfallen unterschiedlich schnell, was mit der Halbwertszeit ausgedrückt wird. Sie gibt die Zeitspanne an, in der die Hälfte einer strahlenden Substanz zerfallen ist. Eine relativ kurze Halbwertszeit besitzt das radioaktive Jod, das in der Medizin eingesetzt wird (131 Jod): Bis die Hälfte der verabreichten Dosis zerfallen ist, vergehen etwas mehr als acht Tage. Plutonium dagegen hat eine Halbwertszeit von 24.000 Jahren. Besonders Besorgnis errregt ist daher der Umstand, dass sich in einem der Rektoren von Fukushima auch Plutonium befindet.

Die Halbwertszeit gibt nicht an, wie lange es dauert, bis ein radioaktiver Stoff ungefährlich ist. Auch wenn nach der Halbwertszeit bereits die Hälfte der Substanz zerfallen ist, strahlt die zweite Hälfte weiter. Der Zerfallsprozess läuft allerdings nicht linear ab. Deshalb ist es schwierig zu bestimmen, ab wann genau keine Gefahr mehr von der radioaktiven Substanz ausgeht.

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Autor:
Martina Feichter
Quellen:
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.bmu.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (www.dkfz.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Verbraucherzentrale Hamburg (www.vzhh.de; Abruf: 16.03.2011)
  • Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. 262. Auflage, 2011.
  • ICD Diagnosen
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