Osteoporose

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Sophie Matzik

Sophie Matzik ist freie Autorin der e-happiness-Medizinredaktion.

Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für e-happiness.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

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Osteoporose (Knochenschwund) ist eine der wichtigsten Volkskrankheiten. In Deutschland leiden Millionen Menschen daran, besonders ältere Frauen. Bei den Betroffenen baut sich die Knochensubstanz verstärkt abgebaut. Dadurch werden die Knochen immer instabiler und brüchiger. Lesen Sie hier alles Wichtige über Ursachen, Symptome, Therapie und Vorbeugung der Osteoporose!

Osteoporose

Kurzübersicht

  • Was ist Osteoporose? Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der immer mehr Knochengewebe abgebaut wird (Knochenschwund). Die Knochen können dadurch leichter brechen.
  • Symptome: anfangs oft keine Beschwerden. Im weiteren Verlauf anhaltende Schmerzen wie Rückenschmerzen, Knochenbrüche bei Bagatellverletzungen oder ohne erkennbaren Anlass (Spontanbrüche), zunehmender Rundrücken ("Witwenbuckel") und abnehmende Körpergröße.
  • Ursachen: Die primäre Osteoporose tritt im höheren Alter sowie nach den Wechseljahren (Östrogenmangel!) auf. Eine sekundäre Osteoporose ist die Folge von anderen Erkrankungen oder von Medikamenten (Schilddrüsenüberfunktion, Kortison etc.).
  • Behandlung: nicht-medikamentöse Maßnahmen wie ausreichend Bewegung (Sport, Krankengymnastik) und richtige Ernährung; Kalzium- und Vitamin-D-Präparate; Osteoporose-Medikamente (Bisphosphonate etc.); Behandlung von Grunderkrankungen (bei sekundärer Osteoporose); evtl. Operation bei Knochenbrüchen
  • Prognose: Osteoporose ist bislang nicht heilbar. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung. Anderenfalls schreitet der Knochenschwund immer weiter fort. Das bedeutet dann zunehmende Schmerzen und gehäufte Knochenbrüche.

Was passiert bei Osteoporose?

Knochen bestehen aus zwei Grundbausteinen:

  • einem speziellen Gewebe, das ihnen Form und Stabilität verleiht (Matrix)
  • verschiedenen Mineralstoffen, die in die Matrix eingelagert werden (vor allem Kalzium und Phosphat). Sie verdichten und stärken so die Struktur.

Die Knochen befinden sich ständig im Umbau, um wechselnden Anforderungen angepasst zu werden. Bis ungefähr zum 35. Lebensjahr wird normalerweise insgesamt mehr Knochenmasse aufgebaut als abgebaut. Ab dem 35. Lebensjahr überwiegt dann allmählich der Knochenabbau und beschleunigt sich mit dem Alter. So verlieren gesunde ältere Menschen pro Jahr etwa 0,5 bis 1 Prozent ihrer Knochenmasse.

Dieser normale Knochenstoffwechsel kann durch verschiedenste Einflüsse gestört werden. So können unter anderem Kalziummangel, Bewegungsmangel und hormonbedingte Erkrankungen bewirken, dass der Knochenaufbau gehemmt und/oder der Knochenabbau gefördert wird. In der Folge schwindet die Knochenmasse - es entsteht Osteoporose. Vorwiegend betroffen sind ältere Menschen. Die Patienten können im Extremfall pro Jahr bis zu sechs Prozent ihrer Knochenmasse verlieren!

So verändert sich der Knochen bei Osteoporose
Knochen mit Osteoporose
Bei Osteoporose verliert die tragende Struktur im Knochen zunehmend an Substanz

Osteoporose: Wer ist betroffen?

Osteoporose tritt meist im höheren Alter auf. So hat in Deutschland etwa ein Viertel aller Menschen im Alter über 50 Jahre eine Osteoporose. Das sind ungefähr 7,8 Millionen Menschen.

Dabei zeigt sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Etwa jede dritte Frau nach den Wechseljahren und jeder fünfte ältere Mann leiden unter Knochenschwund.

Fast alle Patienten (95 Prozent) haben eine sogenannte primäre Osteoporose: Sie entsteht entweder durch den Östrogenmangel nach den Wechseljahren (bei Frauen) oder durch den erhöhten Knochenabbau im höheren Alter (beide Geschlechter).

Nur bei wenigen Osteoporose-Patienten (5 Prozent) ist der Knochenschwund die Folge von anderen Erkrankungen oder von Medikamenten (sekundäre Osteoporose). Hier sind mehr als die Hälfte der Betroffenen Männer.

Sonderform: Transiente Osteoporose

Eine Sonderform der Erkrankung ist die sogenannte transiente Osteoporose. Es erkranken daran vor allem Männer mittleren Alters. Aber auch Frauen im letzten Schwangerschaftsdrittel sind häufiger betroffen.

Es handelt sich bei der transienten Osteoporose um einen rasch fortschreitenden, schmerzhaften Knochenabbau in Gelenknähe. Meist ist das Hüftgelenk betroffen. Die Patienten haben heftige Schmerzen im Gelenk. Dieses ist zudem in seiner Beweglichkeit eingeschränkt.

Eindeutig diagnostizieren lässt sich die transiente Osteoporose mittels Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT). Im Gelenknähe lässt sich dabei eine ausgedehnte Schwellung (Ödem) im Knochenmark nachweisen. Die transiente Osteoporose wird als Reaktion auf dieses lokale Knochenmarksödem betrachtet. Deshalb wird sie auch als Knochenmarksödem-Syndrom bezeichnet.

Was genau die Entstehung einer transienten Osteoporose auslöst, ist nicht bekannt. Diskutiert werden Durchblutungsstörungen im Knochen, Überlastungen der Hüftgelenke und Traumata (wie ein Sturz auf die Hüfte).

Die wichtigste Therapiemaßnahme besteht darin, das betroffene Gelenk vollständig zu entlasten. Dann heilt die Erkrankung in den meisten Fällen spontan innerhalb mehrerer Monate aus (sofern keine Komplikationen wie ein Knochenbruch auftreten). Die Schmerzen lassen sich mit Medikamenten (wie Ibuprofen) lindern.

Hinweis: Nach derzeitigem Wissen führt eine transiente Osteoporose nicht zu dauerhaften (chronischen) Beschwerden.

Osteoporose: Symptome

Osteoporose entwickelt sich meist langsam. Anfangs haben Betroffene daher im Allgemeinen keine Beschwerden. Erst im weiteren Verlauf treten Schmerzen auf, beispielsweise Rückenschmerzen und Knieschmerzen. Sie werden oft nicht als erste Osteoporose-Symptome erkannt.

Bei manchen Patienten kommt es auch zu Knochenbrüchen: Oft sind sie die Folge von Bagatellverletzungen. So kann schon ein kleiner, harmloser Sturz einen Unterarmbruch nach sich ziehen. Auch spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind mögliche erste Osteoporose-Symptome.

Im fortgeschrittenen Stadium der Osteoporose treten vermehrt Knochenbrüche ohne Anlass auf. Als typische Osteoporose-Symptome entpuppen sich oft hüftnahe Knochenbrüche (wie Oberschenkelhalsfraktur), Brüche des Ober- und Unterarmes sowie der Wirbelkörper (Wirbelkörperfraktur).

Wirbelkörperbrüche

Manchmal brechen bei Osteoporose Wirbelkörper langsam in sich zusammen. Die Betroffenen merken oft nichts davon. Diese „schleichenden Brüche“ verursachen nämlich keine Schmerzen. Sie werden deshalb oft nicht erkannt und bleiben unbehandelt. Allerdings bewirken sie, dass die Körpergröße abnimmt. Bei mehreren Wirbelkörperbrüchen kann sie sogar um etliche Zentimeter schrumpfen! Zudem kann sich ein Rundrücken ausbilden („Witwenbuckel“).

Auch akute Wirbelkörperbrüche sind mögliche Anzeichen für Osteoporose. Schmerzen treten hierbei - im Gegensatz zu schleichenden Brüchen -– sehr wohl auf, und zwar deutlich. Zudem ist die Beweglichkeit im Alltag erheblich eingeschränkt. 

Generell können folgende Symptome auf Wirbelkörpereinbrüche hindeuten:

  • heftige, lokale, stechende bis brennende Rückenschmerzen
  • anhaltende Rückenschmerzen
  • Abnahme der Körpergröße
  • Rundrückenbildung

Oberschenkelhalsbruch

Oberschenkelhalsbrüche zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen bei Osteoporose. Symptome wie heftige Schmerzen im Hüftgelenk sowie eine Fehlstellung des betroffenen Beins weisen auf eine solche Schenkelhals-Fraktur hin. Außerdem kann das betroffene Hüftgelenk nicht mehr belastet werden.

Teufelskreis

Mit jedem Knochenbruch erhöht sich das Risiko für weitere Frakturen. Aus Angst vor erneuten Brüchen werden Osteoporose-Patienten oft unsicher und ängstlich beim Gehen und stützen sich häufig ab. Das erhöht das Sturzrisiko.

Außerdem schwindet im Alter die Muskelkraft. Zudem können viele ältere Menschen schlechter hören und sehen. Das beeinträchtigt das Gleichgewicht, was die Sturzgefahr zusätzlich verschärft. So erhöht sich das Risiko für Knochenbrüche noch weiter. Die Betroffenen geraten in einen Teufelskreis aus Angst und Unsicherheit, erhöhter Sturzgefahr und neuen Knochenbrüchen, welche die Angst weiter entfachen.

Osteoporose: Ursachen und Risikofaktoren

Prinzipiell werden zwei Gruppen von Osteoporose unterschieden: die primäre Osteoporose und die viel seltenere sekundäre Osteoporose.

Primäre Osteoporose: Ursachen

Die primäre Osteoporose tritt bei Frauen nach den Wechseljahren und bei beiden Geschlechtern im höheren Alter auf:

Der Knochenschwund nach den Wechseljahren (postmenopausale Osteoporose) ist hormonell bedingt: Die weiblichen Sexualhormone (Östrogene) regulieren die Bildung und Wirkung von Calcitonin und Vitamin D. Diese beiden Hormone sind für den Knochenaufbau wichtig. In den Wechseljahren geht die Östrogenproduktion zurück. Das ist der Grund, warum viele Frauen nach der letzten Regelblutung (Menopause) Knochenschwund entwickeln.

Auch bei Männern sind die Sexualhormone (wie Testosteron) für den Knochenstoffwechsel wichtig. Bei ihnen wird aber die Testosteronproduktion nicht im mittleren Alter eingestellt. Deshalb ist Osteoporose bei Männern seltener als bei Frauen.

Im höheren Alter verliert jeder Mensch zunehmend an Knochenmasse. Das kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine Osteoporose verursachen. Mediziner sprechen hier von seniler Osteoporose.

Insgesamt begünstigen verschiedene Risikofaktoren die Entstehung der Osteoporose. Ernährung, die wenig knochenfreundlich ist (etwa kalziumarme Kost), sowie Bewegungsmangel sind hier als erstes zu nennen.

Besonders ab dem 70. Lebensjahr führt ein ernährungsbedingter Mangel an Kalzium und Vitamin D zu Knochenschwund. So bewirken übermäßige Diäten, überhöhter Kaffeegenuss, der Missbrauch von Abführmitteln und zu viel Phosphat in der Nahrung, dass die Knochen zu wenig Kalzium und Vitamin D erhalten. Das begünstigt eine Osteoporose.

Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss gelten als Risikofaktoren für Knochenschwund.

Zudem tritt Osteoporose in bestimmten Familien gehäuft auf. Experten vermuten deshalb, dass auch genetische Faktoren eine Rolle spielen.

Sekundäre Osteoporose: Ursachen

Im Unterschied zur primären Osteoporose ist die sekundäre Osteoporose die Folge anderer Erkrankungen oder deren Behandlung (Medikamente).

So kann eine sekundäre Osteoporose zum Beispiel durch eine zu viel Kortison im Körper verursacht werden. Ein solcher Kortisonüberschuss entsteht entweder durch Erkrankungen wie das Cushing-Syndrom oder durch eine Langzeittherapie mit Kortison.

Auch eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kann Osteoporose auslösen: Der Überschuss an Schilddrüsenhormonen beschleunigt den Stoffwechsel und begünstigt den Knochenabbau. Bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse kommt es ebenfalls oft zu Osteoporose. Dabei wird nämlich zu viel Parathormon ausgeschüttet. Dieses Hormon ist ein Gegenspieler von Calcitonin und Vitamin D: Es löst Kalzium aus den Knochen heraus und fördert so deren Abbau.

Weitere sekundäre Osteoporose-Ursachen sind:

  • hormonbedingte Erkrankungen wie eine Unterfunktion der Geschlechtsdrüsen (Eierstöcke, Hoden), Überfunktion der Nebennierenrinde, Typ-1-Diabetes
  • Magen- und Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz), Zöliakie: Die Verwertung wichtiger Nährstoffe wie Kalzium ist dabei gestört.
  • bösartige Tumoren (wie Knochenmetastasen)
  • schwere chronische Nierenschwäche (Niereninsuffizienz): Hierbei scheidet der Körper sehr viel Kalzium aus. Damit dadurch nicht der Kalziumspiegel im Blut nicht zu stark absinkt, wird Kalzium aus den Knochen herausgelöst und ins Blut aufgenommen.
  • Entzündliche rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis („Rheuma“)
  • andere Erkrankungen wie Magersucht oder Leberzirrhose (Mangelernährung begünstigt Osteoporose)
  • Medikamente: Neben Kortison können auch andere Medikamente eine Osteoporose fördern, zum Beispiel krampflösende Mittel (Antiepileptika), Cyclosporin (nach Organtransplantationen, bei Hauterkrankungen etc.), Heparin (Langzeittherapie zur Vorbeugung von Thrombose) und bestimmte Hormontherapien (etwa bei Prostatakrebs).

Osteoporose: Untersuchungen und Diagnose

Beim geringsten Verdacht auf Osteoporose wie einem Knochenbruch ohne erkennbaren Anlass (Spontanfraktur), sollten Sie zum Arzt gehen. Je frühzeitiger der Knochenschwund behandelt wird, desto eher lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Außerdem wird allen Menschen mit erhöhtem Knochenbruch-Risiko eine Osteoporose-Basisdiagnostik empfohlen. Sie besteht aus mehreren Teilen:

Arzt-Patient-Gespräch

Als erstes wird der Arzt im Gespräch mit dem Patienten dessen Krankengeschichte erheben (Anamnese). Dabei erkundigt sich der Arzt nach dem allgemeinen Befinden des Patienten. Außerdem fragt er, ob irgendwelche Beschwerden oder Einschränkungen im Alltag bestehen. Dazu zählen zum Beispiel Rückenschmerzen, Schwierigkeiten beim Treppensteigen, beim Heben schwerer Gegenstände oder Schmerzen bei langem Laufen.

Wichtig für den Arzt sind auch Informationen über eventuelle Knochenbrüche oder Stürze in der Vergangenheit. Zudem erkundigt sich der Arzt, ob der Patient an einer Erkrankung leidet oder Medikamente anwendet.

Körperliche Untersuchung

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung. Dabei misst der Arzt auch die Körpergröße und das Gewicht des Patienten.

Mithilfe von Tests wird die körperliche Fitness und Mobilität überprüft. Ein Beispiel ist das "Timed-up-and-go"-Verfahren:

Dabei stoppt der Arzt die Zeit, die der Patient benötigt, um von einem Stuhl aufzustehen, drei Meter zu gehen, sich umzudrehen, zurück zu gehen und sich wieder hinzusetzen. Er darf dabei auch eventuelle Gehhilfen verwenden, die er sonst auch im Alltag benützt.

Braucht der Patient für die Aufgabe mehr als 30 Sekunden, ist er wahrscheinlich in seiner Mobilität beeinträchtigt. Dann besteht einen erhöhte Sturzgefahr.

Messung der Knochendichte

Ebenfalls wichtiger Bestandteil der Osteoporose-Diagnostik ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie, DXA-Messung). Dabei wird mithilfe von niedrig-dosierten Röntgenstrahlen die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, am gesamten Oberschenkelknochen und am Oberschenkelhals bestimmt. Die Messwerte (T-Werte) werden mit den typischen Mittelwerten in der jeweiligen Altersgruppe verglichen. Liegen sie 2,5 Einheiten oder mehr unter den alterstypischen Mittelwerten, ist die Osteoporose-Definition erfüllt: Der Patient hat Knochenschwund.

Insgesamt unterscheidet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) je nach T-Wert der Knochendichtemessung vier Stadien von Knochenschwund:

  • Grad 0: Osteopenie. Bei dieser Vorstufe der Osteoporose ist der Mineralgehalt der Knochen um einen Wert von 1 bis 2,5 vermindert.
  • Grad 1: Osteoporose. Der Mineralgehalt der Knochen ist um mehr als 2,5 vermindert. Knochenbrüche (Frakturen) liegen aber noch nicht vor.
  • Grad 2: Manifeste Osteoporose. Sie liegt vor, wenn der Knochenmineralgehalt um mehr als 2,5 vermindert ist, und der Patient bereits einen bis drei Wirbelkörperbrüche hatte.
  • Grad 3: Fortgeschrittene Osteoporose. Alle Patienten, bei denen der Mineralgehalt der Knochen um mehr als 2,5 Einheiten unter dem Durchschnittswert liegt und mehrere (multiple) Wirbelkörperfrakturen vorliegen, haben eine fortgeschrittene Osteoporose.

Röntgenuntersuchung

Eventuelle Knochenbrüche (Frakturen) lassen sich auf einem Röntgenbild erkennen. Bei Osteoporose kommt es unter anderem oft zu Wirbelkörperbrüchen. Sie können durch ein einmaliges Ereignis (wie einen Sturz) entstehen oder die Folge langanhaltender unterschwelliger mechanischer Einwirkungen sein.

Im zweiten Fall handelt es sich um schleichende Brüche. Sie bewirken, dass sich der betreffende Wirbelkörper verformt. Experten bezeichnen dies als Sinterung oder Kriechverformung. Dabei gilt: Je stärker die Verformungen, desto ausgeprägter die Osteoporose. Feststellen lässt sich dies, indem man die Wirbelkörperhöhen zwischen dem vierten Brustwirbelkörper und dem fünften Lendenwirbelkörper mittels Röntgenstrahlen abmisst. Der erhaltene Messwert (Wirbeldeformitätsscore) zeigt an, wie ausgeprägt die Osteoporose ist.

Blutuntersuchungen

Im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik wird auch das Blut des Patienten untersucht. Dabei wird zum einen ein Blutbild erstellt. Außerdem werden weitere Parameter bestimmt, beispielsweise Leber- und Nierenwerte sowie Kalzium- und Phosphatspiegel. Die Untersuchung dient vor allem dazu, mögliche Ursachen einer sekundären Osteoporose abzuklären.

Außerdem helfen die Blutwerte dem Arzt bei der Therapieplanung: Wenn zum Beispiel der Kalziumspiegel im Blut sehr niedrig ist, darf der Patient nicht mit bestimmten Osteoporose-Medikamenten behandelt werden.

Osteoporose-Basisdiagnostik: Für wen empfohlen?

Bei allen Menschen mit erhöhtem Knochenbruch-Risiko sollte so eine Osteoporose-Basisdiagnostik durchgeführt werden. Zu diesen Risikogruppen zählen generell Frauen und Männer ab dem 70. Lebensjahr.

Empfohlen wird eine Osteoporose-Abklärung auch bei Menschen ab 50 Jahren bei verschiedensten Risikofaktoren für Osteoporose-bedingte Knochenbrüche. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Wirbelkörperbrüche nach Bagatellverletzungen (wie Sturz aus dem Stand)
  • hüftnaher Oberschenkelbruch bei Mutter oder Vater
  • Immobilität, etwa durch längere Bettlägerigkeit oder Gipsverband nach Operationen oder Unfällen
  • Untergewicht (Body-Mass-Index unter 20), Gewichtsabnahme und Magersucht (Anorexia nervosa)
  • Rauchen und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • hoher Alkoholkonsum
  • hormonbedingte Erkrankungen wie Cushing-Syndrom, Schilddrüsenüberfunktion, Mangel an Wachstumshormon aufgrund einer Funktionsstörung der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2)
  • rheumatologische Erkrankungen (rheumatoide Arthritis, Systemischer Lupus erythematodes, Morbus Bechterew)
  • Magen-Darm- Erkrankungen wie Zöliakie, auch Magenoperation (vollständige oder teilweise Entfernung des Magens)
  • neurologische / psychiatrische Erkrankungen wie Epilepsie, Schizophrenie, Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall, Depression
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • alkoholbedingte Lebererkrankungen
  • bestimmte Medikamente wie hoch dosiertes Kortison, krampflösende Mittel (Antiepileptika), Antidepressiva, Glitazone (bei Diabetes Typ 2), Aromatasehemmer (bei Brustkrebs), Antihormon-Behandlung bei Prostatakrebs, Opioide (starke Schmerzmittel)

Weitere Untersuchungen

Außerhalb der Osteoporose-Basisdiagnostik kann der Arzt in bestimmten Fällen noch weitere Untersuchungen durchführen. Manchmal ist zum Beispiel eine Computertomografie (CT) oder eine Kernspintomografie (MRT) nötig, um andere mögliche Ursachen für die Beschwerden des Patienten auszuschließen. Diese bildgebenden Verfahren können auch für die Therapieplanung wichtig sein, etwa wenn ein Knochenbruch zuerst genauer abgeklärt werden muss.

In seltenen Fällen entnimmt der Arzt eine Probe des Knochengewebes (Knochenbiopsie). Sie wird im Labor genauer untersucht. Das kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn die anderen Untersuchungen nur einen unklaren Befund ergeben haben.

Osteoporose: Behandlung

Die Osteoporose-Therapie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Sie wird dabei individuell an den Patienten angepasst. So berücksichtigt der Arzt bei der Therapieplanung unter anderem, wodurch der Knochenschwund ausgelöst wurde und wie ausgeprägt er ist.

Allgemeines zur Osteoporose-Therapie

Zu den wichtigsten Basismaßnahmen jeder Osteoporose-Therapie zählen ausreichende Bewegung und die richtige Ernährung. Falls notwendig, erhält der Patient zusätzlich Medikamente gegen den Knochenschwund.

Ebenfalls wichtig ist eine Sturzvorbeugung: Osteoporose-Patienten brechen sich leicht die Knochen. Hier einige Tipps, um die Gefahr von Stürzen und Unfällen zu verringern:

  • Die Wohnung sollte ausreichend beleuchtet und so eingerichtet sein, dass man nicht so leicht stolpern und stürzen kann. Entfernen Sie beispielsweise Stolperfallen wie rutschende Teppiche und frei liegende Kabel.
  • Lassen die Augen nach, sollten Patienten eine passende Sehhilfe tragen.
  • Hochhackige Schuhe und solche mit glatten Sohlen sind ungeeignet. Ratsamer sind flache Schuhe mit rutschfesten Sohlen.
  • Nach Möglichkeit sollten Osteoporose-Patienten keine Medikamente einnehmen, welche die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit einschränken. Dazu zählen etwa Schlafmittel, Allergie-Mittel und Antidepressiva.

Bei sekundärer Osteoporose als Folge einer anderen Erkrankung (wie Schilddrüsenüberfunktion) muss man diese Grunderkrankung behandeln. Anderenfalls könnte die Osteoporose-Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Haben bestimmte Medikamente eine sekundäre Osteoporose ausgelöst, sollte man möglichst auf "knochenfreundlichere" Präparate umsteigen - also auf Medikamente, die sich weniger negativ auf die Knochendichte auswirken. Empfohlen wird dies beispielsweise bei Frauen, die aufgrund von Typ-2-Diabetes mit Glitazonen behandelt werden.

Bewegung als Osteoporose-Therapie

Mit regelmäßiger Bewegung kann man Knochenschwund sowohl vorbeugen als auch behandeln. Dabei ist es sehr wichtig, die richtige Bewegungsform beziehungsweise Sportart auszuwählen.

Als erstes gilt: Bei der Osteoporose-Therapie ist kein Leistungssport nötig! Eine effiziente Osteoporose-Behandlung fängt zum Beispiel schon damit an, dass Sie regelmäßig spazieren gehen. Das fördert den Knochenaufbau und hemmt den Knochenabbau. Auch leichtes Lauftraining wie Jogging oder Walking sind sehr effektiv.

Schwimmen ist ebenfalls als Osteoporose-Therapie zu empfehlen. Zweimal pro Woche eine halbe Stunde Rücken- oder Brustschwimmen sind ideal. Dabei werden auch noch andere Muskelgruppen trainiert als beim Spazierengehen, beispielsweise die Rückenmuskulatur.

Auch Wassergymnastik und leichtes Krafttraining eignen sich zur Therapie der Osteoporose. Gymnastik außerhalb des Schwimmbeckens sowie einfache Osteoporose-Übungen können Sie selbstständig zuhause machen. Auch hier können Sie bereits mit einer halbstündigen Trainingseinheit zweimal pro Woche gute Effekte erzielen. Tipps für geeignete Übungen erhalten Sie zum Beispiel beim Arzt, Sportmediziner oder in einer speziellen Sportgruppe für Osteoporose-Patienten.

Generell gilt: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Bewegungsform und/oder Sportart sowie welche Trainingsintensität in Ihrem Fall am sinnvollsten sind.

Ernährung als Osteoporose-Therapie

Zu jeder Osteoporose-Therapie gehört - neben ausreichender Bewegung - auch die richtige Ernährung. Hier die wichtigsten Tipps dazu:

Ernähren Sie sich ausgewogen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie Ihren Körper mit ausreichend Kalzium versorgen. Der Mineralstoff ist wichtig für gesunde, starke Knochen. Pro Tag sollten Erwachsene ihrem Körper mit der Ernährung 1.000 Milligramm Kalzium zuführen. Es steckt vor allem in Milchprodukten, ist aber auch in grünen Gemüsesorten wie Spinat und Broccoli sowie in einigen Mineralwasser-Sorten enthalten. Manchen Lebensmitteln wird außerdem Kalzium zugesetzt, zum Beispiel Säften.

Bei manchen Patienten kann nicht sichergestellt werden, dass sie über die Ernährung ausreichend Kalzium aufnehmen. Dann verschreibt der Arzt zusätzlich Kalzium-Präparate (zum Beispiel Brausetabletten).

Neben Kalzium ist auch Vitamin D sehr wichtig für Osteoporose-Patienten (und andere Menschen): Es sorgt dafür, dass der Körper Kalzium aus dem Darm aufnehmen und in die Knochen einbauen kann. Gute Nahrungsquellen für Vitamin D sind fettreicher Fisch, Eier, Butter und Milch.

Außerdem sollte man die Haut regelmäßig dem Sonnenlicht aussetzen: Mithilfe des UV-Lichts kann der Körper Vitamin D selber herstellen. Mit dieser Eigenproduktion deckt er sogar den größten Teil seines Bedarfs ab. Im Sommer sollte man täglich 5 bis 15 Minuten in der Sonne verbringen, im Frühling und Herbst 10 bis 25 Minuten. Es genügt, wenn man Gesicht und Hände "bestrahlen" lässt. Je nach Temperatur kann man die Sonnen auch auf die unbedeckten Arme und Beine einwirken lassen.

Oft verschreiben Ärzte bei Osteoporose auch Vitamin-D-Präparate. Damit soll die Versorgung sichergestellt werden. Sinnvoll sind solche Präparate besonders bei Patienten mit hohem Risiko für Stürze oder Knochenbrüche, die wenig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Die Tagesdosis liegt bei 800 bis 1.000 Internationalen Einheiten (IE) an Vitamin D3.

Für feste Knochen braucht es auch Phosphat, allerdings im richtigen Verhältnis zur Kalziumzufuhr. Ein Überschuss an Phosphat bindet nämlich Kalzium, sodass es nicht mehr in die Knochen eingebaut werden kann. Phosphatreiche Lebensmittel und Getränke wie Fleisch, Wurst, Schmelzkäse und Colagetränke sollten Sie deshalb meiden.

Hinweis: Phosphate sind in der Zutatenliste auf Lebensmittel- und Getränkepackungen an den Nummern E 338-341 und E 450 zu erkennen.

Medikamente gegen Osteoporose

Wenn Osteoporose-Patienten ein hohes Risiko für Knochenbrüche haben, verschreibt der Arzt zusätzlich eine medikamentöse Osteoporose-Therapie. Folgende Wirkstoffe stehen dabei zur Verfügung:

  1. Bisphosphonate: Bisphosphonate wie Alendronat und Zoledronat sind die erste Wahl bei einer Osteoporose-Therapie. Sie verhindern einen übermäßigen Knochenabbau und stärken die noch vorhandene Knochenmasse. Bisphosphonate werden in Tablettenform täglich, wöchentlich oder monatlich eingenommen oder in Form von Spritzen oder Infusionen verabreicht.
  2. Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM): Für die Osteoporose-Therapie ist aus dieser Wirkstoffgruppe der Vertreter Raloxifen zugelassen. Er bindet an speziellen Andockstellen (Rezeptoren), die eigentlich für Östrogene bestimmt sind, und hemmt so den Knochenabbau. Raloxifen wird täglich als Tablette eingenommen.
  3. Strontiumranelat: Dieser Wirkstoff hemmt ebenfalls den Knochenabbau und steigert zudem die Aktivität der knochenaufbauenden Zellen. Er wird täglich als Pulverlösung eingenommen.
  4. Teriparatid: Teriparatid ist ein Abkömmling des körpereigenen Hormons Parathormon. Es fördert den Knochenaufbau und die Bildung neuer Knochenstrukturen. Der Wirkstoff wird einmal täglich unter die Haut gespritzt.
  5. Denosumab: Denosumab ist ein sogenannter monoklonaler Antikörper. Er greift in den Knochenstoffwechsel ein und hemmt die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten). Denosumab wird als Spritze unter die Haut verabreicht.

Im Einzelfall können noch weitere Medikamente zur Osteoporose-Therapie eingesetzt werden wie etwa weibliche Sexualhormone oder Calcitonin.

Schmerztherapie

Gegen die Schmerzen bei Osteoporose kann der Arzt eine passende Schmerztherapie einleiten. Oft werden Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) eingesetzt wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac. Bei stärksten Schmerzen kann der Arzt eventuell auch sogenannte Opiate verschreiben. In manchen Fällen sind weitere Medikamente sinnvoll, zum Beispiel muskelentspannende Medikamente (Muskelrelaxanzien).

Gegen Osteoporose-Schmerzen helfen oft auch physikalische Therapiemaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise Kälte- oder Wärmebehandlungen, Massagen oder auch Akupunktur. Bei manchen Patienten lassen sich die Beschwerden damit ausreichend lindern. Bei anderen können physikalische Therapien die Behandlung mit Schmerzmitteln ergänzen.

Hinweis: Bei länger anhaltenden Schmerzen infolge von Wirbelkörperbrüchen kann der Arzt dem Patienten auch ein halbelastisches Mieder verschreiben.

Operation

Bei Wirbelkörpereinbrüchen kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Bei der sogenannten Vertebroplastie bringt der Chirurg Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper ein. Dieser wird dadurch stabilisiert. Bei einer Kyphoplastie wird der Wirbelkörper zuerst mit einem kleinen Ballon aufgedehnt. Das kann den Knochen etwas aufrichten und erleichtert zudem das Einbringen von Zement.

Andere Knochenbrüche infolge von Osteoporose müssen ebenfalls manchmal operiert werden. Beispielsweise erhalten manche Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch ein künstliches Hüftgelenk.

Weitere Tipps zur Osteoporose-Therapie

  • Vermeiden Sie Untergewicht.
  • Verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol.
  • Achten Sie im Alltag auf ein Rücken-schonendes Verhalten (zum Beispiel aufrechte Sitzposition, regelmäßiger Wechsel der Sitzhaltung, kein Tragen schwerer Lasten, keine gebückte Haltung bei der Hausarbeit, Austausch durchgelegener Matratzen).

Außerdem ist es hilfreich, sich einer Selbsthilfegruppe für Osteoporose-Patienten anzuschließen. Solche Gruppen bieten Rat, Hilfe und Austausch mit anderen Patienten. Nutzen Sie dieses Angebot, wenn Sie die Möglichkeit haben!

Osteoporose: Krankheitsverlauf und Prognose

Eine Osteoporose ist bislang nicht heilbar. Umso wichtiger ist es, sie möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Denn ohne Behandlung schreitet eine Osteoporose immer weiter voran. Die Patienten leiden zunehmend unter Knochenschmerzen (etwa Rücken- oder Nackenschmerzen). Die Knochenbrüche häufen sich. Besonders im höheren Alter können sich viele Menschen nur schlecht von schwereren Brüchen erholen.

Besonders gefürchtet ist der Oberschenkelhalsbruch. Er kann ernste Komplikationen und Folgeerkrankungen nach sich ziehen wie Nachblutungen und Wundheilungsstörungen. Die notwendige Operation (wie der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks) birgt weitere Risiken für die Betroffenen. Viele der älteren Patienten sind danach nur noch eingeschränkt beweglich oder werden sogar zum Pflegefall. Etwa 10 bis 20 Prozent aller Patienten mit Oberschenkelhalsbruch sterben an Folgeerkrankungen oder den Operationsrisiken.

Osteoporose: Vorbeugung

Wer Osteoporose vorbeugen will, sollte die bekannten Risikofaktoren minimieren. Dazu zählen zum Beispiel Bewegungsmangel sowie eine Mangel an Kalzium und Vitamin D. Hier die wichtigsten Tipps:

  • Achten Sie auf eine kalziumreiche Ernährung mit Milchprodukten und kalziumhaltigem Wasser. Erwachsene sollten pro Tag 1.000 bis 1.500 Milligramm Kalzium aufnehmen.
  • Essen Sie regelmäßig Produkte mit viel Vitamin D, zum Beispiel fettreiche Fischsorten (wie Hering), Fischöl und Eigelb.
  • Setzen Sie Gesicht und Hände (und wenn möglich auch andere unbedeckte Körperstellen) regelmäßig dem Sonnenlicht aus: Im Sommer fünf bis 15 Minuten täglich, im Frühling und Herbst zehn bis 25 Minuten täglich. Dann kann der Körper einen Großteil seines Vitamin D-Bedarfs decken, indem er das Vitamin selber herstellt.
  • Meiden Sie Lebensmittel, die sehr viel Phosphat enthalten. Sie hemmen die Kalzium-Aufnahme im Darm und fördern die Kalzium-Freisetzung aus den Knochen. Phosphatreich sind zum Beispiel Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Colagetränke.
  • Verzichten Sie auf Tabak und Alkohol und trinken Sie nicht zu viel Kaffee. Diese Genussmittel sind ebenfalls schlecht für die Knochen.
  • Ein weiterer unverzichtbarer Baustein der Osteoporose-Vorbeugung ist regelmäßige Bewegung. Seien sie regelmäßig körperlich aktiv, am besten mehrmals pro Woche. Das stärkt die Knochen.

Weiterführende Informationen

Leitlinien:

  • Leitlinie "" des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (2017)

Selbsthilfegruppen:

https://steroid-pharm.com

https://xn--80adrlof.net

http://cialis-viagra.com.ua