Leukämie

Martina Feichter

Martina Feichter hat in Innsbruck Biologie mit Wahlfach Pharmazie studiert und sich dabei auch in die Welt der Heilpflanzen vertieft. Von dort war es nicht weit zu anderen medizinischen Themen, die sie bis heute fesseln. Sie ließ sich an der Axel Springer Akademie in Hamburg zur Journalistin ausbilden und arbeitet seit 2007 für e-happiness.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

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Der Begriff Leukämie bezeichnet verschiedene Krebserkrankungen des blutbildenden Systems („Blutkrebs“). Allen gemeinsam ist, dass sich entartete weiße Blutkörperchen (Leukozyten) unkontrolliert vermehren. Darauf deutet schon der Name hin: "Leukämie" heißt übersetzt "weißes Blut". Lesen Sie hier mehr über die Symptome, Ursachen, Behandlung und Prognose von Leukämie!

leukämie

Leukämie: Kurzübersicht

  • Was ist Leukämie? Gruppe von Krebserkrankungen des blutbildenden Systems. Auch "Blutkrebs" oder "Leukose" genannt.
  • Häufige Formen: Akute myeloische Leukämie (AML), Akute lymphatische Leukämie (ALL), Chronische myeloische Leukämie (CML), Chronische lymphatische Leukämie (CLL; eigentlich eine Form von Lymphdrüsenkrebs)
  • Mögliche Symptome: Müdigkeit und Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit, schnelle Ermüdbarkeit, Hautblässe, Neigung zu Blutungen und blauen Flecken (Hämatomen), Neigung zu Infekten, Fieber unklarer Ursache, Gewichtsverlust, Nachtschweiß etc.
  • Häufigkeit: Pro Jahr erkranken in Deutschland 13.700 Menschen an Leukämien, meist im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Etwa vier Prozent der Patienten sind Kinder unter 15 Jahren.
  • Behandlungsmöglichkeiten: abhängig von Art und Stadium der Leukämie; z.B. Chemotherapie, Tyrosinkinasehemmer, Interferone, monoklonale Antikörper, Strahlentherapie, Stammzelltransplantation etc.
  • Prognose: Akute Leukämie ist oft heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Bei chronischer Leukämie kann eine Therapie die Überlebenszeit vieler Patienten verlängern. Heilung ist hier höchstens durch eine risikoreiche Stammzelltransplantation möglich.

Leukämie: Symptome

Leukämie kann sich plötzlich mit Symptomen bemerkbar machen und schnell verlaufen. Mediziner sprechen dann von akuter Leukämie. In anderen Fällen entwickelt sich der Blutkrebs langsam und schleichend. Dann handelt es sich um eine chronische Leukämie.

Wie Leukämie die Blutbildung stört
Blutbildung bei Leukämie
Bei Leukämie können sich die Blutstammzellen nicht mehr zu funktionstüchtigen Blutzellen weiterentwickeln.

Akute Leukämie: Symptome

Relativ schnell entwickeln sich die Beschwerden bei einer akuten Leukämie. Symptome sowohl bei Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) als auch Akuter Myeloischer Leukämie (AML) sind unter anderem:

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • anhaltendes Fieber
  • nächtliches Schwitzen
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Knochen- und Gelenkschmerzen (v.a. bei Kindern mit ALL)

Der Körper der Patienten produziert große Mengen unreifer weißer Blutkörperchen (Leukozyten). Diese verdrängen die gesunden Blutzellen, also reife Leukozyten, rote Blutkörperchen (Erythrozyten) sowie Blutplättchen (Thrombozyten). Das verursacht weitere Leukämie-Anzeichen. So führt der Mangel an roten Blutkörperchen zu Blutarmut (Anämie). Die Betroffenen leiden zum Beispiel unter:

Der Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) bei akuter Leukämie bewirkt oft eine verstärkte Blutungsneigung. Die Patienten haben zum Beispiel häufig Zahnfleisch- oder Nasenbluten. Bei einer Verletzung dauert es länger als sonst, bis eine Wunde aufhört zu bluten. Außerdem bekommen die Patienten vermehrt blaue Flecken (Hämatome) - ein weiteres typisches Anzeichen. Bei schwerem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) entstehen gleiche rote Einblutungen in der Haut, sogenannte Petechien.

Leukämie kann auch die Infektabwehr schwächen. Dadurch leiden die Patienten oft unter hartnäckigen Infektionen wie schlecht abheilenden Entzündungen in der Mundhöhle. Der Grund: Der Körper der Patienten besitzt zu wenig funktionsfähige weiße Blutkörperchen – und diese dienen normalerweise der Infektabwehr. Das Immunsystem bei Leukämie ist also insgesamt geschwächt.

Weitere mögliche Leukämie-Symptome sind:

  • schmerzlos geschwollene Lymphknoten
  • vergrößerte Leber und Milz
  • Hautausschläge
  • Zahnfleischwucherung

Chronische Leukämie: Symptome

Eine chronische Leukämie beginnt schleichend. In den ersten Monaten oder sogar Jahren haben viele Patienten keinerlei Beschwerden. Einige berichten nur von allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit. Diese werden meist nicht als Anzeichen für Leukämie erkannt. Deshalb gehen die meisten Patienten auch nicht zum Arzt. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium entwickeln sich bei der chronischen Leukämie Symptome, die einem akuten Verlauf ähneln.

Bei der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) unterscheidet man drei Phasen, in denen die Erkrankung zunehmend aggressiver wird. Das zeigt sich auch an den Leukämie-Anzeichen:

  • Chronische Phase: Hier ist die Zahl der weißen Blutkörperchen krankhaft erhöht (Leukozytose) und die Milz vergrößert (Splenomegalie). Letzteres kann ein Druckgefühl im linken Oberbauch verursachen. Weitere Leukämie-Symptome in dieser Phase sind etwa Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit.
  • Akzelerationphase (Übergangsphase): Die Zahl der Leukozyten steigt noch weiter an. Gleichzeitig sinkt die Zahl der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen. Typische Symptome der CML sind nun Hautblässe, Herzrasen, Luftnot sowie häufiges Nasen- und Zahnfleischbluten. Auch Nachtschweiß und Fieber können auftreten. Die Leber ist zunehmend vergrößert.
  • Blastenkrise (Blastenschub): In dieser letzten Krankheitsphase gibt das Knochenmark große Mengen unreifer Vorstufen von Blutzellen (sogenannte Myeloblasten und Promyelozyten) ins Blut ab. Das verursacht Symptome, die denen einer akuten Leukämie ähneln. Meist versterben die Patienten bald.

Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) schreitet ebenfalls nur langsam fort. Deshalb steckt auch der Begriff "Leukämie" in ihrem Namen. Eigentlich handelt es sich aber nicht um Blutkrebs, sondern um eine Sonderform von Lymphdrüsenkrebs (malignes Lymphom).

Übersicht der Leukämie-Formen

Die vier Hauptformen der Leukämie sind:

Leukämie-Form

Anmerkungen

Akute myeloische Leukämie (AML)

- beginnt recht plötzlich und schreitet schnell voran

- häufigste akute Leukämie

- ca. die Hälfte der Patienten ist älter als 70 Jahre

Chronische myeloische Leukämie (CML)

- langsamer, schleichender Verlauf (außer im letzten Stadium: Blastenkrise)

- mittleres Erkrankungsalter bei 50 bis 60 Jahren

- bei Kindern sehr selten

Akute lymphatische Leukämie (ALL)

- beginnt recht plötzlich und schreitet schnell voran

- häufigste aller Leukämie-Formen

- v.a. bei Kindern (ALL ist die häufigste Krebsart bei Kindern); erwachsene Patienten meist älter als 80 Jahre

Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

- langsamer, schleichender Verlauf

- häufigste Leukämie bei Erwachsenen; mittleres Erkrankungsalter bei 70 bis 75 Jahren

- zählt nicht zu den "echten" Leukämien, sondern zu Lymphdrüsenkrebs (maligne Lymphome)

Daneben gibt es noch weitere Leukämie-Typen, die aber sehr selten sind. Ein Beispiel ist die Haarzell-Leukämie.

Mit den Leukämien verwandt sind die sogenannten myelodysplastischen Syndrome (MDS). Das sind ebenfalls chronische Erkrankungen des Knochenmarks, bei der zu wenig funktionstüchtige Blutzellen gebildet werden. Die Symptome ähneln einer Chronischen Myeloischen Leukämie. Sie sind aber anfangs weniger ausgeprägt. Bei ungefähr 25 bis 30 Prozent der Patienten entsteht aus dem myelodysplastischen Syndrom früher oder später ein voll ausgeprägte Leukämie, nämlich eine Akute Myeloische Leukämie.

Myeloische Leukämie

Myeloische Leukämien gehen von den sogenannten myeloischen Vorläuferzellen im Knochenmark aus. Aus diesen Vorläuferzellen entwickeln sich normalerweise gesunde rote Blutkörperchen, Blutplättchen sowie Granulozyten und Monozyten. Bei den letzten beiden handelt es sich um Untergruppen der weißen Blutkörperchen.

Wenn aber myeloische Vorläuferzellen entarten und unkontrolliert zu wachsen beginnen, entwickelt sich eine myeloische Leukämie. Je nach ihrem Verlauf unterscheiden Mediziner die Akute Myeloische Leukämie (AML) und die Chronische Myeloische Leukämie (CML). An beiden Formen von Blutkrebs erkranken vor allem Erwachsene. Dabei ist die AML deutlich häufiger als die CML.

Mehr die beiden Formen von myeloischem Blutkrebs lesen Sie im Beitrag Myeloische Leukämie.

Lymphatische Leukämie

Lymphatische Leukämien gehen von anderen Blutzellen-Vorstufen aus als der myeloische Blutkrebs: Hier entarten die sogenannten lymphatischen Vorläuferzellen. Aus ihnen gegen die Lymphozyten hervor. Diese Untergruppe der weißen Blutkörperchen ist sehr wichtig für die gezielte (spezifische) Abwehr von Fremdstoffen und Krankheitsserregern (spezifische Immunabwehr).

Auch hier spricht man je nach Krankheitsverlauf von Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) oder Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLM). Die ALL ist die häufigste Form von Blutkrebs bei Kindern und Jugendlichen. Die CLL tritt dagegen typischerweise im höheren Erwachsenenalter auf. Sie wird nur wegen ihres Verlaufs als "Leukämie" (Blutkrebs) bezeichnet. Eigentlich ist die CLL eine Form von Lymphdrüsenkrebs - sie zählt zu den sogenannten Non-Hodgkin-Lymphomen.

Mehr über diese beiden Krebserkrankungen erfahren Sie im Beitrag Lymphatische Leukämie.

Haarzell-Leukämie

Die Haarzell-Leukämie (oder Haarzellenleukämie) ist eine sehr seltene Krebserkrankung. Für sie gilt das Gleiche wie für die Chronische Lymphatische Leukämie: Der Namensteil "Leukämie" zeigt nur an, dass die Erkrankung wie Blutkrebs verläuft. Sie wird aber dem Lymphdrüsenkrebs (genauer: den Non-Hodgkin-Lymphomen) zugerechnet.

Der Namensteil "Haarzellen" kommt daher, dass die Krebszellen haarartige Ausläufer besitzen.

Die Haarzell-Leukämie kommt nur im Erwachsenenalter vor. Dabei erkranken Männer deutlich häufiger daran als Frauen. Die chronische Erkrankung ist nicht sehr aggressiv. Die meisten Patienten haben eine normale Lebenserwartung.

Alles Wichtige über diese Krebserkrankung lesen Sie im Beitrag Haarzell-Leukämie.

Leukämie bei Kindern

Leukämie ist vor allem eine Erkrankung der Erwachsenen: Sie machen etwa 96 Prozent aller Patienten aus. Wenn sich eine Leukämie bei Kindern entwickelt, handelt es sich fast immer um eine Akute Lymphatische Leukämie (ALL). An zweiter Stelle folgt die Akute Myeloische Leukämie (AML). Chronische Leukämien sind bei Kindern sehr selten.

Wenn eine akute Blutkrebs-Erkrankung im Kindesalter frühzeitig entdeckt und behandelt wird, sind die Heilungschancen gut. Im Vergleich dazu haben akute Leukämien bei Erwachsenen eher eine schlechte Prognose.

Alles Wichtige über Blutkrebs bei Kindern erfahren Sie im Beitrag Leukämie bei Kindern.

Leukämie: Behandlung

Die Leukämie-Behandlung wird individuell an jeden Patienten angepasst. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Neben dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ist das vor allem der Verlauf der Erkrankung (akut oder chronisch).

Akute Leukämie: Behandlung

Möglichst schnell nach der Diagnose "Akute Leukämie" sollten Patienten mit einer Chemotherapie beginnen. Sie gilt als wichtigste Therapiemethode bei akutem Blutkrebs. Der Patient erhält dabei spezielle Medikamente, sogenannte Zytostatika (Chemotherapeutika). Sie hindern Krebszellen (und andere sich schnell teilende Zellen) am Wachsen. Die geschädigten Zellen können sich also nicht weiter vermehren. Sie werden daraufhin von körpereigenen Kontrollmechanismen erkannt und gezielt abgebaut.

Meist werden die Zytostatika als Infusion direkt in eine Vene (als Infusion) verabreicht, gelegentlich aber auch als Tabletten eingenommen. Sie können einzeln oder in Kombination sowie in unterschiedlichen Dosierungen gegeben werden. So lässt sich die Chemotherapie individuell an jeden Patienten anpassen. Die Behandlung erfolgt außerdem in Zyklen: Der Patient erhält die Zytostatika an einem Tag oder an mehreren Tagen hintereinander. Dann folgt eine Behandlungspause (Tage bis Monate), bevor ein neuer Zyklus begonnen wird. Die meisten Krebspatienten erhalten im Schnitt vier bis sechs solcher Chemotherapie-Zyklen.

Grundsätzlich verläuft die Akute-Leukämie-Therapie in drei Phasen, die sich zusammen über Monate und Jahre erstrecken können:

  1. Induktionstherapie: Die Patienten erhalten hier eine starke Chemotherapie, die möglichst alle Krebszellen beseitigen und die schwersten Symptome lindern soll. Die Behandlung wird meist stationär im Krankenhaus durchgeführt.
  2. Konsolidierungstherapie: Sie ist darauf ausgerichtet, den Erfolg der Induktionstherapie zu "verfestigen". Dazu erhalten viele Patienten eine angepasste Chemotherapie, um eventuell verbliebene Krebszellen zu beseitigen.
  3. Erhaltungstherapie: Hier geht es darum, den Behandlungserfolg zu stabilisieren und einen Rückfall (Rezidiv) zu verhindern. Dabei kann die Erhaltungstherapie von Patient zu Patient sehr unterschiedlich gestaltet sein. Oft werden Zytostatika in Tablettenform über mindestens ein Jahr gegeben.

Achtung: Die Induktionstherapie kann so erfolgreich sein, dass sich in Blut und Knochenmark des Patienten praktisch keine Krebszellen mehr nachweisen lassen. Mediziner sprechen dann von einer Remission. Sie bedeutet aber nicht, dass die Leukämie geheilt ist. Es können noch einzelne Krebszellen überlebt haben. Deshalb sind weitere Therapieschritte (Konsolidierungstherapie) nötig.

Nach der Erhaltungstherapie schließt sich die Nachsorge an: Blut und Knochenmark des Patienten werden regelmäßig untersucht. Falls es zu einem Rückfall kommt, lassen sich die Krebszellen auf diese Weise frühzeitig entdecken. Außerdem geht es bei der Nachsorge darum, eventuelle Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der vorausgegangenen Chemotherapien zu behandeln.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Manchmal ist eineStammzelltransplantation ebenfalls Teil der Leukämie-Behandlung. Die Stammzellen sind die "Mutterzellen", aus denen im Knochenmark alle Blutzellen entstehen (und zwar lebenslang). Vor der Transplantation werden mit einer hoch dosierten Chemotherapie (und eventuellen Ganzkörperbestrahlung) praktisch das gesamte Knochenmark des Patienten sowie (hoffentlich) alle Krebszellen zerstört. Danach überträgt man dem Patienten gesunde Stammzellen wie bei einer Transfusion. Die Zellen siedeln sich in den Markhöhlen der Knochen an und produzieren neue, gesunde Blutzellen.

Meist werden bei Leukämie Stammzellen von einem gesunden Spender übertragen (Allogene Stammzelltransplantation). Seltener handelt es sich um Stammzellen des Patienten selbst, die ihm vor der Zerstörung des Knochenmarks entnommen wurden (Autologe Stammzelltransplantation). Die Therapiemethode kommt vor allem dann in Betracht, wenn andere Behandlungen (vor allem Chemotherapie) nicht ausreichend wirken oder der Patient einen Rückfall erleidet.

Viele Patienten mit Akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erhalten zusätzlich zur Chemotherapie eine Strahlentherapie. Zum einen wird vorbeugend der Kopf bestrahlt, da die Krebszellen häufiger das Gehirn befallen. Zum anderen können mittels Bestrahlung gezielt bösartig veränderte Lymphknoten (etwa im Brustbereich) behandelt werden.

Chronische Leukämie: Behandlung

Die Chronische Myeloische Leukämie (CML) wird meist in der chronisch stabilen Krankheitsphase (siehe oben) entdeckt. Der Arzt verschreibt dann meist sogenannte Tyrosinkinasehemmer (wie Imatinib). Diese Medikamente wirken sehr gezielt gegen Blutkrebszellen: Sie hemmen Wachstumssignale in den Zellen. Das kann die Erkrankung über viele Jahre aufhalten. Die Tyrosinkinasehemmer werden als Tablette eingenommen, meist lebenslang.

Gleichzeitig werden das Blut und das Knochenmark der Patienten regelmäßig kontrolliert. Falls sich etwa die Blutwerte oder das Befinden des Patienten verschlechtern, deutet dies darauf hin, dass die CML in die nächste Phase (Akzelerationsphase) übergeht. Der Arzt ändert dann die medikamentöse Behandlung: Er verschreibt andere Tyrosinkinasehemmer. So lässt sich bei vielen Patienten die Erkrankung wieder in eine chronisch stabile Phase zurückführen.

Wenn das nicht gelingt, kommt eventuell eine Allogene Stammzelltransplantation in Frage - also die Transplantation von gesunden, blutbildenden Stammzellen eines Spenders. Das ist bislang die einzige Therapieform, bei der die Chance besteht, die Chronische myeloische Leukämie vollständig zu heilen. Allerdings ist sie sehr risikoreich. Deshalb werden vorher bei jedem Patienten sorgfältig Nutzen und mögliche Risiken der Behandlung abgewogen.

In jedem Krankheitsstadium kann sich der Zustand eines Patienten innerhalb kurzer Zeit deutlich verschlechtern. Dann sprechen Mediziner von einer Blastenkrise. Die Betroffenen erhalten wie bei einer akuten Leukämie eine meist intensive Chemotherapie. So versucht man, die Anzeichen der Erkrankung möglichst schnell zurückzudrängen. Hat sich der Zustand der Patienten wieder gebessert und stabilisiert, kann eventuell eine Stammzelltransplantation sinnvoll sein.

Manche Patienten mit CML werden mit Interferonen behandelt. Das sind Botenstoffe, mit denen sich die Zellen des Immunsystems untereinander verständigen. Sie können das Wachstum der Krebszellen hemmen. Allerdings sind Interferone - ebenso wie die Chemotherapie - bei CML meist weniger wirksam als die oben beschriebenen Tyrosinkinasehemmer.

Das gilt aber nicht immer: Am besten wirken die Tyrosinkinasehemmer bei Patienten, deren Krebszellen das sogenannte "Philadelphia-Chromosom" besitzen. So nennt man ein charakteristisch verändertes Chromosom 22. Es lässt sich bei mehr als 90 Prozent aller CML-Patienten nachweisen. Die restlichen Patienten haben das veränderte Chromosom nicht. Bei ihnen schlägt die Behandlung mit Tyrosinkinasehemmern dshalb oft nicht so gut an. Dann kann es nötig sein, die Therapie zu ändern und zum Beispiel Interferone einzusetzen.

Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) erfordert bei vielen Patienten lange Zeit keine Behandlung. Erst wenn sich die Blutwerte verschlechtern oder im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden auftreten, leiten Mediziner eine Therapie ein - angepasst an jeden einzelnen Patienten.

Viele Erkrankte erhalten zum Beispiel eine Chemotherapie plus sogenannte Monoklonale Antikröper (Immunchemotherapie oder Chemoimmuntherapie): Die künstlich hergestellten Antikörper binden gezielt an den Krebszellen und markieren sie dadurch für das Immunsystem. Beide Therapiefromen werden gelegentlich auch einzeln eingesetzt.

Weisen die Krebszellen bestimmte genetische Veränderungen auf, kann eine Behandlung mit Tyrosinkinasehemmern sinnvoll sein. Diese Medikamente blockieren ein krankhaft verändertes Enzym, welches das Wachstum der Krebszellen fördert.

Wenn andere Behandlungen nicht wirken oder es später zu einem Rückfall kommt, führen Ärzte manchmal eine Stammzelltransplantation durch: Den CLL-Patienten werden nach einer aggressiven Chemotherapie gesunde, blutbildende Stammzellen eines Spenders (Allogene Stammzelltransplantation) übertragen. Diese riskante Behandlung eignet sich aber nur für junge beziehungsweise sehr fitte Patienten.

Begleitmaßnahmen (Supportivtherapie)

Neben der Leukämie-Behandlung mittels Chemotherapie, Strahlentherapie & Co. sind auch unterstützende (supportive) Maßnahmen sehr wichtig. Sie dienen zum Beispiel dazu, Symptome der Erkrankung und Folgen der Behandlung zu verringern. Das kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten enorm verbessern.

Beispielsweise sind Übelkeit und Erbrechen häufige und sehr unangenehme Nebenwirkungen einer Chemotherapie bei Leukämie (und anderen Krebserkrankungen). Sie lassen sich mit speziellen Medikamenten (Antiemetika) lindern.

Die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen ist ebenfalls ein ernstes Problem bei Leukämie. Sowohl die Erkrankung selbst als auch die Chemotherapie schwächen das Immunsystem. Es kann dann Krankheitserreger schlechter bekämpfen. Das begünstigt Infektionen, die dann zudem noch sehr schwer verlaufen können. Manchmal werden sie sogar lebensbedrohlich! Deshalb sind eine sorgfältige Hygiene und eine möglichst keimarme Umgebung sehr wichtig für Leukämie-Patienten. Viele erhalten zudem Antibiotika, um bakterielle Infektionen zu verhindern oder zu behandeln. Auch gegen Pilzinfektionen gibt es spezielle Wirkstoffe, sogenannte Antimykotika.

Auch weitere Beschwerden lassen sich oftmals gezielt behandeln, zum Beispiel eine Blutarmut (Anämie) mittels Bluttransfusion und Schmerzen mit geeigneten Schmerzmitteln.

Leukämie: Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für die verschiedenen Blutkrebsformen sind bislang nicht eindeutig geklärt. Experten haben aber mehrere Risikofaktoren identifiziert, welche die Entstehung von Leukämie begünstigen. Dazu zählen:

Genetische Veranlagung: Das Leukämie-Risiko ist leicht erhöht, wenn in der eigenen Familie schon häufiger Krebserkrankungen aufgetreten sind. Außerdem machen auch bestimmte genetische Erkrankungen anfälliger für Blutkrebs. So haben zum Beispiel Menschen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) ein 20-fach höheres Risiko für eine Akute Myeloische Leukämie (AML) als Menschen ohne diese Erbgutveränderung.

Alter: Die Entstehung der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) wird vom Alter beeinflusst: Das Erkrankungsrisiko nimmt mit den Lebensjahren zu. Das Gleiche gilt bei der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) und der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL). Dagegen tritt die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) hauptsächlich im Kindesalter auf.

Rauchen: Qualmen ist für ungefähr zehn Prozent aller Leukämie-Erkrankungen verantwortlich, schätzen Forscher. So liegt zum Beispiel bei aktiven Rauchern das Risiko für eine Akute myeloische Leukämie (AML) um 40 Prozent höher als bei Menschen, die nie geraucht haben. Bei ehemaligen Rauchern ist das Erkrankungsrisiko immerhin noch um 25 Prozent erhöht.

Ionisierende Strahlen: Darunter versteht man verschiedene energiereiche Strahlen, zum Beispiel radioaktive Strahlen. Sie schädigen das Erbgut - besonders in jenen Körperzellen, die sich häufig teilen. Dazu zählen auch die blutbildenden Zellen im Knochenmark. In der Folge kann sich eine Leukämie entwickeln. Dabei gilt: Je höher die Strahlendosis ist, die auf den Körper einwirkt, desto größer ist das Leukämie-Risiko.

Auch bei einer Strahlentherapie gegen Krebs kommen solche ionisierenden Strahlen zum Einsatz. Sie können nicht nur, wie gewünscht, die Krebszellen abtöten, sondern zudem das Erbgut in den gesunden Zellen schädigen. In seltenen Fällen entwickeln die Patienten dadurch eine strahlenbedingte zweite Krebserkrankung.

Röntgenstrahlen sind ebenfalls ionisierend. Experten gehen aber davon aus, dass eine gelegentliche Röntgenuntersuchung keine Leukämie auslösen kann. Trotzdem sollte man Röntgenbilder nur, wenn unbedingt nötig, anfertigen. Denn die Schäden, welche die Strahlen im Körper anrichten, können sich im Laufe des Lebens addieren.

Chemische Substanzen: Verschiedene chemische Stoffe können das Leukämie-Risiko erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel Benzol und andere organische Lösungsmittel. Auch Insektenbekämpfungsmittel (Insektizide) und Pflanzenschutzmittel (Herbizide) stehen im Verdacht, Blutkrebs zu begünstigen.

Gesichert ist dieser Zusammenhang für bestimmte Medikamente, die eigentlich zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden (wie Zytostatika): Sie können langfristig die Entstehung von Leukämie fördern. Vor ihrer Anwendung wägen Ärzte deshalb Nutzen und Risiken solcher Medikamente sorgfältig gegeneinander ab.

Viren: An der Entstehung einer sehr seltenen Form von Leukämie sind bestimmte Viren (HTL-Viren I und II) beteiligt. An dieser sogenannten Humanen T-Zell-Leukämie erkranken hauptsächlich Menschen im japanischen Raum. Bei uns ist diese Blutkrebs-Variante extrem selten.

Alle anderen Formen von Leukämie (AML, CML, ALL, CLL etc.) entstehen nach derzeitigem Wissensstand ohne jegliche Beteiligung von Viren oder anderen Krankheitserregern.

Leukämie: Untersuchungen und Diagnose

Während eine chronische Leukämie meist längere Zeit symptomfrei bleibt, beginnen akute Formen relativ plötzlich und schreiten schnell voran. Symptome wie verminderte Leistungsfähigkeit, Blässe, Herzrasen, häufiges Nasenbluten oder anhaltendes Fieber kommen jedoch auch bei vielen anderen und zum Teil harmlosen Erkrankungen vor. Deshalb werden sie nicht immer gleich ernst genommen. Bei solchen Beschwerden besteht jedoch immer der Verdacht auf eine Leukämie. Deshalb sollte man unbedingt zum Arzt gehen.

Der erste Ansprechpartner bei Verdacht auf Blutkrebs ist der Hausarzt. Er wird den Patienten gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen, zum Beispiel an einen Spezialisten für Blut- und Krebserkrankungen (Hämatologe oder Onkologe).

Gespräch und körperliche Untersuchung

Der Arzt wird zuerst die Krankengeschichte erheben (Anamnese). Dazu fragt er, wie sich der Patient im Allgemeinen fühlt, welche Beschwerden er hat und seit wann diese bestehen. Auch Angaben zu eventuellen anderen Erkrankungen, die aktuell bestehen oder früher aufgetreten sind, können wichtig sein. Außerdem erkundigt sich der Arzt zum Beispiel, ob der Patient irgendwelche Medikamente erhält und ob Krebserkrankungen in der Familie bekannt sind.

Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Dabei wird der Arzt unter anderem Lunge und Herz abhören, den Blutdruck messen sowie Leber, Milz und Lymphknoten abtasten. Die Ergebnisse helfen dem Arzt, den Allgemeinzustand des Patienten besser einzuschätzen.

Blutuntersuchung

Wichtig bei Verdacht auf Leukämie oder eine verwandte Erkrankung ist die Blutuntersuchung. Es werden ein kleines Blutbild und ein Differenzialblutbild erstellt. Das kleine Blutbild gibt unter anderem die Zahl der weißen Blutkörperchen (Gesamtzahl), der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen an. Für das Differenzialblutbild werden die verschiedenen Untergruppen der weißen Blutkörperchen einzeln gemessen. Außerdem kann unter dem Mikroskop auch das Aussehen der Blutzellen beurteilt werden.

Krankhaft veränderte Blutwerte wie eine erhöhte Zahl an weißen Blutkörperchen und ein Mangel an roten Blutkörperchen können ein wichtiger Hinweis auf Leukämie sein. Allerdings können sie auch viele andere Erkrankungen als Ursache haben.

Neben den Blutzellen werden im Labor auch andere Blutparameter beurteilt, beispielsweise die Nierenwerte und Leberwerte. Diese Werte zeigen an, wie gut diese beiden Organe arbeiten. Falls sich im weiteren Verlauf eine Leukämie bestätigt und die Nieren- und/oder Leberwerte des Patienten schlecht sind, muss das bei der Therapieplanung berücksichtigt werden.

Das Labor prüft auch, ob sich im Blut Anzeichen für eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen finden lassen. Diese Keime könnten nämlich ebenfalls für manche Beschwerden verantwortlich sein, zum Beispiel für eine erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen, Fieber und Abgeschlagenheit.

Knochenmarkpunktion

Bei jedem Verdacht auf Leukämie ist es notwendig, das Knochenmark des Patienten genau zu untersuchen. Dazu entnimmt der Arzt bei örtlicher Betäubung mit einer Spezialnadel eine Knochenmarkprobe, meist aus dem Beckenknochen (Knochenmarkpunktion). Im Labor werden Anzahl und Aussehen der Knochenmarkzellen begutachtet. Bei typischen Veränderungen kann man eine Leukämie eindeutig feststellen. Manchmal lässt sich sogar die Form der Erkrankung bestimmen. Zudem können die Zellen auf Veränderungen in ihrem Erbgut untersucht werden (zum Beispiel das "Philadelphia-Chromosom" bei Chronischer myeloischer Leukämie).

Erwachsene und größere Kinder erhalten vor der Entnahme des Knochenmarks in der Regel eine örtliche Betäubung. Bei kleineren Kindern kann eine kurze Narkose sinnvoll sein. Die ganze Punktion dauert meist nur etwa 15 Minuten und kann ambulant durchgeführt werden.

Weitere Untersuchungen

Wenn die Diagnose Leukämie gesichert ist, sind oft weitere Untersuchungen notwendig. Sie sollen zeigen, ob auch andere Körperregionen und Organe von den Krebszellen befallen sind. Auch die allgemeine Verfassung des Patienten lässt sich mit solchen Untersuchungen besser abschätzen. Dies ist wichtig für die Therapieplanung.

So kann man zum Beispiel innere Organe (Milz, Leber etc.) mittels Ultraschall untersuchen. Eventuell wird auch eine Computertomografie (CT) gemacht. Dieses bildgebende Verfahren eignet sich auch, um die Knochen zu beurteilen. Das ist wichtig, wenn der Arzt vermutet, dass die Krebszellen sich nicht nur im Knochenmark, sondern auch im Knochen selbst ausgebreitet haben. Manchmal wird dann auch eine Kernspintomografie (MRT) oder eine Szintigrafie durchgeführt.

Bei der Akuten lymphatischen Leukämie (ALL) sowie einigen Unterformen der Akuten myeloischen Leukämie (AML) befallen die Krebszellen manchmal das Gehirn oder die Hirnhäute. Mögliche Anzeichen dafür sind Kopfschmerzen sowie Nervenausfälle wie Sehstörungen und Lähmungen. Dann kann eine Probe der Rückenmarksflüssigkeit entnommen (Lumbalpunktion) und im Labor analysiert werden. Auch ein MRT kann hilfreich sein, um einen Krebsbefall des Gehirns nachzuweisen.

Leukämie: Krankheitsverlauf und Prognose

Bei vielen Menschen mit Leukämie sind heute die Überlebensaussichten deutlich besser als noch vor mehreren Jahren oder Jahrzehnten. Moderne Therapien können oft die Heilungschancen verbessern. Falls der Krebs schon zu weit fortgeschritten ist, kann eine Behandlung aber zumindest die Beschwerden vieler Patienten lindern und ihre Überlebenszeit verlängern.

Im Einzelfall hängt die Prognose bei Leukämie von verschiedenen Faktoren ab. An erster Stelle stehen die Art der Krebserkrankung und das Krankheitsstadium zum Zeitpunkt der Diagnose. Einen Einfluss auf die Prognose hat auch, wie gut der Patient auf die Therapie anspricht. Weitere Faktoren, die bei Leukämie Lebenserwartung und Heilungschancen beeinflussen, sind das Alter und der Allgemeinzustand des Patienten sowie eventuelle Begleiterkrankungen.

Leukämie: Heilungschancen

"Ist Leukämie heilbar?" Diese Frage stellen sich viele Patienten und ihre Angehörigen. Prinzipiell gilt, dass bei akuter Leukämie Heilung möglich ist. Je früher die Erkrankung entdeckt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das trifft vor allem auf jüngere Patienten zu:

Ohne Behandlung überleben die meisten Patienten die Diagnose Akute Leukämie nur etwa drei Monate. Mit Behandlung leben bei der Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) fünf Jahre nach der Diagnose noch 95 Prozent der Kinder und 70 Prozent der Erwachsenen. Bei der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate 40 bis 50 Prozent bei Patienten unter 60 Jahren und 20 Prozent in der Altersgruppe 60+.

Auch wenn sich der Krebs zurückdrängen lässt, kann es später zu einem Rückfall (Rezidiv) kommen, auch noch nach Monaten und Jahren. Besonders bei einem frühen Rückfall sinken die Heilungschancen. Leukämie-Patienten müssen dann erneut behandelt werden. Manchmal wählen Ärzte dabei eine aggressivere Therapie oder andere Behandlungsmethoden.

Bei einerchronischen Leukämie vermehren sich die Krebszellen langsamer als bei akuten Krebsformen (Ausnahme: Blastenkrise bei CML) - und das meist jahrelang. Deshalb ist die Behandlung in der Regel weniger intensiv, muss dafür aber langfristig fortgesetzt werden. Heilen lässt sich eine chronische Leukämie im Allgemeinen zwar nicht (diese Chance besteht höchstens bei der riskanten Stammzelltransplantation). Bei vielen Patienten kann die Therapie aber die Symptome mildern und das Fortschreiten der chronischen Leukämie bremsen.

Weiterführende Informationen

Buchempfehlungen

Chronische Leukämien: Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige (Rat & Hilfe) (Hermann Delbrück, Kohlhammer, 2008)

Leitlinien

  • "Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit einer chronischen lymphatischen Leukämie" der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und Deutschen Krebshilfe (2017)
  • – ALL - im Kindesalter" der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (2016)
  • der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen (2013)
  • der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen (2018)

Selbsthilfegruppen

MDS-NET Deutschland e.V. (www.mds-net-de.org)

Leukämie-Lymphom-Hilfe S.E.L.P. e.V. (www.selp.de)

Leukämie-Phoenix (www.leukaemie-phoenix.de)

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