close home Startseite
Symptome
expand_more
Medikamente
expand_more
menu Logo Logo
search
clear
search
close home Startseite
Symptome
expand_more
Medikamente
expand_more
Inhaltsverzeichnis
Artikel teilen Nach oben scrollen

Homöopathie - Potenzen

Ein wichtiges Schlagwort in der Homöopathie: Potenzen. Damit ist gemeint, wie homöopathische Mittel verdünnt werden, das geschieht nämlich auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Dieses Verfahren bezeichnet man auch als Potenzierung. Homöopathie-Wirkstoffe werden nach komplexen Regeln verschüttelt. Diese Methode entspricht der Lehre Hahnemanns, des Begründers der Homöopathie, und wird für den Unterschied zwischen einer rein verdünnten Substanz und einem wirkungsvollen homöopathischen Arzneimittel verantwortlich gemacht. Lesen Sie hier mehr zur Technik des Verdünnens und wie unterschiedliche Homöopathie-Potenzen wirken.

Homöopathie Potenzen Homöopathie Potenzen Homöopathie Potenzen

Wie entstehen die Homöopathie-Potenzen?

Bevor eine Homöopathie-Potenz hergestellt werden kann, braucht man zunächst eine sogenannte Urtinktur. Diese wird dann immer weiter verdünnt. Welche Homöopathie-Potenzen genau vorliegen, ist aus dem entsprechenden vorstehenden Buchstaben ersichtlich. Grundsätzlich gibt es C-, D-, LM- und Q-Potenzen.

Bei der Potenzierung wird die Verdünnungsreihe immer weiter fortgesetzt. Um beispielsweise C-Potenzen, etwa C6, zu gewinnen, müssen alle Stufen der Homöopathie-Potenzen-Reihe C1 bis C6 hergestellt werden.

Zuerst wird ein Tropfen der Urtinktur mit 99 Tropfen einer Alkohol-Wasser-Lösung gemischt. Danach wird die Mischung verschüttelt. Das bedeutet, man schlägt ein nicht vollständig gefülltes Fläschchen zehn Mal kräftig auf eine elastische Unterlage. So erhält man eine C1-Potenz. Diesen Vorgang wiederholt man fünf Mal für eine Lösung der Potenz C6.

Mischungen im Verhältnis 1:99 ergeben immer Medikamente mit C-Potenzen. Das C steht für das lateinische Wort centum, das einhundert bedeutet. Soll die häufig verwendete Potenz D12 hergestellt werden, muss die Urtinktur 12 Mal im Verhältnis 1:9 verdünnt werden. D bedeutet decem, lateinisch für zehn – hier ist die Homöopathie-Potenz also niedriger als bei den C-Potenzen.

Neben C-Potenzen und der D12-Homöopathie oder anderen D-Potenzen, gibt es die LM-Potenz oder Q-Potenzen. Sie entsprechen einer Verdünnung von 1:50.000 (von lateinisch: quinquagies millesimus).

Grundsätzlich stellt man also zunächst immer homöopathische Arzneien in flüssiger Form mit unterschiedlichen Homöopathie-Potenzen her. Sie werden dann direkt als Tropfen verkauft (Q-Potenzen), in Tabletten verarbeitet oder auf Globuli (Zuckerkügelchen) aufgetropft. So ergeben sich dann zum Beispiel unterschiedliche Globuli-Potenzen.

Ab der Homöopathie-Dosierung C12 ist die Verdünnung dabei so hoch, dass rein rechnerisch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr in der Arznei enthalten ist.

Welche Homöopathie-Potenzen sollen verwendet werden?

In der klassischen Homöopathie werden vom Therapeuten im allgemeinen C-Potenzen und Q-Potenzen eingesetzt. Sie eignen sich besonders gut für die Behandlung chronischer Krankheiten, können aber auch gegen akute Beschwerden wirken.

D-Potenzen sind zwar in Deutschland weit verbreitet, im Ausland allerdings ungebräuchlich. In ihrer Wirkung sind sie den C-Potenzen ähnlich und werden besonders bei der Selbstbehandlung und der Behandlung akuter Krankheiten empfohlen.

Höhere Homöopathie-Potenzen, stärkere Wirkung?

Homöopathische Arzneimittel sollen umso stärker wirken, je höher sie potenziert sind. Durch den besonderen Verarbeitungsvorgang werde die Heilkraft der Ursubstanz also nicht abgeschwächt, sondern noch verstärkt, so die Lehre Hahnemanns.

Deshalb sollten sogenannte Hochpotenzen, mit höheren Potenzierungsstufen als D/C200 nicht zur Selbstmedikation oder zur Behandlung akuter Beschwerden eingesetzt und nur von einem erfahrenen Homöopathen verordnet werden. Das Gleiche gilt für Homöopathie-Potenzen der Stufe Q, genauer ab Q6.

Buy Sustanon 250 online
Quellen:
  • Kovacs Dr. med., H. et al: Homöopathie So heile ich mich selbst, BLV Buchverlag, 2008
  • Genneper, T. et al: Lehrbuch der Homöopathie, Haug-Verlag, 2004
  • Köhler, G.: Lehrbuch der Homöopathie, Band 2, 4. Auflage, Hippokrates Verlag, 2011
Buy Sustanon 250 online