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Belladonna

Belladonna ist ein homöopathisches Arzneimittel, das vorwiegend bei akuten, plötzlich beginnenden Krankheiten eingesetzt wird. Typischerweise haben die Kranken dabei hohes Fieber und oft starke Schmerzen. Es handelt sich zum Beispiel um grippale Infekte, Erkältungen, Hals- und Ohrenentzündungen oder Husten. Bei diesen Erkrankungen liegt immer eine Entzündung im Körper vor, deshalb kann Belladonna auch bei weiteren entzündlichen Beschwerden wie Schmerzen beim Zahnen, Bauchschmerzen, Sonnenstich, Hitzschlag und vielen anderen angewendet werden. Lesen Sie hier alles über diese Arznei, die viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten besitzt.

Was ist Belladonna?

Belladonna ist der Name des homöopathischen Arzneimittels, das aus der schwarzen Tollkirsche (Atropa belladonna) gewonnen wird. Die Tollkirsche gehört zur Gattung der Nachtschattengewächse und ist für den Menschen giftig. Atropa belladonna wächst auf humusreichen, leicht kalkigen Böden. Die bis zu 150 Zentimeter hohe Pflanze entwickelt nach der Blüte schwarze, kirschartige Beeren. Diese sind sehr giftig, schon drei bis fünf Beeren können bei einem Kleinkind eine tödliche Vergiftung hervorrufen. Die Pflanze ist von Skandinavien bis zum Balkan heimisch, auch in Kleinasien und in Nordafrika findet man sie.

Der Name Belladonna bedeutet im Italienischen „schöne Frau“. Diesen Namen erhielt die Pflanze, weil Augentropfen mit Tollkirschenextrakt die Pupillen weiten, was man früher als Schönheitszeichen ansah. Die meisten Menschen kennen diesen Effekt vom Augenarzt. Dieser benutzt einen der wesentlichen Inhaltsstoffe der schwarzen Tollkirsche (Atropin), um die Augen mit geweiteten Pupillen zu untersuchen.

Die Tollkirsche enthält zahlreiche, stark wirkende Substanzen, sogenannte Alkaloide, darunter Atropin, Hyoscyamin und Skopolamin. Diese Alkaloide wirken insbesondere auf Körperfunktionen wie Verdauung, Blutzirkulation und Fortpflanzung. Außerdem beeinflussen sie Muskelfunktionen und die Herstellung unterschiedlicher Körpersekrete wie Speichel, Schleim, Schweiß und Verdauungssäfte. Belladonna ist auch ein hochwirksames Halluzinogen.

Die Tollkirsche wurde im Mittelalter von Hexen als Zaubermittel eingesetzt, wahrscheinlich wegen ihrer anregenden und halluzinogenen Wirkung. Zusammen mit Bilsenkraut, Stechapfel und Alraune gehört Atropa belladonna zu den Hexenkräutern. Aber auch als Heilmittel bei krampfartigen Beschwerden, Asthma, chronischem Husten, sowie für Abtreibungen und als luststeigerndes Mittel wurde es verwendet.

Belladonna Belladonna Belladonna

Wann wird Belladonna eingesetzt?

Die Krankheitszeichen, bei denen Belladonna eingesetzt wird, entsprechen zum großen Teil den vielfältigen Vergiftungssymptomen der Tollkirsche. Diese finden sich auf körperlicher, aber auch auf psychischer Ebene und sind oftmals ausgesprochen heftig. Deshalb ist das Mittel besonders für akute Krankheiten geeignet. Benutzt man das Mittel bei Entzündungen muss man beachten, dass es nur im Anfangsstadium angewendet werden sollte. Die typischen Entzündungszeichen wie Schmerzen, Rötung, Schwellung und Überwärmung sind Hinweise für eine wahrscheinliche Belladonna-Wirkung. Ist aber bereits Eiter vorhanden, sollte man von der Belladonna-Anwendung absehen.

Es gibt aber auch einige chronische Krankheiten, bei denen Belladonna helfen soll. Diese chronischen Zustände entwickeln sich langsam und werden im Lauf der Zeit immer stärker.

Es gibt ganz typische Auslöser für Krankheiten, die sich für die Belladonna-Anwendung eignen. Etwa nasse Haare oder kalter, trockener Wind, die eine Erkältung nach sich ziehen. Aber auch die Folgen von zu ausgiebigen Aufenthalten in der prallen Sonne sollen gut mit der Belladonna-Wirkung behandelbar sein.

Typische Krankheiten und Zustände, die gut auf Belladonna ansprechen können:

  • Mandelentzündungen (Angina tonsillaris)
  • Fieber
  • Harnblasenentzündungen
  • Brustentzündungen
  • Gelenkentzündungen
  • Grippale Infekte
  • Nasen-Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis)
  • Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündungen (Otitis media)
  • Kopfschmerzen
  • Krampfhafte Magen-Darm-Beschwerden
  • Rückenschmerzen
  • Sonnenstich
  • Sonnenbrand
  • Verbrennungen
  • Hautinfektionen
  • Zahnschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Es gibt einige Erkrankungen, bei denen Belladonna, unter ärztlicher Kontrolle, zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung gegeben werden kann: eitrige Mandelentzündung, Blinddarmentzündung, Scharlach, Masern, Mumps, Fieberkrämpfe, Grippe, Hirnhautentzündung, Hepatitis

Typische Symptome und Beschwerden, die auf Belladonna als passendes homöopathisches Arzneimittel hinweisen, sind:

  • Große Empfindlichkeit gegen Licht, Geräusche, Berührung, Erschütterung
  • Erkrankungen beginnen plötzlich und sehr heftig
  • Schmerzen kommen und gehen plötzlich
  • Hohes Fieber, teilweise mit Halluzinationen
  • Klopfende, pulsierende Kopfschmerzen, die sich durch jede Erschütterung verschlimmern
  • Heißes, rotes Gesicht
  • Erweiterte Pupillen
  • Trockener Mund aber kein Durst
  • Sichtbar pulsierende Halsschlagader im Fieber
  • Halsschmerzen besonders beim Schlucken
  • Erbrechen
  • Krampfartige Schmerzen
  • Kalte Hände und Füße, besonders im Fieber
  • Oft auf der rechten Körperseite schlimmer
  • Die Beschwerden werden besser:
    • im Schatten
    • in dunklen Räumen
    • beim Rückwärtsbiegen des Nackens
    • im Sitzen
  • Die Beschwerden werden schlimmer:
    • bei Bewegung
    • bei Sonnenhitze
    • durch Berührung und Erschütterung
    • bei Licht
    • bei Lärm

Diese Symptome können entweder die eigentlichen Krankheitszeichen sein oder auch zeitgleich auftretende Veränderungen vom Normalzustand. In jedem Fall weisen diese Zeichen darauf hin, dass Belladonna ein passendes homöopathisches Mittel für den Kranken sein kann.

Belladonna für Baby und Kind

Wenn ein Kind eine akute Erkrankung hat und Belladonna-Globuli helfen könnten, wird man dies dem Kind direkt ansehen. Das Belladonna-Kind hat ein stark gerötetes Gesicht, Lippen, Zahnfleisch und Zunge sind oft ebenfalls rot. Die Augen wirken glasig und die Pupillen sind geweitet. Oft sind diese Symptome bei sehr hohem Fieber vorhanden. Der Körper des Kindes glüht förmlich, man kann regelrecht auf einige Zentimeter Abstand fühlen, welche Hitze die Haut abstrahlt. Auch der Kopf des Kindes ist heiß, Arme und Beine sind jedoch kalt.

Mund, Zunge, Kehle und Nase sind sehr trocken. Auch die Haut ist trocken, bis auf die zugedeckten Körperteile. Hier ist die Haut oft verschwitzt. Trotz der Hitze und Trockenheit hat das Kind keinen Durst. Wenn überhaupt, verlangt das kranke Kind nach saurer Limonade oder Zitronensaft.

Hat das Kind Schmerzen oder andere Symptome, so tauchen diese meist sehr plötzlich auf, verschwinden aber auch ebenso schnell wieder. Die Schmerzen machen das Kind unruhig, unkonzentriert und teilweise regelrecht verwirrt. Vor allem bei hohem Fieber treten mitunter Halluzinationen auf, die Kinder sehen Ungeheuer und andere erschreckende Bilder vor den geschlossenen Augen. Auch im Schlaf sind die Kinder meist unruhig und haben schlimme Träume. Manchmal schreien die Kinder vor Angst auf.

Was charakterisiert den Belladonna-Typ?
Der Belladonna-Konstitutionstyp ist gesund, vital und robust. Auch der Gemütszustand ist im Allgemeinen im Gleichgewicht. Da das Mittel zum größten Teil bei akuten Krankheiten eingesetzt wird, ist es auch nicht geeignet, eine Typbeschreibung für den gesunden Menschen zu liefern.

Wird ein Belladonna-Typ krank, fühlt er sich bedroht, zeigt ein Fluchtverhalten und ist unruhig. Er soll Angst vor dem Tod haben. Nach der Theorie machen auch Tiere ihm Angst, besonders schwarze Hunde. Er neigt zu Wutausbrüchen, die sehr plötzlich auftreten können.

Wie wird Belladonna angewendet?

Die schwarze Tollkirsche ist eine Giftpflanze und für homöopathische Mittel die aus Giftpflanzen hergestellt werden, besteht eine Verschreibungspflicht für die Potenz C1 sowie die Potenzen D1 bis D3. Hier besteht die Gefahr, dass sehr große Mengen von Belladonna-Globuli oder Belladonna-Tropfen zu Vergiftungserscheinungen führen können.

Das homöopathische Einzelmittel wendet man klassisch in Form von kleinen Streukügelchen (Globuli) an. Eine weitere Art es als Einzelmittel einzusetzen, sind homöopathische Tropfen oder Tabletten.

Viele homöopathische Komplexmittel enthalten Belladonna in unterschiedlichen Potenzen. Hauptanwendungsgebiete dieser Komplexmittel sind Infektionskrankheiten und psychische Beschwerden. Diese Mittel werden im Allgemeinen als Tabletten oder Tropfen, selten als Globuli angeboten.

Da Belladonna-Globuli hauptsächlich zur Behandlung akuter Krankheiten zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich, eine Selbstbehandlung mit Belladonna D6 oder Belladonna D12 zu beginnen. Um schnell einen Erfolg zu sehen, wiederholen Sie die Gabe mehrmals täglich. Sind die Beschwerden ausgeprägter, leidet der Kranke stark oder bestehen die Beschwerden schon länger, greift man am besten zu Belladonna C30. Diese Potenz sollte man nicht so häufig einnehmen und zwischen den Gaben genauer beobachten, ob eine Besserung eingesetzt hat.

Belladonna wirkt bei akuten Krankheiten sehr rasch. Wenn es das richtige Mittel ist, tritt in der Regel innerhalb von zwei Stunden eine deutliche Besserung ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob man eine Belladonna-D6-Dosierung oder die Belladonna-C30-Dosierung wählt. Bei beiden Potenzen muss eine deutliche Belladonna-Wirkung sichtbar sein.

Höhere Potenzen, wie beispielsweise Belladonna C200, sollten nur nach Verordnung durch einen Homöopathen eingesetzt werden. Sie kommen bei schweren akuten Krankheitsverläufen oder bei ausgewählten chronischen Krankheiten zum Einsatz. In solchen Fällen ist von einer Selbstbehandlung abzusehen.

Homöopathische Arzneimittel haben keine Nebenwirkungen, beim Auftreten von Erstverschlimmerungen muss aber die Einnahme von Belladonna unterbrochen werden. Bei Selbstmedikation sollen sich die Beschwerden rasch bessern.

Typische Belladonna-Anwendungsgebiete

Angina (ohne Eiterbildung)

- plötzlich auftretend
- eher auf der rechten Seite
- Mandeln sind hochrot und geschwollen
- rote Zunge
- Kloßgefühl im Hals

3 Globuli Belladonna D6, kann zweistündlich eingenommen werden. Oder 3 Globuli Belladonna D12, maximal alle 6 Stunden.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

- anfänglich sind die Augen trocken, dann kommt es zu Tränenfluss
- starke Rötung
- Schmerzen bei der Augenbewegung
- ausgeprägte Lichtempfindlichkeit

3 Globuli Belladonna D12, maximal dreimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und die Augen damit ausspülen.

Grippaler Infekt

- plötzlicher Beginn, oft bei feuchtkaltem Wetter
-  hochroter Kopf, meist mit Fieber
- Schweiß mit Schüttelfrost
- erweiterte Pupillen
- trockener Mund ohne Durstgefühl

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Halsschmerzen

- starke Schluckbeschwerden
- trockene, hellrote Zunge
- Rachen ist heiß und leuchtend rot
- oft mit Heiserkeit

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Husten

- krampfartiger, bellender Husten
- trockener Husten
- nachts am schlimmsten

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Mittelohrentzündung (Otitis media)

- plötzlicher Beginn
- klopfende Schmerzen
- Geräuschempfindlichkeit

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)

- klopfende Schmerzen in Stirn- und Kiefernhöhle
- schlimmer durch Bewegung und Erschütterung
- druckempfindlich

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Fieber

- hohes Fieber, bis 40 Grad
- rotes Gesicht
- starkes Schwitzen
- oft mit hämmernden Kopfschmerzen

Grundkrankheit beachten und behandeln.
Zur reinen Fiebersenkung: 3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.
Bei starken, begleitenden Kopfschmerzen Belladonna C30 einmalig, eventuell am nächsten Tag wiederholen.

Kopfschmerzen

- plötzlich auftretend
- oft über den Augen, Ausstrahlung in die Stirn und bis zum Hinterkopf
- Lärm, Erschütterungen, Bücken, Kopfbewegungen verschlimmern die Schmerzen und lösen manchmal sogar Benommenheit aus
- Kopfhaut sehr empfindlich

Belladonna C30, maximal dreimal in 24 Stunden wiederholen.

Arthritis (Gelenkentzündung)

- Das Gelenk ist geschwollen und rot.
- pochende Schmerzen

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Bei fortgeschrittenen Fällen Belladonna C30 maximal zweimal täglich.

Gicht

- akute, pochende Schmerzen
- Die betroffene Stelle ist hochrot und stark geschwollen.
- Schmerzen lassen sich durch Wärme lindern.

Belladonna C30, maximal dreimal in 24 Stunden wiederholen.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Sehnenscheidenentzündung

- Schmerzen kommen und gehen plötzlich
- pulsierende, einschießende Schmerzen
- Haut rot und heiß
- berührungsempfindlich

Belladonna C30, maximal drei Mal in 24 Stunden wiederholen.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Sonnenbrand

- Haut ist rot, heiß und brennt

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Sonnenstich/Hitzschlag

- plötzlich rotes Gesicht und pulsierende Hals- und Schläfenadern
- glänzende Augen und erweiterte Pupillen
- starke Kopfschmerzen und Schwindel
- empfindlich auf Geräusche, Licht, Erschütterungen, Hinlegen

Belladonna C30, maximal dreimal in 24 Stunden wiederholen.

Brustentzündung (Mastitis)

- harte Schwellung der Brust
- stechende Schmerzen bei jeder Bewegung
- leichte Wärme wirkt lindernd

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Bei fortgeschrittenen Fällen Belladonna C30 maximal zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Menstruationsbeschwerden

- krampfartige Unterleibsschmerzen
- vor und während der Periode
- starke, hellrote Blutung
- Gefühl der Schwere im Unterleib
- kalte Füße und heißer Kopf

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Bauchkrämpfe

- wellenförmig auftretende Schmerzen
- plötzlich auftauchend

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Abszess (Eitergeschwür)

- nur im Frühstadium
- knallrote, heiße, spannende Haut
- pochend und berührungsempfindlich

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Akne

- Die Haut ist entzündet, rot und heiß

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

Furunkel (Haarbalgentzündung)

- gerötet, heiß und geschwollen
- oft Eiterpfropf in der Mitte
- pochende Schmerzen

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Gerstenkorn

- hilfreich vor der Eiterbildung
- plötzlich einschießende, pulsierende Schmerzen
- berührungsempfindlich
- wird schlechter durch Kälte

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und die Augen damit ausspülen.

Nagelbettentzündung

- klopfende Schmerzen
- heißes, gerötetes Nagelbett

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und ein Fingerbad machen.

Wundinfektionen

- noch keine Eiterbildung
- klopfende, pulsierende Schmerzen
- bläulich-rote Verfärbung

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

5 Globuli Belladonna C30 in Wasser auflösen und Umschläge machen.

Zahnungsbeschwerden

- Zahnfleisch ist tiefrot, geschwollen
- die Wange kann geschwollen sein
- starke Schmerzen, klopfend und pochend
- sehr berührungsempfindlich

3 Globuli Belladonna D6 bis zu sechsmal täglich oder 3 Globuli Belladonna D12 zweimal täglich.

In schlimmeren Fällen Belladonna C30 einmalig.

Quellen anzeigen Quellen ausblenden keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Autor:
Dr. med. Manuela Mai
Quellen:
  • Metzger, J.: Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre, Band 2, MVS Medizinverlage Stuttgart; Auflage: 12, Oktober 2005
  • Morrison, R.: Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome, KK Verlag für homöopathische Literatur, 2. Auflage, 1997
  • Tyler, M.L.: Homöopathische Arzneimittellehre, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH; Auflage: 3, 2011
  • Emlyn, T.: Homöopathie bei Sportverletzungen, 1. Auflage, Urban&Fischer, 2002
  • Kovacs Dr. med., H. et al: Homöopathie: So heile ich mich selbst, BLV Buchverlag, 2008
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