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Intimrasur

Ästhetisch, erotisch, hygienisch – besonders junge Menschen mögen ihren Intimbereich haarlos glatt. Die regelmäßige Intimrasur ist deshalb für viele Unterdreißigjährige selbstverständlich. Aber auch immer mehr Ältere bekennen sich zur Intimrasur – Frau und Mann gleichermaßen. Damit die Intimrasur hautschonend und verletzungsfrei gelingt, sollte man aber genau wissen, worauf es ankommt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Schamhaare rasieren können und was sie bei der Intimrasur beachten sollten.

Intimbereich rasieren: Zeitgeisterscheinung mit Geschichte

Die Intimrasur liegt im Trend: Immer mehr Menschen bevorzugen eine enthaarte Schamregion, sei es aus erotisch-ästhetischen oder aus hygienischen Gründen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Teens und Twens. In dieser Gruppe ist es beinahe selbstverständlich, untenrum komplett oder zumindest teilweise haarlos zu sein.

Doch die Intimrasur ist kein neues Phänomen. Im Gegenteil, der Trend zur haarlosen Intimregion zieht sich seit der Antike durch die Geschichte der Menschheit. Früher standen allerdings eher praktisch-hygienische Aspekte im Vordergrund. So schützte man sich mit der Intimrasur zum Beispiel vor Parasiten wie Läusen und Flöhen, die sich gern im Schamhaar ansiedelten.

Heute spielen hygienische Aspekte nach wie vor eine Rolle. Eine ungebändigte Schambehaarung gilt vielen als unsauber, da sich darin gerade bei Frauen Körperflüssigkeiten wie Urin und Blut sammeln können. Ein weiteres Argument ist ästhetisch-erotischer Natur – viele Menschen empfinden eine haarlose Schamregion erotisch ansprechender als eine behaarte.

Das gilt übrigens für Frauen und Männer gleichermaßen. Waren es lange in erster Linie Frauen, die ihre Schamhaare rasierten, schwören heute auch immer mehr Männer auf die Intimrasur – Mann und Frau nähern sich in dieser Frage zunehmend an.

Die Intimrasur hat aber auch ihre Schattenseiten: Eine Studie zeigte, dass möglicherweise ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren. Wahrscheinlich weil Bakterien in kleine Mikroverletzungen, die bei der Rasur entstehen, leichter eindringen können.

Intimrasur Intimrasur Intimrasur

Intimrasur Damen

Viele Frauen, die ihre Bikinizone rasieren, entscheiden sich auch für eine individuelle Intimfrisur. Zu den beliebtesten Motiven gehören:

  • Landing strip: Hierfür werden alle Haare entfernt bis auf einen schmalen Streifen auf dem Venushügel.
  • Brazilian Triangle: Es verbleibt ein exakt konturiertes, kurz rasiertes Haardreieck.
  • Freestyle: Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, Herzen sind beispielsweise beliebte Motive.
  • Hollywood wa: Hierbei wird der Intimbereich komplett enthaart. Diese Form ist unter den Schauspielerinnen Hollywoods besonders beliebt für die Schamhaarrasur.

Frau hat dabei die Wahl – Sie können die Motive vom Profi in einem speziellen Enthaarungs- oder Kosmetikinstitut anfertigen lassen. Oder Sie werden selbst aktiv und gestalten zum Beispiel mithilfe einer Schablone ihr Lieblingsmotiv zu Hause. Schablonen können sie leicht selbst anfertigen oder in verschiedenen Onlineshops erwerben.

Intimrasur Damen: Tipps

Wenn Sie zum ersten Mal die Intimregion rasieren, sollten Sie nicht gleich mit der Komplettversion starten. Beginnen Sie mit einer Teilrasur, zum Beispiel der brazilian triangle. So gewöhnen Sie sich und ihre Haut langsam an die Prozedur. Im Bereich der Schamlippen und der Vagina rasieren Sie bitte besonders vorsichtig, um die äußerst empfindliche Haut nicht zu verletzen.

Intimrasur Herren

Spätestens seit der Jahrtausendwende ist die Intimrasur auch bei Männern beliebt. Besonders junge Männer rasieren regelmäßig ihren Intimbereich – 67 Prozent bekennen sich laut einer aktuellen Studie der Universität Leipzig zur Intimrasur – Jungs sind damit allerdings noch weit hinter dem weiblichen Schnitt. Dieselbe Studie zeigt nämlich, dass 88 Prozent der jungen Frauen in Deutschland regelmäßig ihren Intimbereich enthaaren.

Männer greifen gern zum Rasierer, um ihre Schamhaare zu entfernen. Es gibt aber einige Alternativen zur klassischen Rasur:

Intimrasur Mann: Methoden

  • Wachs
  • Sugaring
  • Laser
  • IPL Haarentfernung
  • Nadelepilation

Intimrasur richtig durchführen Ob Mann oder Frau – die Rasur der Intimzone sollte stets behutsam und vorsichtig erfolgen. Schließlich gilt es, die bei beiden Geschlechtern äußerst sensible Haut nicht zu verletzen, wenn Sie die Schamhaare rasieren. Mann und Frau sollten deshalb bei der Intimrasur Tipps beherzigen, die sich bereits bei vielen Anwendern bewährt haben.

Wie rasiere ich meinen Intimbereich?

Zunächst haben Sie die Wahl zwischen der Nass- und der Trockenrasur. Grundsätzlich ist es weniger empfehlenswert, die Intimrasur trocken vorzunehmen, da dies die Haut generell stärker reizt. Statt also die Intimrasur elektrisch durchzuführen, sollten Sie lieber auf die gute, alte Rasierklinge zurückgreifen.

Bevor Sie mit der Intimrasur beginnen, sollten Sie die Schamhaare mit einer Schere oder einem Langhaarschneider auf etwa fünf Millimeter kürzen. Rasieren Sie sich am besten nach einer heißen Dusche oder einem warmen Bad, wenn die Haare schön weich sind. Ganz wichtig: nehmen Sie einen Handspiegel zu Hilfe und sorgen Sie für gute Beleuchtung, damit Sie genau sehen können, was Sie tun.

Tragen Sie zunächst milden Rasierschaum oder -gel auf, damit die Klinge leicht über die Haut gleiten kann, ohne sich zu verhaken. Achten Sie darauf, eine scharfe Klinge zu verwenden, um die Haare so effektiv und schonend wie möglich zu entfernen.

Als Anfänger sollten Sie die Schamhaare immer in Wuchsrichtung rasieren. Straffen Sie dazu die Haut mit der freien Hand und führen Sie die Rasierklinge mit wenig Druck darüber. Erst wenn Sie etwas Übung haben, können Sie damit beginnen, gegen die Wuchsrichtung zu arbeiten. Diese Methode erzielt zwar das sauberste Ergebnis, birgt für Ungeübte jedoch ein höheres Verletzungsrisiko.

Befreien Sie die Klinge während der Rasur regelmäßig von Rasierschaum und abrasierten Haaren, damit sie scharf bleibt. Wenn Sie fertig sind mit der Intimrasur, waschen Sie Schaum- und Haarreste mit warmem Wasser von der Haut. Duschen Sie diese dann kurz kalt ab, damit sich die Poren schnell schließen und Bakterien keine Chance haben, in die Haut einzudringen.

Ganz wichtig nach der Intimrasur: Pflege! Tragen Sie immer eine milde, hautberuhigende und feuchtigkeitsspendende Pflegecreme oder -lotion auf. Zudem sollten Sie zumindest am Tag nach der Intimrasur reine, nicht zu eng anliegende Baumwollunterwäsche tragen, um ausreichend Luft an die Haut zu lassen.

Intimrasur ohne Stoppeln?

Die Intimrasur ist die schnellste und günstigste Methode, um die Schamhaare zu entfernen. Sie ist aber zugleich auch das am wenigsten dauerhafte Verfahren. Schon etwa 14 Stunden nach der Intimrasur zeigen sich die ersten Stoppeln.

Wer Stoppeln vermeiden will, muss auf andere Methoden zur Haarentfernung zurückgreifen: So können Sie statt der Intimrasur Creme zur Enthaarung verwenden. Dabei ist jedoch absolute Vorsicht geboten, denn die chemischen Inhaltsstoffe dürfen auf keinen Fall mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Auf Enthaarungscreme verzichten sollten Allergiker und Menschen mit besonders sensibler Haut.

Weitere Alternativen zur Intimrasur sind Wachs, Zuckerpaste, Elektroepilation, Laser und die IPL Methode. Diese Verfahren halten den Intimbereich zwar länger frei von nachwachsenden Haaren, sind aber meist schmerzhafter als die Intimrasur.

Quellen anzeigen Quellen ausblenden keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Autor:
Sabine Schrör
Vorlage:
Dr. med. Britta Bürger
Quellen:
  • Kerstin Steinbach: Beiträge zur Psychopathologie des modernen Alltagslebens. 3. Teil: Die Genitalrasur. In: System ubw 1/2005. Zeitschrift für klassische Psychoanalyse. 1/2005.
  • Rasierertests, www.rasierer-tests.com, Abruf vom 10.12.2016
  • Universität Leipzig, www.zv.uni-leipzig.de, Abruf vom 12.12.2016
  • Osterberg EC, et al: Correlation between pubic hair grooming and STIs: results from a nationally representative probability sample, Sex Transm Infect (online) 5. Dezember 2016.
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