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Enthaarungscreme

Kein Zupfen, kein Ziepen, kein Reißen, keine Schnittverletzungen – mit einer Enthaarungscreme lassen sich störende Körperhaare einfach weg cremen. Dafür hat man es allerdings mit einer geballten Ladung Chemie zu tun. Besonders geeignet ist Haarentfernungscreme für robuste Körperstellen wie Rücken, Beine, Bauch und eventuell auch die Achseln. Empfindliche Regionen sollten Sie lieber anders enthaaren als mit Enthaarungscreme. Frauen reagieren zum Beispiel sensibel auf chemische Stoffe im Intimbereich. Lesen Sie hier, was Sie bei der Anwendung von Enthaarungscreme beachten sollten.

Die chemische Variante

Eine Enthaarungscreme arbeitet mit bestimmten chemischen Stoffen. Zu den häufig verwendeten chemischen Verbindungen gehören Thiomilchsäure sowie Salze der Thioglycolsäure. Diese Stoffe greifen die Haarstruktur an, indem sie die Bindungen des darin enthaltenen Keratins brechen. So löst sich das Haar an der Hautoberfläche auf, während der unbehandelte Teil unter der Haut inklusive Wurzel intakt bleibt.

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Wie lange hält eine Enthaarungscreme-Behandlung?

Da die Enthaarungscreme die Haarwurzel und den unter der Haut liegenden Teil des Haares nicht beschädigt, wachsen die Haare schnell nach. Schon ein bis zwei Tage nach der Behandlung sind die ersten Stoppeln zu sehen. Für eine dauerhaft haarlose, glatte Haut müssen Sie die Enthaarungscreme deshalb regelmäßig anwenden.

Enthaarungscreme: Pro und Kontra

Der große Vorteil einer Enthaarungscreme liegt in der einfachen Anwendung. Außerdem sind die im Handel erhältlichen Produkte vergleichsweise günstig. Probleme kann es allerdings bei Allergikern und Menschen mit besonders sensibler Haut geben. Denn die chemischen Inhaltsstoffe können die Haut übermäßig reizen. Zudem nimmt der Körper sie auf. Wie sich dies langfristig auf den Organismus auswirkt, ist nicht eindeutig absehbar.

Enthaarungscreme: Einsatzbereiche

Aufgrund der aggressiv wirkenden chemischen Inhaltsstoffe, sollten Sie Enthaarungscreme nur für unempfindliche Körperstellen benutzen. Gut enthaaren lassen sich damit beispielsweise Rücken, Beine, Bauch und je nach Empfindlichkeit auch die Achseln. Bei Damenbart, Augenbrauen und Co. empfiehlt es sich, vorsichtig zu sein, bei der Verwendung von Enthaarungscreme. Im Gesicht können allergische Reaktionen oder Hautirritationen auftreten.

Enthaarungscreme: Intimbereich ausgeschlossen

Tabu ist der Einsatz von Enthaarungscreme im Bereich der Schleimhäute, da die Creme diese zu stark reizt bis hin zu entzündlichen Veränderungen. Deshalb gilt hier: Finger weg von der Enthaarungscreme – Genitalbereich und Bikinizone sollten Sie besser mit anderen Enthaarungsmethoden behandeln.

Enthaarungscreme: Männer als Zielgruppe?

Auch immer mehr Männer befreien sich von ihren Körperhaaren. Meist greifen Sie dafür zum Rasierer. Enthaarungscreme kann auch für Männer eine gute Alternative zum Rasieren sein. Typisch männliche Haarwuchszonen wie Rücken, Bauch und Beine lassen sich damit schnell und vor allem verletzungsfrei enthaaren.

Enthaarungscreme: Anwendung

In Apotheken und Drogeriemärkten finden Sie eine große Auswahl verschiedener chemischer Enthaarungsprodukte – neben Enthaarungscreme gibt es auch Enthaarungsschaum und -gel. Die Wirkweise dieser Produkte unterscheidet sich nicht.

Vor der Anwendung sollten Sie Ihre Haut gründlich reinigen. Dann tragen Sie die Enthaarungscreme dünn auf und lassen sie einige Minuten einwirken. Anschließend nehmen Sie die Creme inklusive der gelösten Haare mit einem Kosmetiktuch oder dem der Produktpackung häufig beiliegenden Spachtel ab.

Danach sollten Sie die Haut immer gründlich mit Wasser abspülen, um den pH-Wert zu neutralisieren. Denn die chemischen Inhaltsstoffe sind alkalisch mit einem pH-Wert von etwa 12 – der natürliche pH-Wert der Haut liegt jedoch mit 5,5 deutlich darunter. Zusätzlich können Sie eine Pflegelotion mit saurem pH-Wert um 4,0 verwenden, um der alkalischen Wirkung der Enthaarungscreme entgegenzuwirken.

Quellen anzeigen Quellen ausblenden keyboard_arrow_down keyboard_arrow_up
Autor:
Sabine Schrör
Vorlage:
Kathrin Rothfischer
Quellen:
  • Haarerkrankungen, www.haarerkrankungen.de, Abruf vom 1.12.2016
  • Stiftung Warentest: Test Enthaarungscreme, Abruf vom 1.12.2016
  • Umbach W. (Herausgeber): Kosmetik und Hygiene, 3. Aufl., Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2004, S. 189 ff.
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