Scharfer Hahnenfuß

Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Name: Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris L.)

Heißt auch: Butterblume

Hahnenfuß; Giftpflanzen

Vorkommen

Der Scharfe Hahnenfuß ist weit verbreitet. Man findet ihn in Eurasien und Nordamerika. In Mitteleuropa ist er eine häufige Pflanze, die vor allen auf Wiesen, Grasplätzen und an Wegrändern wächst.

Aussehen

Der Scharfe Hahnenfuß kann bis zu einem Meter hoch werden. Der Stängel verästelt sich stark. Typisch sind handförmige Blätter, die lange Stiele haben und nach oben kürzer werden. Die Blüten, die zwischen Mai und September zu sehen sind, sind kräftig gelb mit fünf glänzenden Blütenblättern.

Giftige Teile

Alle Pflanzenteile des Scharfen Hahnenfußes sind giftig, vor allem aber die Wurzeln. Hauptwirkstoff ist das eigentlich ungiftige Ranunculin. Welkt die Pflanze oder wird sie verletzt, entsteht daraus das toxische Protoanemonin.

Mögliche Symptome

Gelangt Pflanzensaft auf die Haut, können sich Blasen und Schwellungen bilden. Eingenommen löst der Saft Brennen im Mund, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall sowie Krampfanfälle aus. Außerdem kann es zu Betäubung, Schwindel, Abnahme der Herzleistung und erschwerter Atmung kommen. Generell sind Vergiftungen mit Scharfem Hahnenfuß aber eher selten.

Erste Hilfe

Pflanzenreste sollten aus dem Mund entfernt werden. Anschließend hilft es, viel zu trinken, am besten Wasser oder Tee. Sollten Sie Symptome verspüren, gehen Sie am besten zum Arzt.

Wissenswertes

Auch für Tiere ist der Scharfe Hahnenfuß giftig. Ausnahme: Getrocknet wird das toxische Protoanemonin in das ungefährliche Anemonin. Deswegen können Rinder zum Beispiel ohne Probleme Heu fressen, das die sogenannten Butterblumen enthält.

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