Misteln

Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Name: Mistel (Viscum album L.)

Mistel; Giftpflanzen; Gift

Vorkommen

Die Mistel ist sowohl in Europa als auch Nordasien verbreitet. Als sogenannter Halbschmarotzer wächst sie auf Laub- und Nadelbäumen und entzieht ihren Wirtspflanzen Wasser und Nährsalze.

Aussehen

Der immergrüne Strauch kann bis zu einen Meter im Durchmesser groß werden. Die Blätter und Zweige sind gelbgrün. Zwischen März und Mai wachsen unscheinbare, gelblichgrüne Blüten. Ab Juli trägt die Mistel weiße, glasige Beeren, deren Fruchtfleisch klebrig ist.

Giftige Teile

Giftig sind neben den Stängeln auch Blätter und Beeren. Hauptwirkstoffe sind die sogenannten Viscotoxine, bei denen es sich um giftige Eiweißgemische handelt.

Mögliche Symptome

Misteln haben eine blutdrucksenkende Wirkung. Werden größere Giftmengen aufgenommen, kann das zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Auch Schwitzen ist typisch.

Erste Hilfe

Trinken Sie viel, das verdünnt die giftigen Substanzen. Sollten Sie eines der oben genannten Symptome bemerken, gehen Sie zum Arzt.

Wissenswertes

In der Weihnachts- und Neujahrszeit dienen Mistelzweige als Glücksbringer. Die Kelten glaubten, dass die Pflanze starke Zauberkräfte besitzt. Der aus den Beeren bereitete Trunk versprach Mut und Unbesiegbarkeit. In der modernen Heilkunde sagt man Mistelpräparaten eine gute Wirkung bei Krebs nach. Ein anerkannter, wissenschaftlicher Nachweis für die Wirksamkeit fehlt bislang aber.

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Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Datum:
Autor:
Kathrin Rothfischer , Biologin und Medizinredakteurin

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte S...

Qualitäts-hinweis:
Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.
Quellen:
  • BfR-Verbraucherinfo: Risiko Pflanze - Einschätzung und Hinweise. Bundesinstitut für Risikobewertung (www.bfr.bund.de, Abruf 13.09.2012)
  • Roth L., Daunderer M., Kormann K. Giftpflanzen - Pflanzengifte: Vorkommen, Wirkung, Therapie - allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere. Nikol Verlags-GmbH 2008
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