Blauer Eisenhut

Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Name: Blauer Eisenhut (Aconitum napellus L.)

Eisenhut; Giftpflanzen; Gift

Vorkommen

Der Blaue Eisenhut wächst bevorzugt an feuchten Standorten im Gebirge, an Bachufern oder als Zierpflanze in Gärten.

Aussehen

Die Staude kann bis zu eineinhalb Meter hoch werden, sie besitzt handförmige Blätter. Charakteristisch sind die dunkelblauen, helmförmigen Blüten, die zwischen Juni und August wachsen. Die Samen sind schwarz, ebenso die Wurzelknolle.

Giftige Teile

Alle Pflanzenteile des Blauen Eisenhuts sind giftig, vor allem aber die Wurzel. Hauptwirkstoffe sind Alkaloide, die verschiedene Wirkungen auf den Organismus haben können. Bereits geringe Mengen ab 0,2 Gramm sind giftig.

Mögliche Symptome

Der Blaue Eisenhut gilt als stark giftige Pflanze. Auch durch den Kontakt mit der Haut sind Vergiftungen möglich. Die Symptome reichen von anfänglichem Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühl bis hin zu schwerem Erbrechen und Herzrhythmusstörungen. Diese sind oft nicht zu behandeln und können tödlich enden.

Erste Hilfe

Spucken Sie Pflanzenreste sofort aus oder entfernen Sie diese mit der Hand aus dem Mund (z.B. bei Kindern). Hilfreich ist es, viel zu trinken, um das Gift zu verdünnen. Gehen Sie sofort zum Arzt. Wenn Sie wissen, dass größere Mengen aufgenommen wurden, rufen Sie sofort den Notarzt unter 112.

Wissenswertes

In der Homöopathie wird der blaue Eisenhut im Anfangsstadium bei grippalen, akuten Fieberzuständen oder Nervenschmerzen eingesetzt. In früheren Zeiten waren Extrakte der Pflanze auch ein beliebtes Mittel, um jemanden zu ermorden.

4,5 / 5 49 Bewertungen – Ihre Bewertung
Kathrin Rothfischer

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte Sachverhalte leicht verständlich darzustellen, war schon damals ihre Leidenschaft. Deshalb machte sie nach dem Diplom diese Passion zum Beruf: Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Fachverlag und in der Publikumspresse fand sie bei e-happiness schließlich ihre journalistische Heimat.

Datum:
Autor:
Kathrin Rothfischer , Biologin und Medizinredakteurin

Kathrin Rothfischer studierte - nach einem Ausflug in die Germanistik - in Regensburg Mikrobiologie und Genetik. Komplizierte S...

Qualitäts-hinweis:
Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.
Quellen:
  • BfR-Verbraucherinfo: Risiko Pflanze - Einschätzung und Hinweise. Bundesinstitut für Risikobewertung (www.bfr.bund.de, Abruf 13.09.2012)
  • Roth L., Daunderer M., Kormann K. Giftpflanzen - Pflanzengifte: Vorkommen, Wirkung, Therapie - allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere. Nikol Verlags-GmbH 2008
www.steroid-pharm.com

ссылка biceps-ua.com

У нашей компании важный web-сайт , он рассказывает про Лечение в Германии без посредников.