Im-Ohr-Geräte (IdO)

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Im-Ohr-Geräte (IO-Geräte, auch: In-dem-Ohr-Geräte = IdO) sind recht unauffällig. Das gilt besonders für Modelle, die in den Gehörgang eingelegt werden. Deutlicher sichtbar sind IdO-Geräte, die man in der Ohrmuschel platziert. Lesen Sie hier alles WIchtige über Vor- und Nachteile von Im-Ohr-Geräten!

Hörgerät; Im-Ohr-Gerät

Kleine Hörhilfen

IdO-Geräte (oder IO-Geräte) sind Hörgeräte, die der Betroffene direkt in dem Ohr trägt. Ihre Form ensptricht einer weichen S-Kurve: Das kleinere Ende sitzt direkt vor dem Trommelfell, während sich das größere Ende an der Ohröffnung befindet. Hier sitzen auch der Lautstärkeregler, das Batteriefach sowie der Ein- und Ausschaltmechanismus.

Der Vorteil bei IdO-Geräten ist, dass sie relativ klein und unauffällig sind. Sie lassen sich leicht herausnehmen beziehungsweise einsetzen. Die Elektronik des Hörgeräts ist in eine individuell angefertigte Hohlschale eingearbeitet. So sitzt das Mikrofon nahe am Gehörgang, was der natürlichen Schallaufnahme am nächsten kommt und ein natürliches Richtungshören erleichtert. Auch für Brillenträger kann ein IdO-Gerät Typ vorteilhaft sein, da der Platz hinter dem Ohr frei bleibt.

Wenig Platz, wenig Technik

Die geringe Größe ist aber auch der Hauptnachteil dieser Hörgeräteart. Auf dem geringen Raum lässt sich nicht so viel Technik unterbringen wie bei einem Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO). So verstärkt das HdO-Gerät beispielsweise den Schall besser als die kleinen Geräte im Ohr. Daher sind Im-Ohr-Geräte (IdO) nur für leichte bis mittelgradige Hörverluste sinnvoll. Bei starken Hörschäden ist eine HdO-Versorgung besser.

Zudem muss auch der Gehörgang eine gewisse Größe haben, damit das Gerät darin Platz findet. Für Kinder ist es also weniger geeignet. Auch die Reinigung ist aufwendiger als beim HdO.

Verschiedene Ausführungen von IdOs

Es gibt unterschiedliche IdO-Systeme, die sich vor allem in der Größe unterscheiden:

  • In-The-Ear Geräte (Concha-Geräte) füllen die Ohrmuschel (= Concha) vollständig aus. Damit ist das System deutlich sichtbar. Aus kosmetischen Gründen ist die Oberfläche meist hautfarben.
  • In-The-Canal Geräte ("In-dem-Kanal") liegen im Gehörgang. Das Gehäuse des Hörsystems bedeckt nur ein kleines Stück des äußeren Ohrs. Die Ohrmuschel bleibt frei, und das System ist fast nicht zu sehen.
  • Complete-In-Canal Geräte liegen komplett im Gehörgang. Es ist das kleinste aller Hörgeräte. Das Gehäuse endet innerhalb des Gehörganges und ist von außen kaum zu sehen. Diese Hörhilfe ist nur für Leute geeignet, deren Ohrkanal groß genug ist, um das gesamte Hörgerät aufzunehmen.

Insgesamt gibt es manuell verstellbare, programmierbare oder vollautomatische Geräte. Die kleinen Computer sind allerdings nicht ganz billig. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, wie viel Ihre gesetzliche Krankenkasse beziehungsweise Ihre private Krankenversicherung bei einem Hörgerät zuzahlt oder ob die Kosten sogar komplett übernommen werden.

Bei stark Schwerhörigen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seit 2010 die Gesamtkosten für ein digitales Hörgerät, wenn es medizinisch notwendig ist.

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